Auch mein Weihnachtskleid ist fertig geworden. Hier die Beweisfotos im Rahmen des WKSA-Finales.
Da mein Stoff nicht für die Ärmel reichte, habe ich mein Lager nach passendendem Begleitstoff durchforstet und einen relativ dünnen Spitzenstoff mit einer Art Tropfenmuster gefunden. Da dieser sehr transparente Stoff einen etwas zu harten Kontrast zu dem tiefschwarzen Grundstoff darstellte, habe ich die Ärmel gedoppelt und dadurch den Kontrast etwas abmildern können.
Auf manchen Fotos hier wirken die Ärmel durch harte Hell-Dunkel-Effekte sehr unruhig. Ich finde, dass dieser Effekt in echt und in Bewegung aber überhaupt nicht gegeben ist. Das Rumfuchteln mit den Schmetterlingsärmeln macht sowieso sehr viel Spaß.
Mit dieser Lösung bin ich sehr zufrieden. Denn ich hatte von Anfang an die Vermutung, dass die Ärmel aus einem undurchsichtigen, dunklen Stoff eventuell auch sehr wuchtig wirken können. Also an kleinen Menschen...
In Anbetracht der geringen Zeit für das Nähen, habe ich voller Freude den Schlitz im rückwärtigen Rockteil und den Reißverschluss weggelassen. Ich kann das Kleid - mit ein bisschen Geschick am Halsausschnitt - über Kopf und Körper ziehen, obwohl der Stoff nur einen ganz geringen Stretchanteil hat.
Der Schnitt ließ sich super nähen. Die Abnäher hatten zwar keinen "Boden", aber passten trotzdem gut aufeinander. Da das Kleid nur körpernah aber nicht eng anliegt, musste ich nur ein bißchen abstehende Weite an der Hüfte rausnehmen. Das mag ich ja sehr, wenn die Anpassphase beim Nähen so entspannt ausfällt.
Und jetzt springe ich noch schnell in die Reihe der anderen Weihnachtskleidmemades. Hier auf dem MMM-Blog findest du die ganze Linkparty
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Dienstag, 1. Januar 2019
Samstag, 8. Dezember 2018
WKSA 2018 Teil 2
Ich will dieses Jahr auch wieder mitspielen mitnähen beim traditionellen WKSA.
Den ersten Termin letzte Woche habe ich schon verpasst. Aber da ich schon eine recht konkrete Idee habe, steige ich also einfach mal quer ein zum zweiten Termin. Es geht um:
Was solls, ich kopiere den Schnitt und schneide gleich noch zu.
Hilfe, der Stoff kommt nicht. Das Schnittmuster gefällt nicht mehr.
Für mich war relativ schnell klar, dass ich dieses Jahr wieder festlich Schwarz nähen und tragen mäöchte. Und dass ich einen Schnitt aus dem neuen Buch der beiden Named-Schwestern Saara & Laura Huhta "Breaking the pattern" ausprobieren möchte. Nämlich das Kaste butterfly sleeve dress:
Ist das Buch bei euch schon in diversen Timelines aufgeploppt? Ich musste mir das Buch aus diversen Belohnungsgründen sofort bestellen. Herrliche Aufmachung, interessante Schnitte und ein Monsterablatt auf dem Titel- was will ich mehr.
Das Kleid ist vom Grundschnitt ein tailliertes Etuikleid mit verschiedenen, hoffentlich dekorativen Teilungsnähten. Die beiden halbkreisförmigen Flatterärmel werden in den seitlichen Teilungsnähten von VT und RT mitgefasst.
Den weißen "Serviervorschlag" auf den Fotos im Buch finde ich nur mittelmäßig überzeugend. Die Teilungsnähte werden durch die sichtbaren Nahtzugaben unschön betont. Und das Kleid sitzt bei dem Model vorne auch nicht besonders gut. Vermutlich ist es naiv von mir zu glauben, dass es bei mir besser sitzen wird. But who knows....
Schwarzen Stoff habe ich reichlich im Lager. Da gilt es nun, eine passende Qualität in ausreichender Menge zu finden. Die Ärmel werden wohl ein bisschen Stoff fressen.
Deshalb hatte ich auch schon die Idee, die Ärmel aus einem zweiten, vielleicht transparentem Stoff oder einer Spitze zuzuschneiden. Aber da liegt vermutlich eine kleine Herausforderung versteckt. Kann supertoll werden, insbesondere wenn dieser Stoff weicher als der Reststoff fällt. Ich kann mir aber leider auch vorstellen, dass hier ein falscher Stoff schnell ein billig wirkendes Kleid verursachen kann. Aber: Wer nicht wagt, die nicht gewinnt.
In diesem Sinne fange ich dann jetzt mal mit dem Kopieren des Schnitts an. Denn morgen geht es schon mit dem nächsten WKSA2018 Termin weiter. (erster Zwischenstand)
Habt einen schönen 2.Advent. Wir lesen uns auf dem MMM-Blog.
Den ersten Termin letzte Woche habe ich schon verpasst. Aber da ich schon eine recht konkrete Idee habe, steige ich also einfach mal quer ein zum zweiten Termin. Es geht um:
Hurra, ich habe alle Zutaten bereit und sogar schon angefangen
Mein Stoff ist toll, aber ich nehme doch lieber ein anderes Schnittmuster. Oder doch nicht?Was solls, ich kopiere den Schnitt und schneide gleich noch zu.
