Kurz vor Toresschluss hüpfe ich auch noch zu der illustren Strickgruppe vom Frühlingsjäckchen-Knit-Along.
Mein Projekt ist eher ganzjahrestauglich als ausgesprochen frühlingshaft. Und auch nicht ganz neu, aber ich brauche ganz dringend die therapeutische Motivation einer Gruppe, um dieses Werk jemals zu beenden.
Viel zu oft, zu weit und zu umsonst habe ich das angefangene Strickwerk im letzten Jahr mit mir geführt. Ohne nennenswertes Ergebnis.
Der Stand der Dinge sieht so aus:
Die Grundidee war bzw. ist diese Strickjacke von Lena Hoschek (im Shop nicht mehr erhältlich)
Meine Wolle ist die Merino Mix, ein Schurwollgemisch von schoeller + stahl und war mal aus einem Salekörbchen. Ein tiefdunkles Flaschengrün.
Ich habe viele Screenshots auf meinem Handy als Vorlage für das Muster.
In großen zeitlichen Intervallen habe ich mir unterwegs - an der Schrift kann man es erkennen- in wackeligen Fahrzeugen oder auf schmalen Armlehnen immer mal Notizen gemacht. Konnte diese dann aber leider beim nächsten Weiterstricken Wochen oder ach Monate später nicht mehr deuten. Und habe schon etliche angefangene Mustersätze wieder aufgetrennt, weil irgendwas dann doch nicht passte. Auch aktuell weiß ich nicht mehr, wie ich das nächste Muster angedacht hatte.
Die Rauten sind einfach, nun kommen die eingestrickten Schleifen. Alles fügt sich im Original diagonal zusammen. So will ich das auch. Mal sehen, wie ich weiterkomme. Ich werde mir jetzt auf jeden Fall erstmal eine richtige Strickschrift erstellen.
Grün ist eine offenbar gern gewählte Farbe für die Frühlingsjäckchen, nicht nur bei unseren Gastgeberin Malou. Hier gehts zum virtuellen Strickkränzchen auf dem MMM-Blog
Posts mit dem Label Strickjacke werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Strickjacke werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 24. Februar 2018
Mittwoch, 5. Oktober 2016
MMM 18/2016 Schon wieder in Blumen....
Diese Woche bummel ich ein paar meiner zahlreichen Überstunden ab. Meine Nähliste für diese freien Tage ist lang und natürlich werde ich nicht alle aufgelistetetn Vorhaben schaffen. Stoffabbau ist angesagt, aber das könnte schon wieder scheitern.....
Gestern war ich nämlich bei herrlichem Herbstwetter mit Lotti Katzkowski auf dem Maybachufermarkt. Ein solcher Satz verheisst -je nach Betrachtungswinkel- Gutes oder weniger Gutes.
Ich brauchte ja nix, aber ehrlich, kann man an so einem leicht stretchigen Baumwollsatin mit aufgedruckten Stickereiblumen vorbeigehen? Lotti und ich auf jeden Fall nicht.
Der Stoff wanderte gestern gleich nachmittags in die Waschmaschine, durfte in der Abendsonne und ein bißchen unterm Bügeleisen trocknen. Und dann habe ich gleich losgelegt und mir heute Nacht ganz euphorisch einen neuen Hollyburn genäht. Um ihn gleich heute tragen zu können.
Zum Schnitt brauche ich nichts zu sagen. oder?
Ich schwöre, die Grundfarbe ist richtig Schwarz, auf den Fotos sieht das wohl vermutlich wegen des Satinglanzes eher Grau aus.
Das Strickjäckchen hatte ich hier schon mal gezeigt. Und seitdem immer noch keine Verschlusslösung angebracht....
Als Futter habe ich in Ermangelung schwarzen Futterstoffes ganz verwegen grün-gelbe Streifen aus einem Butinette Überraschungspaket genommen. Eine Notlösung, die mir sehr gefällt und dem Rock noch zusätzlich "Couture" verpasst.
Ich bin schwer verliebt in diesen Rock und vermute, dass er ein Lieblingsstück werden könnte. Ich liebe ja Klamotten, die sich problemlos zu einfarbig schwarzem Drumrum kombinieren lassen. Aber es wird sich zeigen.....
Aufgedreht, also mit Schwung und in der Fotohelligkeit technisch bearbeitet sieht der Rock dann so aus:
Und nun schnell wieder zurück zum MMM-Blog Dort begrüßt uns heute Susanne von Sujut mit einem ihrer tollen selbstgemachten Alltagsoutfits. Und wie immer mit einem überaus informativen Post dazu. Müsst ihr euch unbedingt anschauen.
