Auch mein Weihnachtskleid ist fertig geworden. Hier die Beweisfotos im Rahmen des WKSA-Finales.
Da mein Stoff nicht für die Ärmel reichte, habe ich mein Lager nach passendendem Begleitstoff durchforstet und einen relativ dünnen Spitzenstoff mit einer Art Tropfenmuster gefunden. Da dieser sehr transparente Stoff einen etwas zu harten Kontrast zu dem tiefschwarzen Grundstoff darstellte, habe ich die Ärmel gedoppelt und dadurch den Kontrast etwas abmildern können.
Auf manchen Fotos hier wirken die Ärmel durch harte Hell-Dunkel-Effekte sehr unruhig. Ich finde, dass dieser Effekt in echt und in Bewegung aber überhaupt nicht gegeben ist. Das Rumfuchteln mit den Schmetterlingsärmeln macht sowieso sehr viel Spaß.
Mit dieser Lösung bin ich sehr zufrieden. Denn ich hatte von Anfang an die Vermutung, dass die Ärmel aus einem undurchsichtigen, dunklen Stoff eventuell auch sehr wuchtig wirken können. Also an kleinen Menschen...
In Anbetracht der geringen Zeit für das Nähen, habe ich voller Freude den Schlitz im rückwärtigen Rockteil und den Reißverschluss weggelassen. Ich kann das Kleid - mit ein bisschen Geschick am Halsausschnitt - über Kopf und Körper ziehen, obwohl der Stoff nur einen ganz geringen Stretchanteil hat.
Der Schnitt ließ sich super nähen. Die Abnäher hatten zwar keinen "Boden", aber passten trotzdem gut aufeinander. Da das Kleid nur körpernah aber nicht eng anliegt, musste ich nur ein bißchen abstehende Weite an der Hüfte rausnehmen. Das mag ich ja sehr, wenn die Anpassphase beim Nähen so entspannt ausfällt.
Und jetzt springe ich noch schnell in die Reihe der anderen Weihnachtskleidmemades. Hier auf dem MMM-Blog findest du die ganze Linkparty
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Dienstag, 1. Januar 2019
Mittwoch, 6. Juni 2018
MMM im Juni: Stella aus afrikanischem Stoff
Ich bin heute Gastgeberin auf dem MMM-Blog und merke gerade, wie sehr ich außer Übung bin, da ich schon so lange keinen Blogpost mehr geschrieben habe. Aber was für eine gute Gelegenheit, mit einem Gastgeberpost beim MMM wieder einzusteigen.
Auch wenn ich in der letzten Zeit kaum zum Nähen komme, kann ich euch trotzdem etwas neues bzw. ein bislang unverbloggtes Kleid zeigen. Da die Temperaturen in Berlin gerade wieder nach unten gewandert sind, habe ich gestern ein Kleid getragen, das langärmelig ist. Luftig ist es dank der lockeren Weite und des leichten Baumwollstoffs trotzdem.
Und dank des Gummizugs in den Ärmeln kann man es den ganzen Tag mit sommerlich hochgeschoppten Ärmeln tragen.
Schluppen und alle Arten von Halsdeko faszinieren mich immer sehr (wie gerne würde ich so kleine spießige Stewardessen-Nickytücher tragen), aber sind einfach nichts für mich und meinen dicken Hals. Ich trage nicht einmal weite Rollkragen, schon als Kind waren mir Rollis und alles um den Hals gewickelte verhasst.
Deshalb war auch der Schnitt Stella von Named (hier) im Prinzip völlig indiskutabel für mich. Als ich aber im Herbst in Oudtshoorn in Südafrika diesen tollen Stoff mit dem 60ies-Muster-Touch entdeckte, musste ich seltsamerweise sofort an diesen Schnitt denken.
Den Stoff habe ich in einem tendenziell eher uninteressanten Stoffgeschäft gefunden. Dort gab es nicht wie erhofft tolle afrikanische Waxprints, sondern eher teure, langweilige Patchworkstoffe. Dieser Stoff war eine Ausnahme und lag preislich sogar auf Maybachuferniveau. Da er auch noch leicht genug für den Koffer war, kaufte ich mir als textiles Urlaubssouvenir tatsächlich 4 (VIER!) Meter. Also mehr als das Doppelte meiner sonstigen "handelsüblichen" Menge. Zum Glück. Denn wer aus Stoffknausrigkeit schon Belege ständig zusammenstückeln muss, kriegt die stofffressenden Schluppenteile ganz bestimmt nicht hin.
