Die unscharfen heutigen Fotos täuschen, dieses Kleid ist großartig. Oder sagen wir besser: Es trägt sich absolut großartig. Das ist ja leider, leider nicht immer ein und dasselbe..
Nachdem ich mit dem völlig problemlosen Nähen und der recht anständigen Passform meiner ersten Version des Vintage Shirt dresses von sew over an sich sehr zufrieden war, hatte ich im Herbst einen geliebten Stoffschatz (den man auch schon an Karins Weihnachts-Anna und heute auch bei Nastjusha sehen kann) nach demselben Schnitt zugeschnitten. Diesmal ganz verwegen sogar mit Ärmeln. Wer hier öfter liest, weiß, dass ich mit Webstoffschnittärmeln etwas auf Kriegsfuss stehe.
Da bei diesem Schnitt aber die Schulterpartie in 2 Varianten (einmal für mit , einmal für ohne Ärmel) vorhanden und der Stoff etwas stretchig ist, war ich zuversichtlich.
Und wurde nicht enttäuscht. Ich habe nur wenig an den Schultern geändert. Etwas mehr hätte es durchaus noch sein können, aber ich wollte das Kleid dann irgendwann einfach nur noch anbehalten.
Der Stoff ist ein Fundstück vom Maybachufer, welches ich allein nicht gefunden hätte. Danke Karin! Ich bin total begeistert von der leicht gecrashten Qualität und dem dezent beflockten Muster.
Passende Knöpfe hatte ich reichlich zur Auswahl und stand beim Festlegen vor der Entscheidung, welche Farbe des Musters ich gerne betonen würde. Kupfer hat gewonnen!
Und weil ich von diesem Knopfmodell nicht nur 7 (8 oder 9 wären besser gewesen) große sondern auch noch 2 kleine Exemplare hatte, konnte ich diese an den von mir angebastelten Manschetten annähen.
Die Lichtverhältnisse lassen leider sehr zu wünschen übrig, auch draußen war es gestern schon zu dunkel. Deshalb hier noch ein weiteres schlecht belichtetes Foto zum Abschluss.
Und damit gebe ich ab an unsere heutige MMM-Gast-Gastgeberin lottejakob, die uns völlig zu Recht glücklich lachend zeigt, wie man einen Babybauch herrlich selbst benähen kann.
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Mittwoch, 17. Februar 2016
Mittwoch, 22. Juli 2015
MMM 25/2015 Vintage Shirt Dress
Nachdem ich vorletzte Woche die tollen Fotos von Ninas noch tollerem Vintage Shirt Dress von Sew Over gesehen hatte, brauchte ich den Schnitt natürlich auch unbedingt.
Das Zusammenkleben der 2 Blätter erledigte ich beim Zugfahren an einem der dortigen Tische. Dann habe ich noch kurz ein Probeteil zusammengetackert und ganz erstaunt festgestellt, dass da auf den ersten Blick alles passt.
Also traute ich mich, direkt einen der SommerVISCOSEstoffe 2015 anzuschneiden, den ich, wenn nicht jetzt- dann nie angeschnitten hätte. Ihr kennt den Stoff schon von Dodo.
Der Schnitt kommt ohne Brustabnäher aus, die Falten in der Taille werden eingenäht (wenn man die Anleitung liest) oer nur geheftet und nach dem Zusammensetzen von Ober- und Unterteil wieder aufgetrennt (wenn man die Anleitung nicht liest). Bei dem weichen Viscosestoff funktioniert zum Glück auch die Version mit den offenen Falten. Bei einem weiteren Modell aus festerem Stoff werde ich diese aber dann doch lieber ordentlich absteppen.
Ich bin ziemlich begeistert, wie gut die Armausschnitte funtkionieren, normalerweise stecke und schneide ich mir diese immer individuell zu. Bei diesem Schnitt unterscheidet sich die ärmellose Variante von der mit Ärmel durch unterschiedliche Schulterlinien. Da hat jemand nicht einfach nur die Ärmel weggelassen, sondern sich richtig was dabei gedacht.
Der Viscosestoff knittert leider unendlich, so dass das Kleid nicht koffertauglich ist. Aber es ist absolut hochsommertauglich. Ich habe es -da der Stoff auch leicht durchscheinend ist- komplett mit einem kühlen Jerseyflutschfutter gedoppelt:
Also beide Lagen stets zusammengeheftet (großer Spaß bei diesen beiden Qualitäten!!!) und wie eine Lage verarbeitet. Zusaätzlich konnte ich dadurch Armausschnittbelege basteln und diese von Hand locker am Futter annähen.
Unten im Saumbereich sind die beiden Lagen dann getrennt eweils nur mit sich selbst an den Seitennähten zusammengenäht, Den Aussenstoff habe ich dann gesäumt, während ich das Flutschfutter einfach nur abgeschnitten habe.