Gestern war ich nämlich bei herrlichem Herbstwetter mit Lotti Katzkowski auf dem Maybachufermarkt. Ein solcher Satz verheisst -je nach Betrachtungswinkel- Gutes oder weniger Gutes.
Ich brauchte ja nix, aber ehrlich, kann man an so einem leicht stretchigen Baumwollsatin mit aufgedruckten Stickereiblumen vorbeigehen? Lotti und ich auf jeden Fall nicht.
Der Stoff wanderte gestern gleich nachmittags in die Waschmaschine, durfte in der Abendsonne und ein bißchen unterm Bügeleisen trocknen. Und dann habe ich gleich losgelegt und mir heute Nacht ganz euphorisch einen neuen Hollyburn genäht. Um ihn gleich heute tragen zu können.
Zum Schnitt brauche ich nichts zu sagen. oder?
Ich schwöre, die Grundfarbe ist richtig Schwarz, auf den Fotos sieht das wohl vermutlich wegen des Satinglanzes eher Grau aus.
Das Strickjäckchen hatte ich hier schon mal gezeigt. Und seitdem immer noch keine Verschlusslösung angebracht....
Als Futter habe ich in Ermangelung schwarzen Futterstoffes ganz verwegen grün-gelbe Streifen aus einem Butinette Überraschungspaket genommen. Eine Notlösung, die mir sehr gefällt und dem Rock noch zusätzlich "Couture" verpasst.
Ich bin schwer verliebt in diesen Rock und vermute, dass er ein Lieblingsstück werden könnte. Ich liebe ja Klamotten, die sich problemlos zu einfarbig schwarzem Drumrum kombinieren lassen. Aber es wird sich zeigen.....
Aufgedreht, also mit Schwung und in der Fotohelligkeit technisch bearbeitet sieht der Rock dann so aus:
Und nun schnell wieder zurück zum MMM-Blog Dort begrüßt uns heute Susanne von Sujut mit einem ihrer tollen selbstgemachten Alltagsoutfits. Und wie immer mit einem überaus informativen Post dazu. Müsst ihr euch unbedingt anschauen.
Donnerstag, 15. September 2016
Bolerojacke Biston
Dank meines tollen Jobs konnte ich diese Woche einen entspannten Abend an der Ostsee verbringen.
Die Sonne stand schon zwar schon ziemlich tief, als ich endlich Feierabend hatte und an den Strand runtergehen konnte. Dafür war der Strand dann schon nahezu menschenleer und ich konnte meinen Strandspaziergang in dieser unglaublich schönen Abendstimmung in Ruhe geniessen. Und -hej ich bin ja Bloggerin- ungestört schöne Selbstauslöserfotos machen.
Mein Kleid ist ein schlichtes schwarzes Maxitiramisu (hier schon mal gezeigt). Dazu zog ich wegen des aufkommenden Abendwindes meine neue Bolerojacke über.
In den Familiensommerferien habe ich diese gestrickt. Biston von Brooklyn tweed.
Aus 4 Knäulen Drops Alpaca in Goldgrün. Immer schön in glatt rechts und geradeaus. Das war entspanntes Stricken ohne viel Nachdenken.
Ich habe die Jacke nicht nur mit der glatt rechten Seite (ich mag die Optik von glatt links nicht so gern)nach aussen gedreht sondern die Anleitung auch in den Maßen etwas abgewandelt. Ich fand die Jacke bei den vielen Beispielfotos bei ravelry im Rücken oft etwas zu bollerig. Das Grundprinzip blieb dabei aber erhalten. Das Körperteil ist ein langer, zur Mitte hin aufgeweiteter Streifen. Der quer gestrickt, an den Schrägseiten zusammengenäht und dann an dem verbleibenden Loch mit einer tollen Musterblende versehen wird.
Die Maschanzahl für diesen gemusterten Kragenstreifen muss dann an den geringeren Umfang des Ausschnittlochs angepasst werden. Und zum Musterraster passen. Das war zum Glück problemlos möglich.
Der Kragen selbst legt sich nur mittelprächtig um. Den könnte ich auch noch mit ein paar Stichen befestigen.
Das simple Muster hat einen tollen Streifeneffekt.
Der Bolero ist wunderbar kuschelig und ich denke, im Herbst werde ich den noch viel tragen. Ein zweites Modell aus zimtfarbener Drops Cotton Merino ist schon im Werden.