Während ich das Stoffmuster sehr passend zum Brechen der leichten Strenge des Schluppenkleides finde, eignet sich die weiche, leichte Baumwollqualität eher nicht so optimal. Eigentlich ist es sogar die denkbar ungünstigste Wahl. Schwerfallende dünne Stoffe, Viskose etc. wären hingegen ideal geeignet.
Im Original wird das Kleid gefüttert. Das wäre bei diesem Stoff keine Option, er krabbelt auch an jeder Art Flutsch oder Futter hoch. Und bollert auch an nackten Beinen. Nichtsdestotrotz trug ich das Kleid im Winter gerne auch mit Strumpfhosen und Stiefeln.
Die gefühlt 4m lange Schluppe gefällt mir an mir, sowohl von der Optik her als auch beim Tragen. Nicht an jeden Tag, aber immer öfter.
Ein Versuch, das Kleid mit dem Blusenkragen und den -oberteilen des Schnittes zu kombinieren ist kläglich gescheitert.
Da habe ich wohl irgendwo einen schlimmen Denkfehler beim Zuschnitt gehabt, diesen aber erst bei der ersten Anprobe realisiert. Das halbfertige Stück liegt seitdem für Denksporttage auf dem UFO-stapel....
Auch die Idee, den Ausschnitt in ein leichtes V umzuwandeln, um die Schluppe etwas legerer tragen zu können, habe ich wieder verworfen. Gerade das Hochgeschlossene macht das Kleid so schön. Offen kann man die Schluppe auch nicht runterhängen lassen, da man dann fast drüber stolpert..
Also werde ich wohl nochmal genau diese Variante nähen, oder?
Der Schnitt näht sich nämlich problemlos zusammen und -tadaa, hier kommt der magische Satz- ich musste nichts ändern.
Und jetzt gehe ich auf dem MMM-Blog schauen, wer sich womit verlinkt hat. hier entlang bitte ----->
Auch wenn ich in der letzten Zeit kaum zum Nähen komme, kann ich euch trotzdem etwas neues bzw. ein bislang unverbloggtes Kleid zeigen. Da die Temperaturen in Berlin gerade wieder nach unten gewandert sind, habe ich gestern ein Kleid getragen, das langärmelig ist. Luftig ist es dank der lockeren Weite und des leichten Baumwollstoffs trotzdem.
Und dank des Gummizugs in den Ärmeln kann man es den ganzen Tag mit sommerlich hochgeschoppten Ärmeln tragen.
Deshalb war auch der Schnitt Stella von Named (hier) im Prinzip völlig indiskutabel für mich. Als ich aber im Herbst in Oudtshoorn in Südafrika diesen tollen Stoff mit dem 60ies-Muster-Touch entdeckte, musste ich seltsamerweise sofort an diesen Schnitt denken.
Den Stoff habe ich in einem tendenziell eher uninteressanten Stoffgeschäft gefunden. Dort gab es nicht wie erhofft tolle afrikanische Waxprints, sondern eher teure, langweilige Patchworkstoffe. Dieser Stoff war eine Ausnahme und lag preislich sogar auf Maybachuferniveau. Da er auch noch leicht genug für den Koffer war, kaufte ich mir als textiles Urlaubssouvenir tatsächlich 4 (VIER!) Meter. Also mehr als das Doppelte meiner sonstigen "handelsüblichen" Menge. Zum Glück. Denn wer aus Stoffknausrigkeit schon Belege ständig zusammenstückeln muss, kriegt die stofffressenden Schluppenteile ganz bestimmt nicht hin.
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So sieht die Landschaft in Outdshoorn aus. Straußenfarmen und -federn überall |
Im Original wird das Kleid gefüttert. Das wäre bei diesem Stoff keine Option, er krabbelt auch an jeder Art Flutsch oder Futter hoch. Und bollert auch an nackten Beinen. Nichtsdestotrotz trug ich das Kleid im Winter gerne auch mit Strumpfhosen und Stiefeln.
Die gefühlt 4m lange Schluppe gefällt mir an mir, sowohl von der Optik her als auch beim Tragen. Nicht an jeden Tag, aber immer öfter.