Das Kleid fällt dadurch unglaublich schön und trägt sich angenehm kühl. (ein Trick, den ich von Yvonet abgeschaut habe)
Grundsätzlich kann ich es auch ohne Gürtel tragen (herrlich luftig!!). Ansonsten schaut es mit einem schmalen Gürtel so aus:
;(((( Ich bin begeistert, wie ich die besonderen Lichtverhältnisse heute morgen ganz optimal ausgenutzt habe, um noch einmal ganz deutlich auf die unterschiedlichen Bräunegrade von Beinen zu Oberkörper aufmerksam zu machen! Das ist die hohe Schule der Licht- und Schattenfotografie....
Die Rückenansicht offenbart noch ein Stückchen Passformluft nach oben Oder hätte da ein beherztes Ziehen am Kleid auch schon geholfen? Ich weiß es nicht.
Wie oben schon erwähnt, verzeiht der lockere Stoff viele kleine Ungenauigkeiten. Da ich den Schnitt aber sicher noch aus einem etwas stabileren Stoff nähen werde, weiß ich bald mehr.
Während ich meinen Urlaub noch vor mir habe und deshab jede freie Sekunde an der Komplettierung meiner Feriengarderobe nähe, kann Sybille als Gastgeberin auf dem MMM-Blog heute schon die bewährten Highlights ihres Urlaubs präsentieren. Guckt euch die schönen Campingkleider unbedingt an!
Das Zusammenkleben der 2 Blätter erledigte ich beim Zugfahren an einem der dortigen Tische. Dann habe ich noch kurz ein Probeteil zusammengetackert und ganz erstaunt festgestellt, dass da auf den ersten Blick alles passt.
Also traute ich mich, direkt einen der SommerVISCOSEstoffe 2015 anzuschneiden, den ich, wenn nicht jetzt- dann nie angeschnitten hätte. Ihr kennt den Stoff schon von Dodo.
Der Schnitt kommt ohne Brustabnäher aus, die Falten in der Taille werden eingenäht (wenn man die Anleitung liest) oer nur geheftet und nach dem Zusammensetzen von Ober- und Unterteil wieder aufgetrennt (wenn man die Anleitung nicht liest). Bei dem weichen Viscosestoff funktioniert zum Glück auch die Version mit den offenen Falten. Bei einem weiteren Modell aus festerem Stoff werde ich diese aber dann doch lieber ordentlich absteppen.
Ich bin ziemlich begeistert, wie gut die Armausschnitte funtkionieren, normalerweise stecke und schneide ich mir diese immer individuell zu. Bei diesem Schnitt unterscheidet sich die ärmellose Variante von der mit Ärmel durch unterschiedliche Schulterlinien. Da hat jemand nicht einfach nur die Ärmel weggelassen, sondern sich richtig was dabei gedacht.
Der Viscosestoff knittert leider unendlich, so dass das Kleid nicht koffertauglich ist. Aber es ist absolut hochsommertauglich. Ich habe es -da der Stoff auch leicht durchscheinend ist- komplett mit einem kühlen Jerseyflutschfutter gedoppelt:
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Ein Mutmach-Innenansichtsfoto |
Unten im Saumbereich sind die beiden Lagen dann getrennt eweils nur mit sich selbst an den Seitennähten zusammengenäht, Den Aussenstoff habe ich dann gesäumt, während ich das Flutschfutter einfach nur abgeschnitten habe.
Das Kleid fällt dadurch unglaublich schön und trägt sich angenehm kühl. (ein Trick, den ich von Yvonet abgeschaut habe)
Grundsätzlich kann ich es auch ohne Gürtel tragen (herrlich luftig!!). Ansonsten schaut es mit einem schmalen Gürtel so aus:
;(((( Ich bin begeistert, wie ich die besonderen Lichtverhältnisse heute morgen ganz optimal ausgenutzt habe, um noch einmal ganz deutlich auf die unterschiedlichen Bräunegrade von Beinen zu Oberkörper aufmerksam zu machen! Das ist die hohe Schule der Licht- und Schattenfotografie....
Die Rückenansicht offenbart noch ein Stückchen Passformluft nach oben Oder hätte da ein beherztes Ziehen am Kleid auch schon geholfen? Ich weiß es nicht.
Wie oben schon erwähnt, verzeiht der lockere Stoff viele kleine Ungenauigkeiten. Da ich den Schnitt aber sicher noch aus einem etwas stabileren Stoff nähen werde, weiß ich bald mehr.
Während ich meinen Urlaub noch vor mir habe und deshab jede freie Sekunde an der Komplettierung meiner Feriengarderobe nähe, kann Sybille als Gastgeberin auf dem MMM-Blog heute schon die bewährten Highlights ihres Urlaubs präsentieren. Guckt euch die schönen Campingkleider unbedingt an!
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