Ich hoffe, ihr könnt die letzten schönen Sommerstunden auch noch entspannt geniessen.
Die Sonne stand schon zwar schon ziemlich tief, als ich endlich Feierabend hatte und an den Strand runtergehen konnte. Dafür war der Strand dann schon nahezu menschenleer und ich konnte meinen Strandspaziergang in dieser unglaublich schönen Abendstimmung in Ruhe geniessen. Und -hej ich bin ja Bloggerin- ungestört schöne Selbstauslöserfotos machen.
Mein Kleid ist ein schlichtes schwarzes Maxitiramisu (hier schon mal gezeigt). Dazu zog ich wegen des aufkommenden Abendwindes meine neue Bolerojacke über.
In den Familiensommerferien habe ich diese gestrickt. Biston von Brooklyn tweed.
Aus 4 Knäulen Drops Alpaca in Goldgrün. Immer schön in glatt rechts und geradeaus. Das war entspanntes Stricken ohne viel Nachdenken.
![]() | |
Statt Goldgrün taufte ich die Frabe im Urlaub in Mojitogrün um.... |
Ich habe die Jacke nicht nur mit der glatt rechten Seite (ich mag die Optik von glatt links nicht so gern)nach aussen gedreht sondern die Anleitung auch in den Maßen etwas abgewandelt. Ich fand die Jacke bei den vielen Beispielfotos bei ravelry im Rücken oft etwas zu bollerig. Das Grundprinzip blieb dabei aber erhalten. Das Körperteil ist ein langer, zur Mitte hin aufgeweiteter Streifen. Der quer gestrickt, an den Schrägseiten zusammengenäht und dann an dem verbleibenden Loch mit einer tollen Musterblende versehen wird.
![]() |
Die Maschanzahl für diesen gemusterten Kragenstreifen muss dann an den geringeren Umfang des Ausschnittlochs angepasst werden. Und zum Musterraster passen. Das war zum Glück problemlos möglich.
Der Kragen selbst legt sich nur mittelprächtig um. Den könnte ich auch noch mit ein paar Stichen befestigen.
Das simple Muster hat einen tollen Streifeneffekt.
Der Bolero ist wunderbar kuschelig und ich denke, im Herbst werde ich den noch viel tragen. Ein zweites Modell aus zimtfarbener Drops Cotton Merino ist schon im Werden.
Ich hoffe, ihr könnt die letzten schönen Sommerstunden auch noch entspannt geniessen.
Mittwoch, 29. Juni 2016
MMM 13/2016 Karnevalskleid mit WM-Jacke
In Berlin haben wir in diesem Jahr einen bedeutend besseren Sommer als in vielen anderen Teilen des Landes. Darf ja auch mal sein, oder?
Trotzdem habe ich oft eine Strickjacke dabei, wenn ich morgens aus dem Haus gehe.
So auch heute, als ich eben -in aller Herrgottsfrühe noch ganz allein- versuchte, im Büroflur Selbstauslöserfotos mit dem Tablet zu machen:
Upppps - falscher Modus. Also nochmal auf die Auslösetechnik konzentriert, im Flur nach hinten gelaufen und schon hat es mit einem richtigen Tragefoto geklappt:
Das beige Strickjäckchen war 2014 während der WM meine Fernsehhandarbeit, ich habe es dann aber erst nach dem Finale fertiggestrickt bekommen.
Bei dem Kleid handelt es sich um mein diesjähriges Karnevalskleid nach dem Schnitt Vogue 1027 mit den Ärmeln nach Vogue 8379. Dank des mit Flutschjersey gefütterten Oberteils trage ich das Kleid erstaunlich oft und wahnsinnig gern. Obwohl ich für so helle Kleidung normalerweise immer in der seltenen, richtigen "Stimmung" sein muss..
Und weil ich das versemmelte erste Selbstauslöserfoto so lustig fand, schliesse ich meinen heutigen Post mit einem weiteren solchen ohne Strickjacke ab.
Monika lädt uns heute alle auf dem MMM-Blog zum mittwöchlichen Memade-Reigen ein. Sie trägt ein hochsommertaugliches Viscosekleid ganz ohne Strickjacke. Ist es etwa im Süden wärmer als im Norden? Ich bin gespannt, wo heute was wie luftig getragen werden kann. Und wo es mal wieder oder immer noch regnet....
Trotzdem habe ich oft eine Strickjacke dabei, wenn ich morgens aus dem Haus gehe.