Hilfe, der Stoff kommt nicht. Das Schnittmuster gefällt nicht mehr.
Für mich war relativ schnell klar, dass ich dieses Jahr wieder festlich Schwarz nähen und tragen mäöchte. Und dass ich einen Schnitt aus dem neuen Buch der beiden Named-Schwestern Saara & Laura Huhta "Breaking the pattern" ausprobieren möchte. Nämlich das Kaste butterfly sleeve dress:
Ist das Buch bei euch schon in diversen Timelines aufgeploppt? Ich musste mir das Buch aus diversen Belohnungsgründen sofort bestellen. Herrliche Aufmachung, interessante Schnitte und ein Monsterablatt auf dem Titel- was will ich mehr.
Das Kleid ist vom Grundschnitt ein tailliertes Etuikleid mit verschiedenen, hoffentlich dekorativen Teilungsnähten. Die beiden halbkreisförmigen Flatterärmel werden in den seitlichen Teilungsnähten von VT und RT mitgefasst.
Den weißen "Serviervorschlag" auf den Fotos im Buch finde ich nur mittelmäßig überzeugend. Die Teilungsnähte werden durch die sichtbaren Nahtzugaben unschön betont. Und das Kleid sitzt bei dem Model vorne auch nicht besonders gut. Vermutlich ist es naiv von mir zu glauben, dass es bei mir besser sitzen wird. But who knows....
Schwarzen Stoff habe ich reichlich im Lager. Da gilt es nun, eine passende Qualität in ausreichender Menge zu finden. Die Ärmel werden wohl ein bisschen Stoff fressen.
Deshalb hatte ich auch schon die Idee, die Ärmel aus einem zweiten, vielleicht transparentem Stoff oder einer Spitze zuzuschneiden. Aber da liegt vermutlich eine kleine Herausforderung versteckt. Kann supertoll werden, insbesondere wenn dieser Stoff weicher als der Reststoff fällt. Ich kann mir aber leider auch vorstellen, dass hier ein falscher Stoff schnell ein billig wirkendes Kleid verursachen kann. Aber: Wer nicht wagt, die nicht gewinnt.
In diesem Sinne fange ich dann jetzt mal mit dem Kopieren des Schnitts an. Denn morgen geht es schon mit dem nächsten WKSA2018 Termin weiter. (erster Zwischenstand)
Habt einen schönen 2.Advent. Wir lesen uns auf dem MMM-Blog.
Donnerstag, 29. Dezember 2016
WKSA Finale!
Während sich alle anderen Mitstreiterinnen schon längst beim Finale auf dem MMM-Blog versammelt und ausgetauscht haben, komme ich hier auch mit meinem Post noch schnell hinterhergerannt. Bilde also das Schlusslicht. Muss ja auch eine machen.
Wie ihr seht, ist mein Kleid fertig geworden.
Allerdings ließ mich das Gefühl, einen simplen Schnitt gewählt zu haben, nach dem erfolgreichen Zusammenfügen des Korpus etwas sehr nachlässig werden. Ihr kennt das vielleicht, "Fehlen ja NUR noch Saum und Ärmel..." ? Dazu kam eine allgemeine Vorweihnachtserschöpfung und familiäre Turbulenzen. Und schon wurde es verdammt knapp.
Nachdem ich den Stoff mit Gimp hin- und hergeschoben hatte und von euch aufschlussreiche Kommentare bekam (vielen lieben Dank!), war ich mir aber leider immer noch nicht sicher, wie ich das indiskrete Muster nun letztlich anordnen sollte. Am Ende habe ich mir den Stoff umgewickelt und diesen so lange gedreht, rauf- und runtergeschoben und mich vor und zurückgebeugt bis ich mich darin vor dem Spiegel wohl fühlte. Nicht jede Mustertücke konnte dadurch verhindert werden. Aber im Großen und Ganzen fühlt sich die Verteilung beim Tragen gut an.
Die beiden Rückenteile habe ich spiegelverkehrt jeweils einzeln zugeschnitten. Und mit einem Nahtverdeckten verbunden. Den ich überhaupt nicht benötigt hätte, da ich das Kleid auch einfach so an- und auszuziehen kann. Ganz ohne Reißverschluss-selber-zuzieh-Akrobatik.
Die Musterfortführung an Ärmeln und Schultern ist mir einerseits super gelungen. Beim Muster setzen sich einzelne Federkiele (oder sind es Haifischzähne? Käferfühler? Stachelschweinstachel?) über drei Schnittteile erstklassig fort. Andererseits gibt das helle Wildgemusterte den Schulterpartien tendenziell auch etwas Bauschiges.
Zu einem Etuiklied trägt die Dame von Welt ganz sicher auf gar keinen Fall niemals nie Stiefel, aber mir war einfach nicht nach eleganterem Schuhwerk.
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Prost und vielen Dank an Yvonet und Dodo für das liebevolle und umsichtige Hosten. |
Allerdings ließ mich das Gefühl, einen simplen Schnitt gewählt zu haben, nach dem erfolgreichen Zusammenfügen des Korpus etwas sehr nachlässig werden. Ihr kennt das vielleicht, "Fehlen ja NUR noch Saum und Ärmel..." ? Dazu kam eine allgemeine Vorweihnachtserschöpfung und familiäre Turbulenzen. Und schon wurde es verdammt knapp.
