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Montag, 7. September 2015

12 Tops Challenge: Ringelshirt im August

Nachdem ich nun die Oberteilchallenge leider ein paar mal ausgelassen habe, geht es nun doch wieder weiter.
Allerdings nicht mit einer Jerseybluse sondern einem schlichten Ringelshirt.



Nachdem ich mit dem bislang verwendeten Blusenschnitt (s. unten) leider immer nur bedingt zufrieden war und noch viel anpassen musste, kam mir die Idee, ich könne mir einen eigenen Blusenschnitt basteln. Ich würde Kragen, Ausschnitt etc. von dem Burdablusenschnitt nehmen und diese an den Körper meines Lieblings-T-Shirtschnittes dranbasteln. das Shirt sitzt nämlich gut!!!

links: Punjab, rechts: Modell 123 Burda 2/2013
Mein Lieblngsshirtschnitt ist der Kassak Punjab von Schnittquelle. Ohne die zackige Teilungsnaht ergibt der ein toll sitzendes, schmales T-Shirt.
Nun begab es sich vor ein paar Monaten aber, dass der Originalärmel des Schnittes nicht mehr auffindbar war. Ich konnte schon seit längerem keine T-shirts mehr nähen. Und eben auch keinen Blusenschnitt basteln. Damit kam alles ins Stocken.
Da ich den Originalärmel zum Glück schon mal in ein Puffärmelschnittteil verwandelt hatte, habe ich mich jetzt endlich endlich drangemacht, diesen durch Betätigen der "Rückgängig-Taste" wieder in den Originalärmel zurückzuverwamdeln. Und ein Shirt, von dem ich vor Monaten bereits Vorder- und Rückenteil zugeschnitten hatte, endlich fertig zu nähen.
Das soll dieses Mal mein Top des Monats sein, sozusagen als motivierende Vorstufe weiterer Jerseyblusen.

Kurz zusammengefasst meine Methode ein T-Shirt zu Nähen :
Wenn ich die Schulternähte zusammennähe, fasse ich immer ein Band in dieser Naht mit (solche, die sich in Kaufkleidung befinden, um die Kleidung am Bügel befestigen zu können und die ich immer rausschneide)
Wenn die Schulternähte geschlossen sind, nähe ich die Ärmel an die Armkugel an.
Dann schneide ich einen Streifen für den Ausschnitt zu, die genaue Länge ergibt sich -je nach Jerseyqualität- erst beim Anstecken. Beim Anprobieren des fertig gesteckten Ausschnitts muss man bedenken, dass sich das Shirt noch in die Breite zieht, wenn später die Setennähte zusammengenäht sind. Diese also beim Überprüfen der Bündchenabsteckung unbedingt probeweise zusammenhalten.

Damit das Bündchen gut anliegt, ziehe ich in den Rundungen unten am Ausschnitt (rote Punkte) den Jerseystreifen an, auf den Geraden (mit den grünen Pfeilen) ziehe ich hingegen kaum.
(Btw: Bei diesem Shirt habe ich vorne am Ausschnitt etwas zu stark angezogen. Die Ringel unter dem Auschnitt verziehen sich auf den Fotos ein bißchen ;((.

Wenn die Ausschnittblende angenäht ist, werden die Seiten- und Ärmelnähte geschlossen. Ich mag diese Reihenfolge lieber, da sich das Ausschnittbündchen so angenhmer anbringen lässt. Bilde ich mir ein.

Ich beginne mit dem Zusammenstecken an den Nähten unter der Achsel.

Bis auf die Säume nähte ich das ganze Shirt mit der Overlock.
Ausschnittbündchen
Die Säume mag ich am liebsten mit dem dreigeteilten Zickzackstich. ich schlage den Jersey einfach um und kann dann das Eingeschlagene von Innen annähen.
Überstehenden Stoff schneide ich danach einfach vorsichtig (!!) ab.