Ein Versuch, das Kleid mit dem Blusenkragen und den -oberteilen des Schnittes zu kombinieren ist kläglich gescheitert.
Da habe ich wohl irgendwo einen schlimmen Denkfehler beim Zuschnitt gehabt, diesen aber erst bei der ersten Anprobe realisiert. Das halbfertige Stück liegt seitdem für Denksporttage auf dem UFO-stapel....
Auch die Idee, den Ausschnitt in ein leichtes V umzuwandeln, um die Schluppe etwas legerer tragen zu können, habe ich wieder verworfen. Gerade das Hochgeschlossene macht das Kleid so schön. Offen kann man die Schluppe auch nicht runterhängen lassen, da man dann fast drüber stolpert..
Also werde ich wohl nochmal genau diese Variante nähen, oder?
Der Schnitt näht sich nämlich problemlos zusammen und -tadaa, hier kommt der magische Satz- ich musste nichts ändern.
Und jetzt gehe ich auf dem MMM-Blog schauen, wer sich womit verlinkt hat. hier entlang bitte ----->
Sonntag, 7. Januar 2018
MMM 1 / 2018 Mein Lieblingsstück 2017
Traditionell wird beim ersten MeMadeMittwochtreffen eines Jahres immer nach dem Lieblingsstück des Vorjahres gefragt. Und auch wenn es Änderungen am Turnus des MMM geben wird, die MMM Link- Klassiker bleiben natürlich unangetastet.
Hier kommen nun kurz vor Schließung der Linkliste auch noch meine Lieblinge 2017.
Ich habe letztes Jahr nicht so sehr viel genäht oder gestrickt und noch weniger gebloggt. Die meisten meiner Werke entstanden nach altbewährten Dauerbrennerschnitten (Vogue 2017, Hollyburn, Esme) oder nach wiederentdeckten vormaligen Lieblingen (z.B. das Vintageshirtdress von sew over).
Und das, obwohl ich Mitte letzten Jahres endlich das Plottenlassen von pdf-Schnitten für mich entdeckt habe. Ein paar Elianavarianten (von Pauline Alice) sind so -ohne lästiges Kleben- entstanden. Alles Kleidungsstücke, die ich dann auch gerne und häufig getragen habe.
Wenn ich mir aber Gedanken zu meinem Lieblingsstück 2017 mache, dann fällt mir ein bislang unverbloggtes und auch nur einmal getragenes Kleid ein.
Wir waren im November zu einer Hochzeit von Freunden nach Südafrika eingeladen und ich brauchte ein Kleid. Dort wäre gerade Frühlingsbeginn und ich konnte schlecht einschätzen, wie warm oder kühl es dort in der Weinbauregion nördlich von Kapstadt dann sein würde. Ärmellos schien mir etwas riskant, große Abendrobe zu aufwändig. Und so kam ich auf die Idee zu einen Kimono, den ich mir angezogen aber luftig, besonders und auch festlich vorstellte. Eine Handtasche hatte ich übrigens auch schon.
Als Schnitt fand ich bei Named den Asaka Kimono mit den dramatischen Ärmeln.
Ich kaufte zur Farbe der Handtasche passenden Stoff mit Spitzenauflage, aber verwarf diesen, nachdem der Kimono fast fertig war. Stoff, ich und Anlass passten irgendwie doch nicht zusammen. So kam dann letztlich ein Stoffschatz aus meinem Lager endlich zu den ihm gebührenden Ehren.
Ich habe die Ärmel komplett mit Futter am Schlitz und am Saum verstürzt, dadurch fallen diese toll und rutschen auch gut über den Arm, wenn man ihn anhebt. So hängen die Ärmellappen nicht ins Essen. Lediglich wenn man ganz weit nach hinten auf ein Buffet oder ganz weit über den gedeckten Tisch greifen will, sollte man dem Rutschen des Ärmels etwas nachhelfen.
Der Körper des Kimonos ist komplett unterfüttert, also Oberstoff und Futter wie eine Lage verarbeitet. Die Nähte alle mit der Overlock versäubert.
Um den Kimono mehr nach Kleid denn nach Wäsche aussehen zu lassen, habe ich einen stoffbezogenen Gürtel mit goldener Schnalle statt des Bindebandes gebastelt.