Nachdem ich den Stoff mit Gimp hin- und hergeschoben hatte und von euch aufschlussreiche Kommentare bekam (vielen lieben Dank!), war ich mir aber leider immer noch nicht sicher, wie ich das indiskrete Muster nun letztlich anordnen sollte. Am Ende habe ich mir den Stoff umgewickelt und diesen so lange gedreht, rauf- und runtergeschoben und mich vor und zurückgebeugt bis ich mich darin vor dem Spiegel wohl fühlte. Nicht jede Mustertücke konnte dadurch verhindert werden. Aber im Großen und Ganzen fühlt sich die Verteilung beim Tragen gut an.
Die beiden Rückenteile habe ich spiegelverkehrt jeweils einzeln zugeschnitten. Und mit einem Nahtverdeckten verbunden. Den ich überhaupt nicht benötigt hätte, da ich das Kleid auch einfach so an- und auszuziehen kann. Ganz ohne Reißverschluss-selber-zuzieh-Akrobatik.
Die Musterfortführung an Ärmeln und Schultern ist mir einerseits super gelungen. Beim Muster setzen sich einzelne Federkiele (oder sind es Haifischzähne? Käferfühler? Stachelschweinstachel?) über drei Schnittteile erstklassig fort. Andererseits gibt das helle Wildgemusterte den Schulterpartien tendenziell auch etwas Bauschiges.
Zu einem Etuiklied trägt die Dame von Welt ganz sicher auf gar keinen Fall niemals nie Stiefel, aber mir war einfach nicht nach eleganterem Schuhwerk.
Ein frohes Fest wünsche ich euch gehabt zu haben.
Montag, 5. Dezember 2016
WKSA Teil 3- Schnitt gefunden
Da ich einen sehr auffallend gemusterten Stoff für mein diesjähriges Weihnachtskleid ausgesucht habe, war ich auf der Suche nach einem schlichten Schnitt. (siehe WKSA Teil 1)
Und -große Erleichterung- diesen habe ich vermutlich auch schon gefunden. Mein schneller Probekleidversuch sieht sogar komplett ohne Änderungen schon mal vielversprechend aus. An Ärmel und Schulter muss ich natürlich auf jeden Fall noch ran. Aber das kenne ich nicht anders.
Der Schnitt ist das Pingel-Inge-Kleid aus der "Simply nähen" Der Schnitt ist schön und simpel. Der Rest vom Heft allerdings eher nur simpel.
Und leider gibt es keine Schnittmusterzeichnung, was mich irgendwie sehr irritierte. Aber gut, es ist einfach ein Etuikleid mit Brust- und Taillenabnähern und RV hinten. Als Variante empfiehlt Inge, die vorderen Taillenabnäher wegzulassen....
Da ich meinen üppig gemusterten Stoff geschickt anordnen sollte und in den tollen Kommentaren zum letzten Post mehrere Hinweise für eine alternative Anordnung zu meinem "Mach-ich-immer-so" bekam, habe ich mal ein bißchen mit Gimp gespielt. Macht übrigens Spaß.....
Mein Anordnungsfavorit liegt eindeutig in der unteren Reihe. Links oder Mitte. Oder habt ihr eine andere Meinung? Immer her mit Tipps und Anregungen.
Dodo hat ihren Schnitt auch schon probegenäht, andere MeMades schon fertige Kleider. Hier gehts zur Linkparty.
Und -große Erleichterung- diesen habe ich vermutlich auch schon gefunden. Mein schneller Probekleidversuch sieht sogar komplett ohne Änderungen schon mal vielversprechend aus. An Ärmel und Schulter muss ich natürlich auf jeden Fall noch ran. Aber das kenne ich nicht anders.
Sorry für das Schwarz !
Der Schnitt ist das Pingel-Inge-Kleid aus der "Simply nähen" Der Schnitt ist schön und simpel. Der Rest vom Heft allerdings eher nur simpel.
Und leider gibt es keine Schnittmusterzeichnung, was mich irgendwie sehr irritierte. Aber gut, es ist einfach ein Etuikleid mit Brust- und Taillenabnähern und RV hinten. Als Variante empfiehlt Inge, die vorderen Taillenabnäher wegzulassen....
(Im Netz findet man übrigens eine Korrektur zum Schnitt:
http://simply-kreativ.de/naehen/korrektur-etuikleid-simply-naehen-062016/ )
Mein Anordnungsfavorit liegt eindeutig in der unteren Reihe. Links oder Mitte. Oder habt ihr eine andere Meinung? Immer her mit Tipps und Anregungen.
Dodo hat ihren Schnitt auch schon probegenäht, andere MeMades schon fertige Kleider. Hier gehts zur Linkparty.
Montag, 14. November 2016
WKSA 2016 Teil 1: Es geht los
Ich freue mich, dass es auch dieses Jahr wieder ein gemeinsames Weihnachtskeidnähen gibt. Heute ist der erste Termin, bei dem wir uns gegenseitig unsere Ideen und Vorstellungen präsentieren.
Ich bin voller Elan, denn ich habe bereits einen Stoff. Vor ein paar Wochen gesehen, schockverliebt und genau für diesen Zweck gekauft.