Danke an Constance, die wieder alle Oberteilnäherinnen im Rahmen der 12 Tips-challenge bei sich versammelt.
Diesmal siehr man noch mehrere luftig-sommerliche Oberteile, aber ich bin auch nicht die Einzige, die schon lange Arme eingesetzt hat.

Samstag, 2. Mai 2015

12 Tops Challenge: April

Diesen Monat ist mein Top-Challenge-Projekt eine schwarze Kurzarmhemdbluse.
Obwohl ich genau so eine Bluse unbedingt (endlich wieder- es gab da vor 20 Jahren mal ein Kaufteil) haben wollte, fühlte sich das Nähen ein bißchen nach Fleißarbeit an, Brot- und Butternähen halt.

Der schwarze Jersey ist ein ganz zarter Pique von herrlichster Qualität. Der Uferhändler, der diesen letzten Sommer hatte, meinte das wäre ein Lacostestoff. Fühlt sich auf jeden Fall wunderbar weich und herrlich luftig an. Die Innenseite ist ganz glatt.
Diese Hemdbluse wird als schwarzes-T-shirt-Ersatz bestimmt ein absoluter Klassiker in meinem Kleiderschrank.

Die Hemdbluse hat vorne und hinten Abnäher, damit sie schmal sitzt und ich sie auch in einen Bund reinstecken kann.

Interessanterweise sind kurze Arme immer viel kürzer als gedacht. Dies war die erste Anprobe, der linke, ellenbogenlange Ärmel meine pi mal Daumen zugeschnittene Kurzarmvariante. Sieht aus wie von so blöden Kaufshirts mit solch formlosen Flügelärmeln.
Bzgl. der Kragenform hatte ich überlegt eine Art Bubikragen zu nähen, mich dann aber doch für die sachliche Hemdkragenform entschieden.
Ach bei dieser Jerseybluse habe ich den Kragen nicht klasisch (also so wie ich denke, dass es klassischerweise zu nähen ist) angenäht, sondern beim Verstürzen des hier angeschnittenen Knopfleistenbesatzes mitgefasst. Und die ganze Naht mit der Overlock durchgerattert.
So toll sich alle Nähte und Passformanpassungen auch mit der Nähmaschine nähen liessen, bei den Knopflöchern hat mich die Technik leider verlassen.
vermurkster Probelappen, die zarte Piquestruktur ist gut erkennbar
Deshalb habe ich die Knöpfe diesmal durch beide Lagen der Knopfblende durchgenäht, die Bluse ist also strengenommen ein Shirt zum Reinschlüpfen.

Und trägt sich ganz gut auch reingesteckt. Obwohl ich ja immer noch nicht verstehe, warum ein T-shirt vermeintlich irgendwie immer schmaler sitzt....Hier in den Bund eines heiß geliebten Kaufrocks, den mir die liebe Susa mal geschenkt hat

Alle anderen Oberteilkünstlerinnen versammeln sich wieder hier bei Santa Lucia Patterns. Constances Punkteshirt gefällt mir ausgesprochen gut. Schade, dass sie damit nicht annähernd so zufrieden ist, wie ich mit meiner April-Hemndbluse.

Dienstag, 31. März 2015

12 Tops Challenge: März

Auch diesen Monat habe ich mir wieder eine Jerseybluse genäht. Dazu hatte ich einen wunderschön blauen Flutschestoff aus dem Lager hervorgekramt. An blauen Oberteilen habe ich nämlich großen Mangel.
Diesen Stoff hatte ich eindeutig wegen der Farbe gekauft, die Qualität ist sehr wertig und edel schimmernd, fasst sich herrlich an, aber ist eben auch dünn und sehr flutschig....

