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Sonntag, 28. September 2014

Backen: Tahini-Plätzchen

Bei uns gab es heute Plätzchen zum Kaffee beim Nähen.

Wunderbar mürbe Kekse, die ich in meinem neuen Lieblingskochbuch "Jerusalem" von Y. Ottolenghi (Danke Dodo für den Tipp!!) gefunden habe. Und das, obwohl dort nicht mal ein Foto der Kekse enthalten ist. Ich gebe zu, Rezepte ohne Foto haben bei mir selten eine Chance. Hier haben mich aber die Verwendung von Tahin sowie die Aussage, dass diese Plätzchen vor ein paar Jahren in Israel ein Trendgebäck waren überzeugt.
Ich liebe Nüsse in allen Varianten. Tahin ist eine Paste aus Sesamsamen, welche genaugenommen und botanisch natürlich keine Nüsse sind. Aber ich denke, ihr wisst was ich meine.
Die Kekse schmecken wie eine orientalische Variante von Erdnussbutter-Cookies.

Man verrührt 130g Zucker mit 150g zimmerwarmer Butter. Fügt bei laufendem Motor 110g helles Tahin, 1/2 -1 Päckchen Vanillezucker und einen Schwups (25g) Sahne dazu.
Zuletzt noch 270g Mehl dazugeben und ca 1 Minute weiterrühren.
Den Teig mit den Händen durchkneten bis ein glatter Teig entstanden ist:

Diesen zu ca 35 kleinen Kugeln (je ca 20g) rollen und mit ausreichend Abstand auf zwei Backblechen auslegen. Mit einer Gabel leicht flach drücken und mit einem Hauch Zimt bestreuen. Das wars!
Bei 200°C für ca 15-17 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen. Sonst zerbrechen die Kekse und man muss die Krümel sofort essen....

Schnell waren die leckeren Kekse aufgegessen, aber so simpel wie die gebacken waren, wird es bestimmt bald wieder neue geben.



Was heute sonst noch so gebacken wurde, sammelt Monika wieder hier an ihrer virtuellen Kuchentafel.

Sonntag, 21. September 2014

Backen: Luftige Möhren-Mandeltörtli

Heute habe ich für einen Brunch mal wieder gebacken. Ein liebstes leckeres Rezept, welches ich allerdings nicht so oft backe, da mir das Ergebnis -obwohl geschmacklich immer einwandfrei- optisch nicht gleichbleibend konstant gelingt. (s.Foto) Und ich nach dem Backen leider auch immer viele dreckige Schüsseln habe.


Das Grundrezept habe ich mal irgendwo im Netz gefunden und meinen Bedürfnissen angepasst.

Für 12 kleine Guggelhupfe (ich habe so eine Silikonform mit 6 Guggelhupfmulden-es gibt da ja auch noch welche für kleinere Guggelhupfe) nehme ich:
2 Karotten, fein geraspelt= 70g
2 Eier
150g Puderzucker
2 EL Vanillezucker
1 TL Zimt
1 Prise Nelkenpulver
Zitronenschalenabrieb (von ca 1/2 Zitrone)
50g Mehl
80g gemahlene Mandeln

Die Eier trennen. Das Eiweß steif schlagen. (1. Schüssel)

Das Eigelb mit Vanillezucker, Zimt, Nelken und Zitronenschale mischen. Den Puderzucker dazusieben und alles verquirlen. Das ergibt eine recht zähfeste, klebrige Masse. (2. Schüssel)

Das Mehl mit den Mandeln mischen und die geriebenen Möhren unterrühren. (3.Schüssel)

Diese Mischung zur Teigmischung geben und mit einem Löffel unterheben. Was eine noch trockenere Masse ergibt.
Dann den Eischnee unterheben. Jetzt wird es alles flüssiger, bleibt aber weiterhin sehr klebrig.

Diese klebrige Masse kann nun in die Förmchen gefüllt werden. Ich nehme dafür 2 Löffel.

Die Törtlis gehen beim Backen ziemlich auf, deshalb immer nur bis zur Hälfte Teig einfüllen.