Dieses reduzierte Kleinod gibt es im Nähkontor und als ich ihn sah und fühlte war mir sofort klar, das ist genau der richtige Stoff für ein Weihnachtskleid. Die Oberfläche ist leicht samtig, die Qualität hochwertig, der Fall schwer und das Muster müsste trotz aller Wildheit auch festlich wirken können. Und das Beste, der Stoff ist etwas elastisch. Da kann ich also auch was Bequemes mit langen Ärmeln nähen. Und / oder ein enges Rockteil.
Da ich aber noch unsicher bin, welchen Schnitt ich nehmen möchte, habe ich mal ausprobiert, welche Silhoutten der Stoff wohl verträgt.
Das Muster hat einen Rapport mit helleren und dunkleren Sellen, da kann man durch eine geschickte Anordnung sicher wunderbare, figurformende Effekte erzielen. Z.B. bei einem schlichten Etuikleid. Denkt euch Ärmel oder ein kurzes Jäckchen aus dem gleichen Stoff dazu:
Aber auch bei einem Kleid mit etwas mehr Weite:
Ich bin noch ganz unsicher. Aber zum Glück nähen wir hier ja gemeinsam. Was denkt ihr? Habt ihr Ideen oder Schnittvorschläge? Ein klassischer Etuikleidschnitt, um das Muster voll für sich wirken zu lassen? Oder lieber einen raffinierten Schnitt, der dem Muster aber trotzdem nicht die Show stiehlt?
Das Schnittfinden -gerne mit eurer Hilfe- wird jetzt meine Aufgabe bis zum nächsten Treffen am So, 20.11. sein.
Alle Beiträge der anderen Teilnehmerinnen beim virtuellen Weihnachtskleid-Nähkränzchen findet ihr hier auf dem MMM-Blog. Erfahrungsgemäß eine Quelle für eine umfangreiche Erweiterung von to-Sew-Listen.
Sonntag, 20. Dezember 2015
WKSA 2015: Das Finale
Weihnachten kann kommen. Denn gestern abend habe ich noch den Saum umgenäht und seitdem ist es fertig:
Und ich bin total verliebt in das Kleid:
Für das fummelige (oder vielleicht auch nur einfach ungewohnte) Einnähen der Ärmelkeile wurde ich überreichlich mit ganz viel Bewegungsfreiheit beschenkt. Das finde ich sensationell, da bequem und praktisch.Wer braucht da schon Homewear?
Zur Erinnerung und weil man auf den Fotos -schwarze Kleidung bei Dunkelheit- wenig erkennen kann: Ich habe das Kleid "Grace" aus der ersten Burda vintage genäht, welches ich schon beim WKSA 2014 begonnen hatte. den ich dann abbrach
Ich bin unglaublich froh und erleichtert, dass ich mein angefangenes Letztjahresweihnachtskleid nun endlich fertig genäht habe. Auch wenn ich die zusätzlich erhoffte Alltagstauglichkeit noch nicht sehe, denn dafür hat das Kleid doch einen zu lieblichen Touch. Auch ohne die verspielten Accessoires.
Und ich habe jetzt sogar kurz vor Jahresende ein UFO weniger.. (Jaja, ich weiß- es gibt jetzt natürlich das gestreifte Marras-Probekleid, aber das liegt noch auf dem Bügelbrett rum und zählt somit nicht in die Bilanz 2015- Basta!)
Der Rock steht wegen des nicht ganz weich fallenden Stoffes etwas ab, aber ich finde, dass das durchaus auch festlich wirkt. Oder? Noch schöner wäre es, wenn der Rockbeser gebügelt wäre sogar noch rascheln würde.
Hinten ein durchgängiger Reißverschluss, der mir beim Nähen schon manche Verrenkung beim An- und Ausziehen abverlangt hat. Mal sehen wie das nach ein Paar Heiligabendgläschen werden wird...
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen gelungenen Festtagsendspurt. Das geballte WKSA- Know-how kann man ab heute beim großen Festtagskleidungsprobetragen aka Finale bestaunen. So viele schöne Sachen....
Mein Weihnachtskleid 2015.
Denn in diesem Kleid werde ich auch Kerzen ganz weit oben anzünden, freudig meine Arme hochreissen oder mich voller Müdigkeit Hingabe malerisch auf die Couch fallen lassen können. Zur Not ginge sogar auch Radschlagen...Denn -tadaa- in diesem langärmeligen Kleid kann ich meine Arme tatsächlich völlig frei in alle Richtungen bewegen.
Zur Erinnerung und weil man auf den Fotos -schwarze Kleidung bei Dunkelheit- wenig erkennen kann: Ich habe das Kleid "Grace" aus der ersten Burda vintage genäht, welches ich schon beim WKSA 2014 begonnen hatte. den ich dann abbrach
Ich bin unglaublich froh und erleichtert, dass ich mein angefangenes Letztjahresweihnachtskleid nun endlich fertig genäht habe. Auch wenn ich die zusätzlich erhoffte Alltagstauglichkeit noch nicht sehe, denn dafür hat das Kleid doch einen zu lieblichen Touch. Auch ohne die verspielten Accessoires.
Und ich habe jetzt sogar kurz vor Jahresende ein UFO weniger.. (Jaja, ich weiß- es gibt jetzt natürlich das gestreifte Marras-Probekleid, aber das liegt noch auf dem Bügelbrett rum und zählt somit nicht in die Bilanz 2015- Basta!)