So auch heute, als ich eben -in aller Herrgottsfrühe noch ganz allein- versuchte, im Büroflur Selbstauslöserfotos mit dem Tablet zu machen:
Upppps - falscher Modus. Also nochmal auf die Auslösetechnik konzentriert, im Flur nach hinten gelaufen und schon hat es mit einem richtigen Tragefoto geklappt:
Das beige Strickjäckchen war 2014 während der WM meine Fernsehhandarbeit, ich habe es dann aber erst nach dem Finale fertiggestrickt bekommen.
Bei dem Kleid handelt es sich um mein diesjähriges Karnevalskleid nach dem Schnitt Vogue 1027 mit den Ärmeln nach Vogue 8379. Dank des mit Flutschjersey gefütterten Oberteils trage ich das Kleid erstaunlich oft und wahnsinnig gern. Obwohl ich für so helle Kleidung normalerweise immer in der seltenen, richtigen "Stimmung" sein muss..
Und weil ich das versemmelte erste Selbstauslöserfoto so lustig fand, schliesse ich meinen heutigen Post mit einem weiteren solchen ohne Strickjacke ab.
Monika lädt uns heute alle auf dem MMM-Blog zum mittwöchlichen Memade-Reigen ein. Sie trägt ein hochsommertaugliches Viscosekleid ganz ohne Strickjacke. Ist es etwa im Süden wärmer als im Norden? Ich bin gespannt, wo heute was wie luftig getragen werden kann. Und wo es mal wieder oder immer noch regnet....
Mittwoch, 24. Februar 2016
MMM 4/2016 in altbewährter Wolle
Während Frau Crafteln als heutige Gastgeberin auf dem MMM-Blog ihr neuestes Kleid zeigt, habe ich heute "nur" Altes Altbewährtes zu zeigen.
Diese Kombination aus schwingendem Tellerrock und einer zu den Stiefeln passenden Strickjacke trage ich bei Kälte oft und immer wieder gern. Weil sie so wärmend ist, dank ganz viel echter Wolle.
Der Rock ist ein halber Teller und ich habe ihn hier schon mal bei Tageslicht gezeigt. Die Strickjacke Hortencia aus erbsen- bzw stiefelgrüner Nepalwolle von drops ist ein wirklich vielgetragenes Kombiteil und taucht deshalb hier im Blog auch immer wieder auf. (hier habe ich sie genauer beschrieben) Das Shirt entstand nach meinem ständigen Standartschnitt. Allein getragen viel zu fad für mich. Als Unterziehteil aber einfach unschlagbar kombinierfreudig.
Das einzige Manko der Strickjacke ist die leicht hochgezogene Beule am unteren Kragenrand, der dort mit zwei Knopflöchern in das Bündchen übergeht bzw übergehen sollte. Da zuppel ich öfter dran rum. Auch bei den Anleitungsfotos kann man diesen leichten Zug nach oben in den tiefgezogenen Kragen hinein erkennen.
Das werde ich also bei der nächsten Hortencia auf jeden Fall versuchen zu verbessern.
Denn eine nächste ist schon im Anmarsch, diesmal aus oranger Nepalwolle.
Warum der Autofokus hier beim vorfreudigen Dokumentieren der fast fertigen Jacke schlapp gemacht hat, weiß ich auch nicht. Dank der Farbe ist sie aber trotzdem erkennbar, oder?
Uns sonst so? Während sich die Strickjacke im Endspurtstadium befindet, habe ich -wegen zwei fehlender oranger Knäule- zusätzlich noch was neues angestrickt:
Auf diesem Foto nichts entdeckt? Dann hier vielleicht:
Kann man was erkennen? Westknit sche Krausrippen? Ja, ich habe mich auch infizieren lassen. Vor allem der SSKA hat mich ganz wuschig gemacht. Und auch wenn ich mich nicht unter die Teilnehmerinnen gemischt habe -dafür hinke ich zu sehr hinterher- profitiere ich sehr von dem dort gesammelten Fachwissen. Sew- und Knit-alongs sind eine wirtklich tolle Sache. Und damit wäre der Kreis zu Meikes heutigem Post auf dem MMM-Blog dann auch geschlossen.
Diese Kombination aus schwingendem Tellerrock und einer zu den Stiefeln passenden Strickjacke trage ich bei Kälte oft und immer wieder gern. Weil sie so wärmend ist, dank ganz viel echter Wolle.