Backofen 210° vorgeheizt. Im unteren Backofenbereich ca 13-15 min backen.
Etwas abkühlen lassen, sehr vorsichtig aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.

Noch mehr leckeres Sonntagsgebäck kann man hier in der linkliste bei Monika anschmachten.

Sonntag, 11. Mai 2014

Sonntagskuchen: Die Eurovisionstorte

Dank meiner begabten Tochter gibt es hier tatsächlich auch einen "Sontagskuchen"-Beitrag:
Ihre gestrige Eurovisionstorte.


Durch youtube hat sich Fräulein Kreuzberger selbst zu einer wahren Tortenkünstlerin ausgebildet. Und das Gute ist, ihre Kunstwerke sehen nicht nur toll aus, sondern schmecken auch noch mindestens genauso gut. Wenn man es denn übers Herz bringt, mutig den ersten Schnitt anzusetzen....




Das Innere besteht aus einem Biskuitboden mit Erdbeerzitronenfüllung.
Wenn man das diesen Teil gut mit Buttercreme versiegelt, kann man (also ich nicht!) ein dünn ausgerolltes Fondant drüberlegen und nach Herzenslust mit buntem Marzipan verzieren (ich auch nicht!).

Hier das Rezept:
Biskuittorte mit Erdbeer- Zitronenfüllung:

Für den Teig:
4 Eier
1 Prise Salz
50g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eigelbe
125g Mehl
2 Tl Backpulver

Für die Füllung:
1 halbe unbehandelte Zitrone
300g Erdbeeren
25g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
250 g Sahne

Backofen auf 200° C vorheizen
Eier trennen und die Eiweiße gut verquirlen. Wenn diese anfangen festzuwerden, Salz, Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und dann weiterschlagen bis der Eischnee fest ist.
Nach und nach alle 6 Eigelbe einrühren.
Mehl und Backpulver vermischen und drüberstreuen, alles locker aber gründlich mischen.

Teig 8-10 Minuten backen (Springform). Kurz abkühlen lassen und den Tortenboden horizontal durchschneiden. Gründlich abkühlen lassen, damit die Erdbeercreme nachher beim Draufstreichen nicht warm wird und verläuft. 

Für die Füllung Zitrone heiß abwaschen und die Schale fein abreiben. Zitrone auspressen.
Erdbeeren säubern und vierteln. Mit Puderzucker mischen.
Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Erdbeeren, Zirtonenschale und -saft vermischen und die Sahne unterheben.

Nun die Cremefüllung auf den unteren Boden streichen den 2. vorsichtig drauflegen, leicht festdrücken und einmal den Rand mit einer Palette glattstreichen. Jetzt die Torte für ca. 1 Stunde kühlen. Anschließend alles mit einer Buttercreme versiegeln und diese als Untergrung für das Fondant so glatt wie möglich verstreichen.
Nun die Torte am besten über Nacht kalt stellen.

Den fertig gekauften Fondant dünn ausrollen über die Torte geben und alles festdrücken. Als letztes die Torte nach Belieben verzieren.

 Andere leckere Kuchenrezepte findet man wie jeden Sonntag hier bei Monikate.

Donnerstag, 28. November 2013

Backen: Der Möhren-Mogelkuchen

Meine Kochkünste stehen unter keinem besonders kreativen Stern (Zum Glück für alle Beteiligten ist der Mann im Haus für die hochwertige kulinarische Versorgung zuständig.) Insgeheim bin ich aber eine leidenschaftliche Koch- und Backblenderin. Und habe hierfür ein paar kleine Geheimnisse, von denen ich heute eins verraten möchte.
Dieses Kuchenrezept macht nämlich recht viel her, ist aber super einfach und simpel. Das krieg ich sogar dann noch gebacken, wenn ich spät abends von einem gerade vor Schreck aufgewachten Kind die Nachricht erhalte, dass am nächsten Tag ein Kuchen mitzubringen sei....