Schon während ich dieses Kleid begeistert trug, hatte ich das dringende Bedürfnis nach einer weiteren, vielleicht öfter tragbaren Version des Schnittes. Also nähte ich mir nach dem Urlaub noch einen einfarbigen schwarzen Asakakimono. Ebenfalls unterfüttert und mit verstürzten Ärmeln. Nur ohne Gürtel, da kann ich problemlos und variabel vorhandene Gürtel dazu kombinieren.
Dieses Kleid habe ich schon mehrmals getragen, zuletzt an Silvester. Mein Schneeleomantel passt prima über die Kimonoärmel. (Bei der Hochzeit trug ich übrigens nachts dann ein großes blaues Tuch darüber)
Und da aller guten Dinge ja mindestens drei sind, habe ich mir in den letzten Tagen noch ein weiteres Modell nach dem Schnitt genäht.
Am letzten Markttag vor Heiligabend schenkte mir einer der Stoffhändler auf dem Maybachufermarkt einen Rest Seidenstoff, der unbedingt ein Morgenmantel werden wollte.
Da ich meinen üblichen Ottobre-Standard(balkon-)Morgenmantelschnitt verliehen habe(mit dem ich nicht nur mich sondern auch schon meine ganze Umgebung benäht habe - guckst du hier, hier, hier, hier und hier), nahm ich einfach den Asakaschnitt und änderte kurzentschlossen die Ärmel.
Aussen der Seidenstoff, die Blenden aus Bestandsjersey. Der Plüschstoff, den ich als Futter für den Mantelkörper genommen habe, ist vom Verkauf auf dem Kölner Bloggerinnentreffen. Herrlich kuscheliger Baumwollplüsch. Die Ärmel sind mit normalem Jersey gefüttert.
Und da ich ab jetzt in diesem Mantel wohnen werde, brauche ich nichts anderes mehr zu nähen. :))
Unsere Gastgeberin auf dem MMM-Blog ist diesmal Claudia / bunte Kleider und sie hat uns seit Mittwoch eingeladen, unsere Lieblinge 2017 zu nominieren. Zu dieser spannenden Verlinkung geht es hier -> MMM
Hier kommen nun kurz vor Schließung der Linkliste auch noch meine Lieblinge 2017.
Ich habe letztes Jahr nicht so sehr viel genäht oder gestrickt und noch weniger gebloggt. Die meisten meiner Werke entstanden nach altbewährten Dauerbrennerschnitten (Vogue 2017, Hollyburn, Esme) oder nach wiederentdeckten vormaligen Lieblingen (z.B. das Vintageshirtdress von sew over).
Und das, obwohl ich Mitte letzten Jahres endlich das Plottenlassen von pdf-Schnitten für mich entdeckt habe. Ein paar Elianavarianten (von Pauline Alice) sind so -ohne lästiges Kleben- entstanden. Alles Kleidungsstücke, die ich dann auch gerne und häufig getragen habe.
Wenn ich mir aber Gedanken zu meinem Lieblingsstück 2017 mache, dann fällt mir ein bislang unverbloggtes und auch nur einmal getragenes Kleid ein.
Wir waren im November zu einer Hochzeit von Freunden nach Südafrika eingeladen und ich brauchte ein Kleid. Dort wäre gerade Frühlingsbeginn und ich konnte schlecht einschätzen, wie warm oder kühl es dort in der Weinbauregion nördlich von Kapstadt dann sein würde. Ärmellos schien mir etwas riskant, große Abendrobe zu aufwändig. Und so kam ich auf die Idee zu einen Kimono, den ich mir angezogen aber luftig, besonders und auch festlich vorstellte. Eine Handtasche hatte ich übrigens auch schon.
Als Schnitt fand ich bei Named den Asaka Kimono mit den dramatischen Ärmeln.
Ich kaufte zur Farbe der Handtasche passenden Stoff mit Spitzenauflage, aber verwarf diesen, nachdem der Kimono fast fertig war. Stoff, ich und Anlass passten irgendwie doch nicht zusammen. So kam dann letztlich ein Stoffschatz aus meinem Lager endlich zu den ihm gebührenden Ehren.
Ich habe die Ärmel komplett mit Futter am Schlitz und am Saum verstürzt, dadurch fallen diese toll und rutschen auch gut über den Arm, wenn man ihn anhebt. So hängen die Ärmellappen nicht ins Essen. Lediglich wenn man ganz weit nach hinten auf ein Buffet oder ganz weit über den gedeckten Tisch greifen will, sollte man dem Rutschen des Ärmels etwas nachhelfen.