Der Rock steht wegen des nicht ganz weich fallenden Stoffes etwas ab, aber ich finde, dass das durchaus auch festlich wirkt. Oder? Noch schöner wäre es, wenn der Rock
Hinten ein durchgängiger Reißverschluss, der mir beim Nähen schon manche Verrenkung beim An- und Ausziehen abverlangt hat. Mal sehen wie das nach ein Paar Heiligabendgläschen werden wird...
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen gelungenen Festtagsendspurt. Das geballte WKSA- Know-how kann man ab heute beim großen Festtagskleidungsprobetragen aka Finale bestaunen. So viele schöne Sachen....
Sonntag, 6. Dezember 2015
WKSA 2015: Teil 3
- Das Probemodell ist genäht und passt. Jetzt geht es weiter.
- Nichts passt. Der Schnitt nicht zu mir, der Stoff nicht zum Schnitt. Hilfe!!!
- Ach, alles nicht so schlimm. Weihnachten hat 3 Tage, ich nähe jetzt das 2. Kleid.
Zu diesen Themen ist heute ist wieder Weihnachtskleidtreffen auf dem MMM-Blog. Monika ist diesmal unsere Gastgeberin und zeigt, wie sie sich schon mit großen Schritten einem fertigen Kleid nähert.
Auch ich bin ganz euphorisch und kann vermelden: Es geht voran!
Wie beim letzten Treffen geschrieben, habe ich die Teile meines im letzten Jahr angefangenen Weihnachtskleides fast komplett wiedergefunden. Ich hatte also einen leichten Vorsprung!
Nachdem ich mich sowohl mit diesen Teilen als auch nochmal mit meinen damaligen Blogpost (es lebe das Bloggerleben!) beschäftigt habe, wusste ich plötzlich auch wieder , wo damals der Punkt war, an dem ich keine Lust mehr hatte. Es waren die Ärmelkeile. Im speziellen diese Ecken:
Da mich diese Keile schon bei dem Probeteil vor einem Jahr fast wahnsinnig gemacht hatten, fand ich damals die Idee gut, beim Einnähen dieser Keile in das echte Kleid -für eine bessere (Auf-)Trennbarkeit- kein schwarzes sondern braunes Garn zu nehmen. Mit der richtigen Fadenspannung wäre das vielleicht auch gegangen, aber so sah man die braunen Fäden durch. Und gut Trennen liess sich der Spaß auch nicht.
An diese fummeligen Ecken musste ich also nochmal ran. Vorsichtig trennen und soweit möglich neben der braunen Naht erneut steppen. Das sieht jetzt schon viel besser aus, auch wenn noch reichlich Luft nach oben wäre....Denn auch die Keilnähte passen nun nach dem Schließen der unteren Ärmelnaht nicht mehr ganz aufeinander. Aber das lass ich jetzt so, bei weihnachtlichem Kerzenschein sieht das sowieso niemand.
Auch das Rockteil habe ich auch schon angesetzt.
Ich wollte auf keinen Fall die im Schnitt vorgesehene Kräuselung. dafür ist der Stoff nicht weich genug.
Ich habe tiefe Kellerfalten in zwei Rockrechtecke gelegt und geheftet. Dafür alle 7cm eine Markierung gesetzt. Ich habe keinen Wert darauf gelegt, dass die Falten mit den Abnähern im Oberteil übereinstimmen, mir waren gleichmäßige tiefe Falten wichtiger. Und das sieht bis jetzt so aus:
Ich bin wirklich ganz begeistert von dem, was mir das Kleid bei den Anproben bislang verspricht, auch wenn ich das ein oder andere Plätzchen in den nächsten Tagen nicht werde essen dürfen. Es ist jetzt schon abzusehen, dass ich die Nahtzugabe in der Taille komplett werde ausreizen müssen.
- Nichts passt. Der Schnitt nicht zu mir, der Stoff nicht zum Schnitt. Hilfe!!!
- Ach, alles nicht so schlimm. Weihnachten hat 3 Tage, ich nähe jetzt das 2. Kleid.
Zu diesen Themen ist heute ist wieder Weihnachtskleidtreffen auf dem MMM-Blog. Monika ist diesmal unsere Gastgeberin und zeigt, wie sie sich schon mit großen Schritten einem fertigen Kleid nähert.
Auch ich bin ganz euphorisch und kann vermelden: Es geht voran!
Wie beim letzten Treffen geschrieben, habe ich die Teile meines im letzten Jahr angefangenen Weihnachtskleides fast komplett wiedergefunden. Ich hatte also einen leichten Vorsprung!
Nachdem ich mich sowohl mit diesen Teilen als auch nochmal mit meinen damaligen Blogpost (es lebe das Bloggerleben!) beschäftigt habe, wusste ich plötzlich auch wieder , wo damals der Punkt war, an dem ich keine Lust mehr hatte. Es waren die Ärmelkeile. Im speziellen diese Ecken:
Da mich diese Keile schon bei dem Probeteil vor einem Jahr fast wahnsinnig gemacht hatten, fand ich damals die Idee gut, beim Einnähen dieser Keile in das echte Kleid -für eine bessere (Auf-)Trennbarkeit- kein schwarzes sondern braunes Garn zu nehmen. Mit der richtigen Fadenspannung wäre das vielleicht auch gegangen, aber so sah man die braunen Fäden durch. Und gut Trennen liess sich der Spaß auch nicht.