Nach den ersten Erfahrungen mit dem Hemdblusenschnitt meiner letzten beiden Blusen war mir schnell klar, dass ich aus dieser dünnen Stoffqualität keine Hemdbluse nähen möchte und kann, Jede Absteppung war eine wirkliche Herausforderung.
Ich habe mich also dieses Mal gegen den burda Hemdblusenschnitt entschieden und stattdessen an dem Schnitt Onion 2045 (der lag deshalb gerade sowieso auf dem Tisch) eine Verschmalerung im Oberbrustbereich vorgenommen und das ganze als Shirt mit Hemdkragen (beidseitig mit dünner Bügeleinlage verstärkt) genäht.
Jetzt habe ich eine tolle neue Shirtbluse zum Reinschlüpfen, die sich unglaublich angenehm tragen lässt. Aber auf Fotos wegen des Glanzes ziemlich faltig rüberkommt.

Auf den Fotos kann man sehen, dass ich an den Seiten noch etwas Weite wegnehmen kann, wenn ich die Shirtbluse in Rockbünde stecken möchte.
Bei Constance von Santa Lucia Patterns versammeln sich ab heute wieder alle, die sich an der Märzausgabe der 12 Tops Challenge beteiligen.

Freitag, 6. März 2015

12 Tops Challenge: Februar

Bevor die Linkliste für Constances Oberteilchallenge schliesst, von mir ein kleines Apetitthäppchen. Einen Post kriege ich leider erst morgen hin...

Hier also nun der nachgereichte Post zur Februar-Hemdbluse im Rahmen der 12 Tops Challenge. Ich bin begeistert, dass ich auf das Vorschaubildchen schon so viele nette Kommentare bekommen habe. :)))

Und ja, ihr habt Recht, es ist wieder eine Jerseyhemdbluse!!! 
Gleicher Schnitt wie die Januarbluse. Aber ein paar Änderungen, die ich aufgrund des leichten Viskosejerseys vorgenommen habe.
Der Jersey ist ein Traumstoff vom Nähkontor und ich habe ihn mir als Frustkauf gegönnt. Es war an diesem Sch...tag, an dem ich am frühen Nachmittag nassgeregnet von einer Baustelle im Bötzowviertel kommend schon das 4. Parkknöllchen des Tages am Auto hatte. Die Krönung sind 2 Tickets à 15,-€ für falsches Parken neben einem Blumenkübel. ???? Nicht einmal die zuständige Polizeidienststelle konnte mir sagen, was am Parken an dieser Stelle verkehrt sei...
Meine Laune liess sich also kurzfristig durch diesen tollen Stoffkauf anheben. Leider wurde ich dann anschliessend krank, verschlief ein paar Tage und konnte zu meinem größten Bedauern auch nicht die Damen Frauenoberbekleidung und Anne treffen.Grummelgrummelgrummel...
Als es mir dann am Wochenende etwas besser ging habe ich angefangen, diese Bluse zu nähen.
Da dieser Jersey ziemlich fein und dünn und auch nicht durchgefärbt ist, wollte ich statt einer Knopfblende lieber eine etwas breitere, angeschnittene Blende nähen und habe den Schnitt entprechend abgeändert:
Diese angeschnittene Blende und einen Knopfblendenbreiten Streifen habe ich mit dünner Einlage (irgendwann mal als Jerseyeinlage gekauft) bebügelt:
Nach dem Umschlagen an der Umbruchlinie trafen nun zwei bebügelte Jerseystoffe aufeinander und liessen sich wunderbar absteppen.
Das gleiche Prinzip, also zwei miteinander zu vernähende Stoffteile jeweils zu verstärken, habe ich auch beim Kragen angewandt. Sonst verstärke ich bei Kragen -wenn überhaupt!!-  immer nur ein Teil und habe dann bei Jerseystoffen beim Absteppen Probleme, da sich der unverstärkte Teil gerne verzieht und dann kleine Fältchen entstehen.
Durch die größere Breite des angeschnittenenen Besatzes sieht nicht nur das Décolleté besser aus (kein weißes Innenleben am umgeklappten Revers zu sehen) sondern ich konnte beim Verstürzen auch den Unterkragen mitfassen. Was meine persönliche Schluderlieblingsstelle an Hemdkragen komplett eliminert hat:
Die komplette Kragenansatznaht konnte ich dadurch mit der Overlock annähen.
 