Der Körper des Kimonos ist komplett unterfüttert, also Oberstoff und Futter wie eine Lage verarbeitet. Die Nähte alle mit der Overlock versäubert.
Um den Kimono mehr nach Kleid denn nach Wäsche aussehen zu lassen, habe ich einen stoffbezogenen Gürtel mit goldener Schnalle statt des Bindebandes gebastelt.
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mit kleiner Häkelschnur zum Durchstecken des Gürtelüberschusses |
Schon während ich dieses Kleid begeistert trug, hatte ich das dringende Bedürfnis nach einer weiteren, vielleicht öfter tragbaren Version des Schnittes. Also nähte ich mir nach dem Urlaub noch einen einfarbigen schwarzen Asakakimono. Ebenfalls unterfüttert und mit verstürzten Ärmeln. Nur ohne Gürtel, da kann ich problemlos und variabel vorhandene Gürtel dazu kombinieren.
Dieses Kleid habe ich schon mehrmals getragen, zuletzt an Silvester. Mein Schneeleomantel passt prima über die Kimonoärmel. (Bei der Hochzeit trug ich übrigens nachts dann ein großes blaues Tuch darüber)
Und da aller guten Dinge ja mindestens drei sind, habe ich mir in den letzten Tagen noch ein weiteres Modell nach dem Schnitt genäht.
Am letzten Markttag vor Heiligabend schenkte mir einer der Stoffhändler auf dem Maybachufermarkt einen Rest Seidenstoff, der unbedingt ein Morgenmantel werden wollte.
Da ich meinen üblichen Ottobre-Standard(balkon-)Morgenmantelschnitt verliehen habe(mit dem ich nicht nur mich sondern auch schon meine ganze Umgebung benäht habe - guckst du hier, hier, hier, hier und hier), nahm ich einfach den Asakaschnitt und änderte kurzentschlossen die Ärmel.
Aussen der Seidenstoff, die Blenden aus Bestandsjersey. Der Plüschstoff, den ich als Futter für den Mantelkörper genommen habe, ist vom Verkauf auf dem Kölner Bloggerinnentreffen. Herrlich kuscheliger Baumwollplüsch. Die Ärmel sind mit normalem Jersey gefüttert.
Und da ich ab jetzt in diesem Mantel wohnen werde, brauche ich nichts anderes mehr zu nähen. :))
Unsere Gastgeberin auf dem MMM-Blog ist diesmal Claudia / bunte Kleider und sie hat uns seit Mittwoch eingeladen, unsere Lieblinge 2017 zu nominieren. Zu dieser spannenden Verlinkung geht es hier -> MMM
Mittwoch, 27. September 2017
Lila - der letzte Versuch.
Wo dieser Spruch herkommt, weiß ich nicht. Aber für den Schnitt Tuuli (hier / von Named) trifft er bei mir voll zu. Es war definitiv ein letzter Versuch, mehr wird da nicht mehr kommen.
Nachdem mein erstes Tuuli-Kleid aus Hahnentrittjersey nur kaum mittelprächtig geworden ist, beschloss ich ,dass das nur am Stoffmuster liegen könne. Und probierte es aus diesem ungemusterten Baumwolljersey mit toller Nähbegleitung auf einer sächsischen Burg einfach noch einmal.
Und als sich dann auch noch rausstellte, dass der Jersey beim Waschen extrem knitterig wurde und gleichzeitig die gelegten Falten im Rockteil nicht halten mag, landete das Kleid den Sommer über ganz weit unten im Bügelwäschestapel. Tsetse Jerseykleider bügeln. ...so weit kommt es noch....
Schade, der Rock schwingt nämlich wirklich schön. Aber auch der letzten Trageversuch diese Woche bestätigte- das war der letzte Versuch mit Tuuli. Egal ob Lila oder nicht.
Auf dem MMM-Blog zeigt uns Nina aka Kleidermanie heute ein umwerfend und sehr gelungenes Kleid. Müsst ihr unbedingt anschauen und nachnähen.
Sonntag, 10. September 2017
Herbstlicher Kiezspaziergang mit Esme
Für den Sommerurlaub hatte ich mir einen neuen Esme (Named) gegönnt. Habe ihn dort abends und in klimatisierten Transportmitteln gerne und ausgiebig getragen.