Der Rock ist ein halber Teller und ich habe ihn hier schon mal bei Tageslicht gezeigt. Die Strickjacke Hortencia aus erbsen- bzw stiefelgrüner Nepalwolle von drops ist ein wirklich vielgetragenes Kombiteil und taucht deshalb hier im Blog auch immer wieder auf. (hier habe ich sie genauer beschrieben) Das Shirt entstand nach meinem ständigen Standartschnitt. Allein getragen viel zu fad für mich. Als Unterziehteil aber einfach unschlagbar kombinierfreudig.
Das einzige Manko der Strickjacke ist die leicht hochgezogene Beule am unteren Kragenrand, der dort mit zwei Knopflöchern in das Bündchen übergeht bzw übergehen sollte. Da zuppel ich öfter dran rum. Auch bei den Anleitungsfotos kann man diesen leichten Zug nach oben in den tiefgezogenen Kragen hinein erkennen.
Das werde ich also bei der nächsten Hortencia auf jeden Fall versuchen zu verbessern.
Denn eine nächste ist schon im Anmarsch, diesmal aus oranger Nepalwolle.
Warum der Autofokus hier beim vorfreudigen Dokumentieren der fast fertigen Jacke schlapp gemacht hat, weiß ich auch nicht. Dank der Farbe ist sie aber trotzdem erkennbar, oder?
Uns sonst so? Während sich die Strickjacke im Endspurtstadium befindet, habe ich -wegen zwei fehlender oranger Knäule- zusätzlich noch was neues angestrickt:
Auf diesem Foto nichts entdeckt? Dann hier vielleicht:
Kann man was erkennen? Westknit sche Krausrippen? Ja, ich habe mich auch infizieren lassen. Vor allem der SSKA hat mich ganz wuschig gemacht. Und auch wenn ich mich nicht unter die Teilnehmerinnen gemischt habe -dafür hinke ich zu sehr hinterher- profitiere ich sehr von dem dort gesammelten Fachwissen. Sew- und Knit-alongs sind eine wirtklich tolle Sache. Und damit wäre der Kreis zu Meikes heutigem Post auf dem MMM-Blog dann auch geschlossen.
Sonntag, 4. Oktober 2015
Die Heidi ist nun auch unter der Haube
Manche Kleiderschranksternchen sind eigenwillig und genügen sich eigentlich selbst.
So auch das Strickjäckchen namens Heidi, 2013 unter Frau Sachenmachers Fittiche im Pulk genadelt.
Ein schönes Jäckchen, dem aber stets der passende Deckel fehlte. Aber was lange währt, kann manchmal dann eben doch auch noch sehr gut werden. Und somit kann ich jetzt endlich vermelden, dass Heidi endlich glücklich unter der Haube ist. Und nein, es ist nicht der Skilehrer, sondern ein schlicht-schöner Hollyburn.
Der Stoff lag als möglicher Kombipartner schon ein Weilchen im Stofflager. Die Farbe ist nicht identisch mit dem Heidipetrol, kommt ihm aber ziemlich nahe. Zig Ufermarktrunden waren nötig, um tatsächlich einen einfarbig petrolfarbenen Stoff in schöner Qualität zu finden. Die Umsetzung bedurfte dann nochmal vieler weiterer Monate.
Aussschlaggebend war dann der Schnitt Hollyburn von Sewaholic (für viele schon ein alter Hut- ich weiß), den ich erst für mich entdecken musste.
Und ich bin ziemlich begeistert. Schauen wir uns die leicht unscharfen Detailfotos an:
Die Taschen sind extrem simpel zu nähen und trotzdem herrlich bequem. Ich gebe zu, dass ich wegen der eckigen Form des Beutels ziemlich skeptisch war.
Ich habe die schmalste Variante (ich glaube, es ist A) gewählt. Und die Länge extrem auf meine Proportionen gekürzt.
Die beuligen Vertikalfalten, die für diesen Rock typisch sind, sehen in echt weniger ausgeprägt aus als auf den Fotos. Finde ich....
Der Rockbund ist ein gerader Streifen, da könnte man mit einem Formteil noch eine etwas bessere Passform erreichen. Könnte...
Ich habe mich bei diesem ersten Hollyburn auch an die angegebenen Fadenlaufrichtungen gehalten und demzufolge auch eine vordere Mittelnaht. Der Stoff hat eine ganz leichte, eingewebte Streifenstruktur, da fand ich das schräge Aufeinandertreffen an der Mittelnaht ganz passend. Werde aber sicher auch Varianten ausprobieren, bei denen ich das Vorderteil im Stoffbruch zuschneiden werde.