Das Geheimnis dieses Kuchens ist ein Babykarottengläschen. (Bei mir sind genau diesen Zweck immer 1 oder 2 vorrätig). Lt. Rezept (welches ich mal vor Jahrzehnten in einem amerikanischen Backbuch gefunden habe) sollten es die größeren (190g) sein, oft kriegt man aber nur die kleineren mit 125g. Geht genauso gut..
Zutaten für den Teig:
1 Karottengläschen
4 Eier
200g Zucker
200ml Pflanzenöl
230g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 TL Salz
Simple Herstellung:
Eier, Zucker , Öl und Karottenpüree schaumig schlagen
Mehl, Bachpulver, Zimt und Salz vermischen, zur Eimasse geben und kurz mit unterrühren.

Das war es schon mit dem Teig.
Man kann nun sowohl eine Kastenform als auch eine Springform (macht eindeutig mehr her) verwenden. Den Teig dort reinfüllen und ggf. etwas glattstreichen. Meist läuft er aber völlig selbsttätig flüssig und brav in alle Ecken.

Den Backofen hat die kluge Hausfrau natürlich bereits auf ca 170° vorgeheizt. Darin wird der Kuchen nun ca 25-30 Minuten gebacken. Die Backzeit hängt von der Dicke des Teigs ab. (Kastenkuchen dauert also länger- aber dafür gibt es ja u.a. den Stäbchentest)

Nun ist der Kuchen an sich schon fertig. Aber die besondere optische und geschmackliche Raffinesse kommt jetzt mit dem Topping.
Dafür vermischem wir
200g Frischkäse
1 Päckchen Vanillezucker
90g Puderzucker
und ggf. 25ml Milch 

Alles zu einer glatten Creme verrühren und diese auf den Kuchen streichen.
Garniert wird das Ganze dann mit gehackten/ zerdrückten Walnüssen.
Wahlweise -in der Luxusvariante- auch mit Marzipanmöhren. (dann allerdings auch mit dem Luxusstreit, wer ein Stück mit und wer ein Kuchenstück ohne diese Deko bekommt!)

Als ich es einmal besonders gut meinte, hatte ich den Kuchenteig auch mal zusätzlich mit frisch geraspelten Möhren ergänzt. Konnte aber geschmacklich keinen nenneswerten Unterschied festetellen.

Freitag, 2. März 2012

Zeugnisbrötchen

Nächste Woche haben wir hier in Berlin Winterferien und heute gab es Halbjahres-Zeugnisse. Und bei uns auch Zeugnisbrötchen.
Eine aus der Schweiz stammende, befreundete Mutter hatte dieses, ihr aus ihrer Kindheit in schöner Erinnerung gebliebenes Ritual in der Klasse unserer Tochter damals im 1. Schuljahr eingeführt:
Leckere (bunte) Hefebrötchen, von denen jedes Kind der Klasse eins zusammen mit dem Zeugnis überreicht bekommt.
Die Kinder lieben diese Tradition auch in der 4. Klasse noch und freuten sich schon vorher auf die Brötchen.
Eigentlich sollte man viel mehr von solch simplen, liebevollen Traditionen einführen........
Allen Kindern (und Eltern), bei denen es heute auch Zeugnisse gab, wünsche ich ganz viel Stolz.
Oder Erleichterung. Oder tröstende Worte.
Wie schrieb der wundervolle Rektor heute zum letzten Schultag treffend an alle Eltern:
"Insbesondere die enttäuschenden Zensuren Ihrer KInder benötigen eine liebevolle, motivierende Würdigung."
*Wiebke*

3 Kommentare:

tillaBox hat gesagt…
die Idee ist wirklich sehr schön, merke ich mir :)
MaJa- JuLi hat gesagt…
Es ist wirklich eine tolle Idee! Super.
Bronte hat gesagt…
Tolle Idee! Merke ich mir für den 10.2. = Zeugnistag in NRW. Der Rektor hat recht. "Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdient habe. Denn dann brauche ich es am meisten." (weiss nich mehr von wem)
LG Bronte, in Erwartung 3er sehr unterschiedlicher Zeugnisse