Nun dient er mir an warmen Herbsttagen auch noch als Mantelersatz.
Der Stoff war ein Rest vom Maybachufer, Ich mag das (schlecht fotografierbare) melierte Grün und die kuschelige, angeraute Innenseite sehr. Außen hat der Stoff Strickstruktur.
Ich habe ja oft eher zu wenig als zu viel Stoff.
Bei Esme in Größe 36/38 lassen sich das Rückenteil und die beiden Vorderteile nebeneinander entlang der Stofflänge legen. Dann noch die Ärmellänge darunter, da kommt man -je nach Länge des Mantels- mit ca 1,75m / 1,80m bei normaler Stoffbreite hin. Aber kann die Blenden dann nicht mehr aus dem Originalstoff zuschneiden. Hier habe ich deshalb einen Streifen eines farblich passenden Jersey aus dem Lager angenäht.
Auch die Taschen habe ich aus Stoffspargründen mit anderem Stoff gedoppelt und aufgenäht.
Auf meiner unendlichen to-sew-Liste stehen noch etliche Esmes. Ein paar der Erstgenähten werden langsam fadenscheinig, auch die muss ich unbedingt ersetzen.
Nun dient er mir an warmen Herbsttagen auch noch als Mantelersatz.
Der Stoff war ein Rest vom Maybachufer, Ich mag das (schlecht fotografierbare) melierte Grün und die kuschelige, angeraute Innenseite sehr. Außen hat der Stoff Strickstruktur.
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von links nach rechts: Strckige Außenseite, Blende aus andrem Stoff, flauschige Innenseite |
Ich habe ja oft eher zu wenig als zu viel Stoff.
Bei Esme in Größe 36/38 lassen sich das Rückenteil und die beiden Vorderteile nebeneinander entlang der Stofflänge legen. Dann noch die Ärmellänge darunter, da kommt man -je nach Länge des Mantels- mit ca 1,75m / 1,80m bei normaler Stoffbreite hin. Aber kann die Blenden dann nicht mehr aus dem Originalstoff zuschneiden. Hier habe ich deshalb einen Streifen eines farblich passenden Jersey aus dem Lager angenäht.
Auch die Taschen habe ich aus Stoffspargründen mit anderem Stoff gedoppelt und aufgenäht.
Auf meiner unendlichen to-sew-Liste stehen noch etliche Esmes. Ein paar der Erstgenähten werden langsam fadenscheinig, auch die muss ich unbedingt ersetzen.
Mittwoch, 8. März 2017
MMM 2/2017 am Weltfrauentag
Hoffentlich sehen wir heute alle ganz viel "Pink".
Ninas Aufruf, den heutigen MMM für einen kleinen Women´s March zu nutzen bin ich gerne gefolgt.
In Ermangelung von Strickzeit habe ich mir für die heutige Aktion einen Pussyhat aus pinkem Jersey genäht. Dabei ein bißchen an der Paßform rumprobiert und nun habe ich eher Schlapp- als Katzenohren.
Dazu trage ich heute eine heißgeliebte Hose nach dem Schnitt Alexandria Peg Trouser von Named. Mit einem kurzärmligen Jerseyhemd (hier - bei der 12 Top challenge entstanden) und eine Kaufstrickjacke.
Die Hose ist definitiv kein Figurschmeichler, aber ich liebe sie heiß und innig. Sie lässt sich unglaublich vielseitig kombinieren und ist saubequem.
Der Nadelstreifenstoff hat Stretch!
Und ihr heute? Pink, Schwarz oder Lila?
Ninas Aufruf, den heutigen MMM für einen kleinen Women´s March zu nutzen bin ich gerne gefolgt.
In Ermangelung von Strickzeit habe ich mir für die heutige Aktion einen Pussyhat aus pinkem Jersey genäht. Dabei ein bißchen an der Paßform rumprobiert und nun habe ich eher Schlapp- als Katzenohren.
Dazu trage ich heute eine heißgeliebte Hose nach dem Schnitt Alexandria Peg Trouser von Named. Mit einem kurzärmligen Jerseyhemd (hier - bei der 12 Top challenge entstanden) und eine Kaufstrickjacke.
Die Hose ist definitiv kein Figurschmeichler, aber ich liebe sie heiß und innig. Sie lässt sich unglaublich vielseitig kombinieren und ist saubequem.