Auf jeden Fall wird es weitere Hollyburns geben. Danke an Lotti für die Überzeugungsarbeit und an Dodo für den letzten Anschub. Manchmal muss man mich wirklich zu meinem Glück zwingen.
So auch das Strickjäckchen namens Heidi, 2013 unter Frau Sachenmachers Fittiche im Pulk genadelt.
Ein schönes Jäckchen, dem aber stets der passende Deckel fehlte. Aber was lange währt, kann manchmal dann eben doch auch noch sehr gut werden. Und somit kann ich jetzt endlich vermelden, dass Heidi endlich glücklich unter der Haube ist. Und nein, es ist nicht der Skilehrer, sondern ein schlicht-schöner Hollyburn.
Und ich bin ziemlich begeistert. Schauen wir uns die leicht unscharfen Detailfotos an:
Die Taschen sind extrem simpel zu nähen und trotzdem herrlich bequem. Ich gebe zu, dass ich wegen der eckigen Form des Beutels ziemlich skeptisch war.
Ich habe die schmalste Variante (ich glaube, es ist A) gewählt. Und die Länge extrem auf meine Proportionen gekürzt.
Die beuligen Vertikalfalten, die für diesen Rock typisch sind, sehen in echt weniger ausgeprägt aus als auf den Fotos. Finde ich....
Der Rockbund ist ein gerader Streifen, da könnte man mit einem Formteil noch eine etwas bessere Passform erreichen. Könnte...
Ich habe mich bei diesem ersten Hollyburn auch an die angegebenen Fadenlaufrichtungen gehalten und demzufolge auch eine vordere Mittelnaht. Der Stoff hat eine ganz leichte, eingewebte Streifenstruktur, da fand ich das schräge Aufeinandertreffen an der Mittelnaht ganz passend. Werde aber sicher auch Varianten ausprobieren, bei denen ich das Vorderteil im Stoffbruch zuschneiden werde.
Auf jeden Fall wird es weitere Hollyburns geben. Danke an Lotti für die Überzeugungsarbeit und an Dodo für den letzten Anschub. Manchmal muss man mich wirklich zu meinem Glück zwingen.
Mittwoch, 16. September 2015
MMM 28/2015 Tiramsiu im Spätsommer
Wie man unschwer an meiner Frisur erkennen kann, ist heute wieder ein Homeoffice-Tag. Unter meiner Schreibtisch-Wolldecke trage ich dabei folgendes:
Eines meiner diesjährigen Sommer-Kleider nach dem sichere-Bank-Schnitt Tiramisu von Cake Pattern (hier gerade erst barfuß im Urlaub gezeigt). Kurzärmelig und aus Viscosejersey (K*stadt Bremerhaven) für das Gefühl, dass der Sommer noch nicht zu Ende ist, sondern sich einfach nur in seine Spätvariante verwandelt hat. Dazu eine kuscheligen Strickjacke, um nicht zu erfrieren .
Die Kombination mit den Stiefeln ist nicht so gelungen, aber da ich jetzt mittlerweile sowieso schon wieder Kuschelsocken trage, stört es mich gerade nicht weiter, dass das Kleid für Stiefel etwas zu lang ist.
Die Strickjacke hatte ich vor ein paar Jahren mal frei Schnauze aus Drops Baby Alpaca Silk gestrickt (hier sieht man sie z.B. auch schon). Eine Qualität, die leider etwas zum Pillen neigt, aber dafür mit einem großen Kuschelfaktor und tollen Farben entschädigt.
Um auch in den nächsten Wochen weiter noch ein paar Sommerjerseykleider tragen zu können, brauche ich jetzt aber ganz dringend einen Strickmantel.. Habt ihr Dodos Mantel gesehen, mit dem sie uns heute auf dem MMM-Blog begrüßt? Ich bin sehr, sehr schwer begeistert. Und das Beste: Den Schnitt habe auch schon zusammengeklebt rumliegen....und würde am liebsten gleich losnähen....
Eines meiner diesjährigen Sommer-Kleider nach dem sichere-Bank-Schnitt Tiramisu von Cake Pattern (hier gerade erst barfuß im Urlaub gezeigt). Kurzärmelig und aus Viscosejersey (K*stadt Bremerhaven) für das Gefühl, dass der Sommer noch nicht zu Ende ist, sondern sich einfach nur in seine Spätvariante verwandelt hat. Dazu eine kuscheligen Strickjacke, um nicht zu erfrieren .