 Hier nochmal das Innenleben zum besseren Verständnis:

Diese Bluse sitzt auch noch nicht 100% astrein, aber dank des Jerseys trägt sie sich unglaublich angenehm:
Uaahhh, wieder kein Fotograf da, der mich auf den umgekruschtelten Saum hätte hinweisen können....
 

Zwischendurch frage ich mich immer mal wieder, warum ich eigentlich ein Hemdblusenprojekt mache, bei dem ich nach einem Jahr 12 Jerseyhemdblusen haben könnte. Klar ist, dass ich bequeme Oberteile haben möchte, die keine T-shirts sind. Eine Bluse locker über einer Hose zu tragen ist keine große Bekleidungskunst, aber Blusen in Röcke stecken?? Daran muss mich vielleicht einfach erst noch gewöhnen.
Andernfalls könnte ich mir ja auch für 990,-€ einen Pullunder kaufen (oder selber häkeln) und diesen dann über den bunten Hemden tragen.... Mein Frühlingsjäckchen vom letzten Jahr würde z.B. auch passen:
Trotz meiner persönlichen Bedenken an der mir selbst gestellten Aufgabe freue ich mich sehr über die tolle Oberteilaktion von Constance. Viele schöne Oberteile im Rahmen der 12 Tops Challenge findet man hier. Und meinen bisherigen Output hier:

Samstag, 31. Januar 2015

12 Tops Challenge: Januar

Erbsengrüne Hortencia Strickjacke
 
Beim Bekämpfen von Oberteilschwäche bin ich natürlich dabei. Vielen Dank an Frau Santa Lucia Patterns für diese tolle Idee.
Mein Standardoberteil ist das T-shirt. Diese nähe ich schnell und zuverlässig in allen benötigten Farben. Schwieriger wird es, wenn ich mal etwas anderes möchte. Oder einen Jersey mit nicht T-shirt-kompatiblen Muster gefunden habe.

Letztes Jahr nähte ich mir diese schwarzgrundige Jerseybluse, die ich zwar nicht ständig, aber immer wieder sehr gerne trage.

Was liegt also näher, als mit diesem Schnitt (Modell 132 aus der Burda 2/2013) in Serie zu gehen.
Ein Jahr lang jeden Monat einmal den gleichen Schnitt nähen, jedesmal besser an meine Passform und an den jeweiligen Stoff angepasst. Mal schauen, wie weit ich komme......


Diese mal hatte ich einen herrlich schwer fallenden, grauen animalprint-Jersey. Ursprünglich für ein Unterkleid gekauft, aber dafür eigentlich nicht flutschig genug. Zum Glück als Oberteil wunderbar geeignet.

Ich habe den Schnitt nochmal im Schulter-/ Oberbrustbereich grob nach dem Prinzip einer SBA (small bust adjustment) abgeändert. Diese Hemdbluse sitzt dort jetzt tatsächlich etwas enger und besser. Wäre aber immer noch verbesserungsfähig. 


Der oberste Knopf hat wieder kein entsprechendes Knopfloch. In den Jerseykragensteg ein Knopfloch einnähen, das muss nicht sein. Diesen Knopf werde ich sowieso nie schließen. Und bzgl. der Ausführungsqualität dieses Knopfloches in den vielen Jerseyschichten und Nahtzugaben habe ich berechtigte Zweifel. Alle anderen Knopflöcher sind allerdings echt und ließen sich völlig problemlos in die verstärkten Blenden einnähen.


Alle anderen Oberteilfreudigen Damen versammeln sich hier. Ich bin sehr gespannt, welche Schnitte und Stoffe kombiniert wurden.