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Mittelprächtiger Sitz am Po, trotz zugefügter Abnäher |
Der Nadelstreifenstoff hat Stretch!
Und ihr heute? Pink, Schwarz oder Lila?
Dienstag, 5. Januar 2016
Hauskleidung beim MPLMMMDJDH*
Hier kommt ein Post von mir, der eigentlich am 23.12. des letzten Jahres dran gewesen wäre.
Da war der letzte MMM-Termin vor der Winterpause und obwohl ich mich noch bis frühabends im Arbeitstunnel befunden hatte, schaffte ich es sogar noch, Fotos im dunklen Zimmer (und neben dem noch undekorierten Weihnachtsbaum) zu machen. Bloß für einen Post fehlte mir dann letztlich doch die Energie. Und Besuch bekamen wir auch noch.
Da Nina uns heute ihren grünen Strickesme auf Mallorca zeigt, hole ich jetzt auch die Fotos meiner Variante vom Feierabendoutfit am 23.12. raus. Als *Mein Persönlicher Letzter MeMadeMittwoch Des Jahres Der Herzen:
Völlig abgeschlafft von zulange zuviel Arbeit hatte ich mich zum gemütlichen Vorheiligabendlichen Feierabend in mein Karnevalskleid 2015 - ein Tiramisu von cakepattern geschmissen. Dieses Kleid trage ich unglaublich gern, die Stoffqualität ist großartig. Und dank des farblich passenden Esme-Strickmantels war das Outfit auch im Winter warm und gemütlich zugleich.
Den herrlichen Strickstoff habe ich Anfang November zusammen mit Karin bei einem Salon der Berliner Designer Thatchers im Atelier in Neukölln gekauft. Und dann für diverse andere Damen nachgeordert ;)))
Der Stoff ist grün, leicht meliert und herrlich kuschelig. schreib ich das weiter oben etwa schon?
Die Overlock hatte ich mit einer Mischung aus grünen und schwarzen Konen eingefädelt, um dem melierten Effekt näher zu kommen (und natürlich auch, um nicht alle Fäden umfädeln zu müssen !)
Im Gegensatz zur Named-Anleitung schneide ich die Taschenbeutel gerne einfach an die beiden (also oben und unten) Vorderteile mit an. Diesmnal habe ich sogar die Linie der Eingriffe leicht schräg laufen zu lassen. Gefühlt lassen sich die Hände dann noch besser in den Taschen vergraben.
Natürlich stehen die Taschen trotzdem ab. Wenn man sie ordentlich überbügelt mäßigt sich das zum Glück noch etwas.
Bitte nicht vergessen, die MMM-Winterpause geht noch eine Woche lang. Der erste Termin im neuen Jahr ist nicht morgen, sondern erst wieder am nächsten Mittwoch, den 13.1.2016.
Da war der letzte MMM-Termin vor der Winterpause und obwohl ich mich noch bis frühabends im Arbeitstunnel befunden hatte, schaffte ich es sogar noch, Fotos im dunklen Zimmer (und neben dem noch undekorierten Weihnachtsbaum) zu machen. Bloß für einen Post fehlte mir dann letztlich doch die Energie. Und Besuch bekamen wir auch noch.
Da Nina uns heute ihren grünen Strickesme auf Mallorca zeigt, hole ich jetzt auch die Fotos meiner Variante vom Feierabendoutfit am 23.12. raus. Als *Mein Persönlicher Letzter MeMadeMittwoch Des Jahres Der Herzen:
Völlig abgeschlafft von zulange zuviel Arbeit hatte ich mich zum gemütlichen Vorheiligabendlichen Feierabend in mein Karnevalskleid 2015 - ein Tiramisu von cakepattern geschmissen. Dieses Kleid trage ich unglaublich gern, die Stoffqualität ist großartig. Und dank des farblich passenden Esme-Strickmantels war das Outfit auch im Winter warm und gemütlich zugleich.
Den herrlichen Strickstoff habe ich Anfang November zusammen mit Karin bei einem Salon der Berliner Designer Thatchers im Atelier in Neukölln gekauft. Und dann für diverse andere Damen nachgeordert ;)))
Der Stoff ist grün, leicht meliert und herrlich kuschelig. schreib ich das weiter oben etwa schon?
Die Overlock hatte ich mit einer Mischung aus grünen und schwarzen Konen eingefädelt, um dem melierten Effekt näher zu kommen (und natürlich auch, um nicht alle Fäden umfädeln zu müssen !)