An diese fummeligen Ecken musste ich also nochmal ran. Vorsichtig trennen und soweit möglich neben der braunen Naht erneut steppen. Das sieht jetzt schon viel besser aus, auch wenn noch reichlich Luft nach oben wäre....Denn auch die Keilnähte passen nun nach dem Schließen der unteren Ärmelnaht nicht mehr ganz aufeinander. Aber das lass ich jetzt so, bei weihnachtlichem Kerzenschein sieht das sowieso niemand.
Auch das Rockteil habe ich auch schon angesetzt.
Ich wollte auf keinen Fall die im Schnitt vorgesehene Kräuselung. dafür ist der Stoff nicht weich genug.
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Kleid Grace aus der Burda vintage |
Ich bin wirklich ganz begeistert von dem, was mir das Kleid bei den Anproben bislang verspricht, auch wenn ich das ein oder andere Plätzchen in den nächsten Tagen nicht werde essen dürfen. Es ist jetzt schon abzusehen, dass ich die Nahtzugabe in der Taille komplett werde ausreizen müssen.
Sonntag, 22. November 2015
WKSA Teil 2: Stoff- und Schnittvorstellung
Heute ist schon das zweite Treffen des diesjährigen WKSAs auf dem MMM-Blog und ich darf heute die Gastgeberin sein. Wir treffen uns, um uns zu den folgenden Themen auszutauschen:
- Stoff- und Schnittvorstellung
- Hurra, ich habe genau den Stoff gefunden den ich mir vorgestellt habe. Der Schnitt passt auch
super dazu.
- Der Stoff ist toll, aber ich nehme doch lieber ein anderes Schnittmuster. Oder doch nicht?
- Was solls, ich kopiere den Schnitt und schneide gleich noch zu.
- Hilfe, der Stoff kommt nicht. Das Schnittmuster gefällt nicht mehr.
Ich bin ganz stolz auf mich, weil ich mich beim Durchklicken durch all die verführereischen Ideen und Inspirationen im Lauf der letzten Woche nicht habe vom Weg abbringen lassen. Da ist wirklich wieder eine unglaubliche Fülle an Ideen zuasmmengekommen. Die Nähcommunity ist großartig!
Gleichzeitig brachten mich all die vielen schönen Pläne und die Aussicht auf das gemeinsame Nähen in diese aufregend pricklende Vorweihnachtskleidstimmung. Dieses tolle Gefühl, zu wissen dass wir beim großen Finale ab dem 20.12. alle in unseren selbstgemachten Kleidungsstücken stolz erstrahlen werden, das ist schon ein ganz besonderes und emotionales Ereignis.
Und wenn das Keid dann erstmal fertig ist, fängt bei mir meist endlich die Feiertagsruhepause an.
Ich habe mich also mit meinen beiden, in der letzten Woche hier vorgestellten Schnitte nochmal weiter befasst.
Und habe mich nun letztlich entschieden, das Burdavintage Kleid (links) zu nähen, welches ich letztes Jahr bereits begonnen hatte, bevor ich den WKSA dann aus diversen Gründen abbrach. Eine Idee, die schon ein Jahr alt ist, muss ja nicht schlecht geworden sein.
Denn natürlich darf man auch mit liegengebliebenen Projekten am WKSA teilnehmen. Die Frage danach habe ich ein paar mal gelesen. Es ist doch ein wunderbares Gefühl, wenn man aus einem UFO Weihnachtskleidung machen kann. Man muss damit nicht mal bis zu den guten Vorsätzen an Sylvester warten.
So kam es zu meiner Entscheidung:
Hin- und hergerissen hatte ich in der vergangenen Woche einfach mal mit dem Antonio Marras Designerschnitt aus der Burda 7/2015 angefangen. Der tauchte in der Ideensammlung nämlich auch noch bei anderen auf, und es ist ja immer besonders schön, wenn man noch ein paar Mitstreitereinnen mit dem gleichen Schnitt hat.
Meine Idee war, den Schnitt aus verschiedenen schwarzen Stoffen zu nähen, so dass verschiedene Stoffstrukturen die Schnittführung unterstützen könnten. Da ich aber unsicher war, wie und wo z.B. ein glänzender Stoff eingesetzt werden könnte, habe ich also mit einem (hoffentlich tragbaren) Probekleid aus gestreiftem Stoff begonnen. Bei den Streifen würde man die Faltenlegung und das Potential das darin liegt, gut erkennen können.
Und hier ist es nun, das Probekleid, teilweise nur geheftet:
Die Fotos spiegeln die Realistät leider nur begrenzt wider. In echt sitzt das Oberteil nämlich schon ganz gut und die verkreuzten Abnäher finde ich sehr schön. Aber diese Falten am Rockteil umranden den Bauch ungünstig von beiden Seiten, machen also definitv nichts für die Bauchoptik.
Selbst wenn ich den Winkel der Faltenböden noch verändern würde, ich fühle mich darin nicht wohl.
Auch in einfarbig schwarz wird das vom Grundprinzip her sicher nicht besser werden.
Ich habe fast den Verdacht, dass dieses Kleid nur bei Nastjusha wirklich schön ist, auf deutschen Seiten habe ich keine weiteren Exemplare gefunden. (oder falsch gesucht?). Die Beispiele auf der gut struktuierten russischen Burdaseite sind alle irgendwie auch nur so mittelschön.