Die Kombination mit den Stiefeln ist nicht so gelungen, aber da ich jetzt mittlerweile sowieso schon wieder Kuschelsocken trage, stört es mich gerade nicht weiter, dass das Kleid für Stiefel etwas zu lang ist.
Die Strickjacke hatte ich vor ein paar Jahren mal frei Schnauze aus Drops Baby Alpaca Silk gestrickt (hier sieht man sie z.B. auch schon). Eine Qualität, die leider etwas zum Pillen neigt, aber dafür mit einem großen Kuschelfaktor und tollen Farben entschädigt.
Um auch in den nächsten Wochen weiter noch ein paar Sommerjerseykleider tragen zu können, brauche ich jetzt aber ganz dringend einen Strickmantel.. Habt ihr Dodos Mantel gesehen, mit dem sie uns heute auf dem MMM-Blog begrüßt? Ich bin sehr, sehr schwer begeistert. Und das Beste: Den Schnitt habe auch schon zusammengeklebt rumliegen....und würde am liebsten gleich losnähen....
Mittwoch, 9. September 2015
MMM 28/2015 Homeoffice bei Übergangswetter
Während ich versuche, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren und nicht in Färbeträumen zu schwelgen, trage ich heute eine Übergangswetter- und Schreibtischtaugliche Kombination.
Das ärmellose schwarze Kleid habe ich schon vor mehreren Jahren genäht und es hat einen festen Platz in meinem Schrank. Auch wenn es passformtechnisch noch viel Luft nach oben hat, liebe ich den toll fallenden und leicht stretchigen Stoff sehr. Hier habe ich das Kleid genauer gezeigt. Es ist das Modell 107 aus der Burda 11/2006
Dazu trage ich meine diesjährige Frühlingsjacke aus Cotton Merino von Drops. Das ideale Material für eine solche Übergangsjacke. Eine Wollstrickjacke wäre mir jetzt echt noch zu warm. Auch die kurzen Ärmel sind gerade optimal.
In Sachen Schuhe bin ich in diesen Übergangszeiten immer sehr aufgeschmissen. Als Stiefel- und Clogsfetischistin ist das jetzt eine blöde Zeit. Kniestrümpfe lösen das Problem immerhin teilweise.
Ich zeige euch das Kleid mit den tollen Überkreuznähten mal genauer:
Hier kann man gut erkennen, wie das Kleid in der Mitte eigentlich viel zu weit ist, aber andererseits ist es dadurch auch am Schreibtisch total bequem.
Habt ihr heute schon Elkes Gastpost auf dem MMM-Blog gesehen? Sie zeigt uns nicht nur ein sommerliches Kleid sondern auch eine spannende Färbetechnik. Und wie eingangs schon erwähnt, schwlege ich gerade in Färbeideen.......
Das ärmellose schwarze Kleid habe ich schon vor mehreren Jahren genäht und es hat einen festen Platz in meinem Schrank. Auch wenn es passformtechnisch noch viel Luft nach oben hat, liebe ich den toll fallenden und leicht stretchigen Stoff sehr. Hier habe ich das Kleid genauer gezeigt. Es ist das Modell 107 aus der Burda 11/2006
Dazu trage ich meine diesjährige Frühlingsjacke aus Cotton Merino von Drops. Das ideale Material für eine solche Übergangsjacke. Eine Wollstrickjacke wäre mir jetzt echt noch zu warm. Auch die kurzen Ärmel sind gerade optimal.
In Sachen Schuhe bin ich in diesen Übergangszeiten immer sehr aufgeschmissen. Als Stiefel- und Clogsfetischistin ist das jetzt eine blöde Zeit. Kniestrümpfe lösen das Problem immerhin teilweise.
Ich zeige euch das Kleid mit den tollen Überkreuznähten mal genauer:
Hier kann man gut erkennen, wie das Kleid in der Mitte eigentlich viel zu weit ist, aber andererseits ist es dadurch auch am Schreibtisch total bequem.
Habt ihr heute schon Elkes Gastpost auf dem MMM-Blog gesehen? Sie zeigt uns nicht nur ein sommerliches Kleid sondern auch eine spannende Färbetechnik. Und wie eingangs schon erwähnt, schwlege ich gerade in Färbeideen.......
Mittwoch, 8. April 2015
MMM 10/2015: Frühlingserwachen im Frühlingsrock
Das mit den blauen Frühlingsbändern, träumenden Veilchen und sprossenden Knospen vertrödelt sich dieses Jahr mal wieder ganz schön....