Im Gegensatz zur Named-Anleitung schneide ich die Taschenbeutel gerne einfach an die beiden (also oben und unten) Vorderteile mit an. Diesmnal habe ich sogar die Linie der Eingriffe leicht schräg laufen zu lassen. Gefühlt lassen sich die Hände dann noch besser in den Taschen vergraben.
Natürlich stehen die Taschen trotzdem ab. Wenn man sie ordentlich überbügelt mäßigt sich das zum Glück noch etwas.
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Innenansicht |
Mittwoch, 18. November 2015
MMM 33/2015 im karierten Homeofficemantel
Der Schnitt Esme, (Longcardigan von named) ist ein richtiger Dauerbrenner in meinem Kleiderschrank. Neben einfarbigen Varianten (z.B. hier in Braun), sowie meinem allerersten in braunmeliert habe ich auch dieses großkarierte Modell.
Große Bademantelgefahr, die ich auch nicht komplett gebannt bekomme. Da ich den Mantel aber bislang vorwiegend zuhause getragen habe war dies nicht weiter schlimm. Vielleicht sollte ich es mal mit einem Gürtel probieren?
Ich mag den Mantel sehr, es gibt in der Nähwelt sogar noch weitere Modelle, heute sieht man. auch einen bei Monika und Susa in ihrem geschenkten (hier) Der Stoff war ein virtueller Gemeinschaftskauf auf dem Maybachufer.
Obwohl ich weiß, dass der Esmemantel mit flachen Schuhen irgendwie stylischer aussieht (Meine Tochter trägt meinedauernd und dauerhaft ausgeliehenen Exemplare nämlich immer mit Turnschuhen) präsentiere ich den Strickmantel heute auf den Fotos trotzdem mit Stiefeln. Ich habe nämlich keine schwarzen flachen Schuhe..... Und gleich am heimischen Schreibtisch trage ich sowieso immer nur Socken...
Das Anpassen der rechteckigen Karos war beim Nähen das aufwändigste. Ansonsten ist der tolle Schnitt bis auf die Tasschen ratz-fatz genäht.
Ich brauche tatsächlich noch weitere Esmes. Da man über diesem langen Strickmantel schwierig einen anderen (bei mir meist viel kürzeren) Mantel tragen kann, hatte ich die Idee, mir einen Esme aus dickerem Wollstrickstoff (liegt schon im Lager) als Übermantel für die anderen Esmes zu nähen.
Mal gucken, wann ich wieder zum Nähen komme....wenn sich in den nächsten Wochen Nähzeit ergibt, sollte ich mich erstmal um das Weihnachtskleid kümmern, ,.
Nina trägt als heutige Gastgeberin auf dem MMM-Blog ein wunderschönes langärmiges Vintage Shirt Dress, welches auch noch auf meiner Nähliste für die kühlere Jahreszeit steht.
Große Bademantelgefahr, die ich auch nicht komplett gebannt bekomme. Da ich den Mantel aber bislang vorwiegend zuhause getragen habe war dies nicht weiter schlimm. Vielleicht sollte ich es mal mit einem Gürtel probieren?
Ich mag den Mantel sehr, es gibt in der Nähwelt sogar noch weitere Modelle, heute sieht man. auch einen bei Monika und Susa in ihrem geschenkten (hier) Der Stoff war ein virtueller Gemeinschaftskauf auf dem Maybachufer.
Obwohl ich weiß, dass der Esmemantel mit flachen Schuhen irgendwie stylischer aussieht (Meine Tochter trägt meine
Ich brauche tatsächlich noch weitere Esmes. Da man über diesem langen Strickmantel schwierig einen anderen (bei mir meist viel kürzeren) Mantel tragen kann, hatte ich die Idee, mir einen Esme aus dickerem Wollstrickstoff (liegt schon im Lager) als Übermantel für die anderen Esmes zu nähen.
Mal gucken, wann ich wieder zum Nähen komme....wenn sich in den nächsten Wochen Nähzeit ergibt, sollte ich mich erstmal um das Weihnachtskleid kümmern, ,.
Nina trägt als heutige Gastgeberin auf dem MMM-Blog ein wunderschönes langärmiges Vintage Shirt Dress, welches auch noch auf meiner Nähliste für die kühlere Jahreszeit steht.
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