Da ich sowieso gerade auf der russischen Burdaseite war, habe ich mir gleich auch nochmal die genähten Beispiele für das Burdavintagekleid Grace angeschaut. Mein liebstes Modell war und ist dieses bezaubernde Kleid. Auch die anderen Modelle überzeugen.
Und deshalb werde ich jetzt 50-er-Jahre angehaucht in die Feiertage gehen. In schlicht schwarz. Da habe ich viele Möglichkeiten, das Outfit je nach Tagesform noch mit Schmuck aufzubrezeln.
Das Zubehör und ein paar bereits zugeschnittene Teile habe ich zusammen mit anderen Resten in einem staubigen Pappkarton (offenbar vollständig) wiedergefunden. Wenn das man kein Zeichen ist!
Nachdem ich mich sowohl mit diesen Teilen, dem bereits vorhandenen Probeteil vom Oberteil als auch nochmal mit meinen damaligen Blogposts beschäftigt habe, wusste ich plötzlich auch wieder, dass das Kleid was werden könnte.
Der Stoff hat eine dezente Piqueestruktur und ist ganz leicht stretchig.
Ich bin jetzt wirklich sehr froh, eine Entscheidung getroffen zu haben, die sich richtig gut anfühlt. Und ich anfangen kann zu nähen.
Denn in 2 Wochen am 6.12. wartet schon der nächste Sew Along Termin, bei dem es bereits um erste Nähergebnisse geht.
Wie es bei den anderen läuft und wer schon womit angefangen hat, kann man ab heute hier nachlesen und kommentieren.
- Stoff- und Schnittvorstellung
- Hurra, ich habe genau den Stoff gefunden den ich mir vorgestellt habe. Der Schnitt passt auch
super dazu.
- Der Stoff ist toll, aber ich nehme doch lieber ein anderes Schnittmuster. Oder doch nicht?
- Was solls, ich kopiere den Schnitt und schneide gleich noch zu.
- Hilfe, der Stoff kommt nicht. Das Schnittmuster gefällt nicht mehr.
Ich bin ganz stolz auf mich, weil ich mich beim Durchklicken durch all die verführereischen Ideen und Inspirationen im Lauf der letzten Woche nicht habe vom Weg abbringen lassen. Da ist wirklich wieder eine unglaubliche Fülle an Ideen zuasmmengekommen. Die Nähcommunity ist großartig!
Gleichzeitig brachten mich all die vielen schönen Pläne und die Aussicht auf das gemeinsame Nähen in diese aufregend pricklende Vorweihnachtskleidstimmung. Dieses tolle Gefühl, zu wissen dass wir beim großen Finale ab dem 20.12. alle in unseren selbstgemachten Kleidungsstücken stolz erstrahlen werden, das ist schon ein ganz besonderes und emotionales Ereignis.
Und wenn das Keid dann erstmal fertig ist, fängt bei mir meist endlich die Feiertagsruhepause an.
Ich habe mich also mit meinen beiden, in der letzten Woche hier vorgestellten Schnitte nochmal weiter befasst.
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links: Kleid Grace Burda vintage, rechts:A. Marras Mod 140 Burda 7/2015 |
Denn natürlich darf man auch mit liegengebliebenen Projekten am WKSA teilnehmen. Die Frage danach habe ich ein paar mal gelesen. Es ist doch ein wunderbares Gefühl, wenn man aus einem UFO Weihnachtskleidung machen kann. Man muss damit nicht mal bis zu den guten Vorsätzen an Sylvester warten.
So kam es zu meiner Entscheidung:
Hin- und hergerissen hatte ich in der vergangenen Woche einfach mal mit dem Antonio Marras Designerschnitt aus der Burda 7/2015 angefangen. Der tauchte in der Ideensammlung nämlich auch noch bei anderen auf, und es ist ja immer besonders schön, wenn man noch ein paar Mitstreitereinnen mit dem gleichen Schnitt hat.
Meine Idee war, den Schnitt aus verschiedenen schwarzen Stoffen zu nähen, so dass verschiedene Stoffstrukturen die Schnittführung unterstützen könnten. Da ich aber unsicher war, wie und wo z.B. ein glänzender Stoff eingesetzt werden könnte, habe ich also mit einem (hoffentlich tragbaren) Probekleid aus gestreiftem Stoff begonnen. Bei den Streifen würde man die Faltenlegung und das Potential das darin liegt, gut erkennen können.
Und hier ist es nun, das Probekleid, teilweise nur geheftet:
Selbst wenn ich den Winkel der Faltenböden noch verändern würde, ich fühle mich darin nicht wohl.
Auch in einfarbig schwarz wird das vom Grundprinzip her sicher nicht besser werden.
Ich habe fast den Verdacht, dass dieses Kleid nur bei Nastjusha wirklich schön ist, auf deutschen Seiten habe ich keine weiteren Exemplare gefunden. (oder falsch gesucht?). Die Beispiele auf der gut struktuierten russischen Burdaseite sind alle irgendwie auch nur so mittelschön.
Da ich sowieso gerade auf der russischen Burdaseite war, habe ich mir gleich auch nochmal die genähten Beispiele für das Burdavintagekleid Grace angeschaut. Mein liebstes Modell war und ist dieses bezaubernde Kleid. Auch die anderen Modelle überzeugen.