Aber auch ohne fertige Frühlingsjacke ist immerhin der textile Frühling schon bei mir eingezogen. Mit einem neuen Frühlingsrock nach onion 3033 aus afrikanischem Waxprint. Bedruckt mit lustigen, gutgelaunten Viridiflora-Narzissen. Oder sind es doch eher Tulpen?
Dieser Waxprint war ein Teil meiner Beute aus einer aufregenden Monster-Sammelbestellung einer Stoffverarmungsphobikerinnen-Selbsthilfegruppe im letzten Sommer. Und wegen des frühlingshaften Motivs musste er bis jetzt brav auf seine Verarbeitung warten- obwohl er beständig ganz oben auf Stoffstapeln lagern durfte.
Der Stoff ist auch nach dem ersten Waschen noch immer ein bißchen steif und wachsig. Das passt aber zu dem Schnitt ganz gut, denn durch den Stand stehen die tiefen Falten unten etwas ab.
Dieses Mal habe ich beim Nähen musterbedingt zuallererst den Saum umgenäht und dann sorgfältig die Rocklänge am oberen Teil zur Passe hin festgelegt. Ärgerlicherweise sieht der Rock auf den Fotos trotzdem zu lang aus. Meine Tochter, die die Fotos geschossen hat, meinte dass der Rock in echt aber echt nicht zu lang sei. Ich vertraue ihr jetzt einfach mal. Ein Indiz ihrer ehrlichen Kritik ist auch ihre Einschätzung, dass der Rock eh nichts für mich sei, weil er für mich nämlich einfach viel zu bunt ist...
Ich dagegen finde ihn erstaunlicherweise keinesfalls zu bunt. Mein neues blaues Oberteil passt ebenso dazu, wie auch meine erbsengrüne Hortencia aus dem letzten Frühling (Anleitung von Andi Satterlund). Jersey für ein simples dunkelblaues Shirt habe ich gestern vorsichtshalber auch nochgekauft geufert.
Heute begrüßt uns Monika von Wollixundstoffix als Gastgeberin auf dem MMM-Blog mit einer Schubkarre voll leichter Frühlings- und Sommerstoffe . Verständlicherweise kriegt da auch der Hund Frühlingsgefühle.
Und ihr alle? Auch schon gerüstet, wenn er jetzt plötzlich kommen sollte, der Frühling? Wie immer hier nachzusehen......
Aber auch ohne fertige Frühlingsjacke ist immerhin der textile Frühling schon bei mir eingezogen. Mit einem neuen Frühlingsrock nach onion 3033 aus afrikanischem Waxprint. Bedruckt mit lustigen, gutgelaunten Viridiflora-Narzissen. Oder sind es doch eher Tulpen?
Dieser Waxprint war ein Teil meiner Beute aus einer aufregenden Monster-Sammelbestellung einer Stoffverarmungsphobikerinnen-Selbsthilfegruppe im letzten Sommer. Und wegen des frühlingshaften Motivs musste er bis jetzt brav auf seine Verarbeitung warten- obwohl er beständig ganz oben auf Stoffstapeln lagern durfte.
Dieses Mal habe ich beim Nähen musterbedingt zuallererst den Saum umgenäht und dann sorgfältig die Rocklänge am oberen Teil zur Passe hin festgelegt. Ärgerlicherweise sieht der Rock auf den Fotos trotzdem zu lang aus. Meine Tochter, die die Fotos geschossen hat, meinte dass der Rock in echt aber echt nicht zu lang sei. Ich vertraue ihr jetzt einfach mal. Ein Indiz ihrer ehrlichen Kritik ist auch ihre Einschätzung, dass der Rock eh nichts für mich sei, weil er für mich nämlich einfach viel zu bunt ist...
Ich dagegen finde ihn erstaunlicherweise keinesfalls zu bunt. Mein neues blaues Oberteil passt ebenso dazu, wie auch meine erbsengrüne Hortencia aus dem letzten Frühling (Anleitung von Andi Satterlund). Jersey für ein simples dunkelblaues Shirt habe ich gestern vorsichtshalber auch noch
Heute begrüßt uns Monika von Wollixundstoffix als Gastgeberin auf dem MMM-Blog mit einer Schubkarre voll leichter Frühlings- und Sommerstoffe . Verständlicherweise kriegt da auch der Hund Frühlingsgefühle.
Und ihr alle? Auch schon gerüstet, wenn er jetzt plötzlich kommen sollte, der Frühling? Wie immer hier nachzusehen......
Abonnieren
Posts (Atom)