Und deshalb werde ich jetzt 50-er-Jahre angehaucht in die Feiertage gehen. In schlicht schwarz. Da habe ich viele Möglichkeiten, das Outfit je nach Tagesform noch mit Schmuck aufzubrezeln.
Das Zubehör und ein paar bereits zugeschnittene Teile habe ich zusammen mit anderen Resten in einem staubigen Pappkarton (offenbar vollständig) wiedergefunden. Wenn das man kein Zeichen ist!
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Achtung ein Karton |
Der Stoff hat eine dezente Piqueestruktur und ist ganz leicht stretchig.
Ich bin jetzt wirklich sehr froh, eine Entscheidung getroffen zu haben, die sich richtig gut anfühlt. Und ich anfangen kann zu nähen.
Denn in 2 Wochen am 6.12. wartet schon der nächste Sew Along Termin, bei dem es bereits um erste Nähergebnisse geht.
Wie es bei den anderen läuft und wer schon womit angefangen hat, kann man ab heute hier nachlesen und kommentieren.
Sonntag, 15. November 2015
WKSA 2015: Teil 1 Inspiration
Nina (Kleidermanie), Monika (Wollisundstoffix), die WKSA erfahrene Katharina (dickespaulinchen) und ich sind dieses Jahr die Gastgeberinnen.
Planlos überlege ich hin und her.
Nicht nur das Kleidungsstück als solches macht mir Kopfzerbrechen, sondern auch die bange Frage nach ausreichend Zeitfenstern zum Nähen beschäftigt mich. Bis Mitte Dezember bin ich beruflich viel unterwegs und völlig aus- bzw überlastet. Mal schauen, ob ich im WKSA-Zeitplan werde nähen können oder stattdessen kurz vor dem Finale am 20.12. (oder in der Nacht vor Heiligabend) noch Nähnachtschichten einlegen werden muss.
Andererseits möchte ich den WKSA auch ungerne ausfallen lassen. war der Weihnachtskleid Sew Along 2011 doch der Beginn meines Bloggerlebens.
2011 nähte ich dieses schwarze Kleid mit weißem Bubikragen. Ich liebe dieses Kleid aus sentimentalen Gründen sehr. Und obwohl ich es nur wenige Male getragen habe, fühle ich mich darin aus eben diesen sentimentalen Gründen wohl.
2012 gab es ein Dodokleid in braunem Wollstoff. Obwohl dieses Kleid alltagstauglich wäre, habe ich es kaum getragen, irgendwie fühle mich in der Kombination aus eng am Bauch mit vielen Querfalten darüber einfach nicht richtig wohl.
2013 schwamm ich glücklich auf der Butterick 5159-Welle mit. Die Idee dieses Kleids gefällt mir nach wie vor sehr, ich mag den schmeichelnden tiefgezogenen Ausschnitt und die kleinen, feinen Schnittraffinessen. Und das schlichte Schwarz, Nach diesem Schnitt habe ich auch ein geliebtes Sommermodell. Aber das Weihnachtskleid aus leicht stretchigem, schwarzen Stoff habe ich mittlerweile entsorgt. Die Stoffqualität war einfach sehr unbefriedigend, stets voller Fussel. und das Kleid saß trotz (oder wegen?) des Stretchanteils einfach nicht richtig gut.
2014 habe ich den Sewalong abgebrochen. Nachdem ich ein vielversprechendes Probeoberteil genäht hatte, kam -ich denke es waren viele Gründe- es dazu, dass ich prokrastinierte, indem ich eine Patchworkdecke für meinen Sohn nähte. Eine Entscheidung, die ich allerdings bis heute nicht bereue.
Dieses angefangene Kleid nach dem Schnitt "Grace" aus der ersten Vintage burda vom letzten Jahr liegt noch rum. Beim Umschichten von Stoff- und Schnittstapeln fällt es mir von Zeit zu Zeit wieder in die Hände. Falls ich die Schnitteile noch alle wiederfinde, wäre es für mich eine erstrebenswerte Option, dieses Kleid fertig zu nähen. Mein Stoff ist eine Art Piquee in Schwarz.
Sowieso würde ich mir gerne wieder mal ein einfarbig schwarzes Kleid nähen. Ich trauere meiner Nichtteilnahme beim "Das kleine Schwarze"-Sew Along bei Monika und Sylvia im letzten Sommer immer noch nach.
Das ist also meine Option 1. Kleid "Grace". Statt den Rock zu kräuseln würde ich diesen lieber in Falten legen. Und den Rückenausschnitt nicht ganz so tief runterziehen.
Option 2
Ein zweiter Schnitt, den ich schon länger umsetzen wollte und der sich in einfarbig Schwarz wohl auch als Weihnachtskleid gut machen könnte ist der Antonia Marras-Designerschnitt aus der Burda 7/2015. Schwarzen Stoff sollte ich in meinem Lager finden. Vermutlich kann man für diesen Schnitt auch verschiedene schwarze Qualitäten kombinieren. (Eine wunderschöne Variante dieses Schnittes hat sich Nastjusha genäht-siehe hier)
Ich finde die Beschränkung auf diese beiden Optionen erstmal sehr hilfreich für mich. Sonst fange ich noch an, über goldene Jumpsuits oder bodenlange Paillettenröcke nachzudenken.
Wenn ich mir die Inspirationen bei all den anderen Teilnehmerinnen auf dem MMM-Blog anschaue, werde ich vermutlich sowieso wieder hilflos und planlos werden.....
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