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Mittwoch, 18. Dezember 2013

MMM 26/13: Jerseykleid und Shetlandtuch

Am letzten MMM des Jahres zeige ich mein heute -und auch sonst oft- gern getragenes Bequemjerseykleid und dazu zum Reinkuscheln mein neues petrolfarbenes Shetland Triangle Tuch (das TTT)


Ich habe das Kleid hier schon mal gezeigt, es ist genäht nach dem Schnitt Modell 57 aus der "Meine Nähmode" 3/2013, welcher identisch ist mit New Look 6164.
Ich trag das Kleid unglaublich gern. Kein Wunder: Es ist ja auch aus schwarzweißgrundigem Jersey und dezent gemustert. Aber ich mag auch den Auschnitt sehr gern, der ist angenhem kleidsam und nicht annähernd so offenherzig wie der von den onion-Knotenkleidern.


Das kuschelige Stricktuch ist die 2. Entwicklungsstufe meines Jodelwestchens. Hier der Bericht mit der Aufribbelankündigung, der mir -wie wunderbar ist das denn!- mein 3-er Knäuelkontingent ergänzende Wolle bescherte. Vielen herzlichen Dank an Sylvia aka Frau Frauenoberbekleidung, die mir ihre von hier übriggebliebenen beiden Knäule Lima (drops) schenkte.
Guck mal Sylvia, was ich jetzt für ein herrlich großes und durchgängig farbgetreues Tuch habe:
Vielen herzlichen Dank!

Gestrickt mit 7-er Nadeln war es -nicht zuletzte dank dieses besonderen Motivationsschubs- ratzfatz nach nicht mal eineinhalb Wochen fertig. Das Vernähen der Fäden an den Übergängen der 5 Knäule, bzw die Zeit, die vergehen musste bis diese vernäht waren hat fast genau so lange gedauert. 
Die Anleitung für dieses Shetland triangle-Tuch stammt aus dem Buch "Wrap style" von Ann Budd und ich habe hier und hier bereits meine ersten beiden Varianten davon gezeigt.



Heute ist der letzte MeMadeMittwoch des Jahres, der uns ganz adventlich von Julia auf dem MMM-blog präsentiert wird.

Mittwoch, 29. Mai 2013

MMM 16/13. Blümchenkleid und Wollmantel

So, es wurde nun schon allerorten über das trübe Wetter geklagt, da brauche ich jetzt nicht auch noch damit anfangen.
Ich trage heute -ENDE MAI- einen leichten Wollmantel, einen Laceschal und drinnen -aber nur bei geschlossenen Fenstern ohne Mantel oder Strickjacke- eines meiner liebsten Bequem-Kleider zum Launeverbesserrn:

 
Der Mantel ist der Dufflecoat aus der Burda 10/2009 und ich habe ihn hier schon einmal gezeigt.
Das Kleid mit dem Wickelteil ist nach einem Schnitt aus der Burda 4/2007 und ich habe es hier bereits genauer vorgestellt.
Die Schulterpartie (bzw. die Oberbrustpartie) fällt burdamäßig wieder etwas zu üppig aus. Was ich bei diesem Kleid jedoch ganz akzeptabel finde und deshalb nicht abgeändert habe. Der Stoff hat eine leicht asiatsche Anmutung und der weite Oberkörper hat dadurch etwas kimonoartiges. Sag ich mir!
Der Schal dazu war vor ein paar Jahren meine erste Lacestrickerei und ist aus toll türkiser Sockenwolle. Die kostenlose Anleitung für den "Spring leaves" gibt es hier auch auf Deutsch.
Der Schal wird hinten in der Mitte begonnen und nach vorne zur Bordüre gestrickt. Dann werden aus dem Anschlag hinten in der Mitte erneut Maschen aufgenommen und ebenfalls wieder (nach vorne) mit der Bordüre abgeschlossen.


Heute präsentiert die zauberhafte Julia als Mittwochs-Anführerein auf dem MMM-Blog ihr "Ich-war-16-und-sie-31"-Kleid. Leider macht das Wetter nicht ordnungsgemäß mit, denn heute herrscht defintiv kein: "die Sonne brrrrrrannte so als hätte sie´s gewusst". Schade auch.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Wie sich die Bilder gleichen...

wenn man ganz dreist ein Strickprojekt 1:1 von hier kopiert.

Wieder das Shetland triangle, gleiches Muster wie mein geliebtes rotes Wintertuch,  diesmal jedoch einfädig angestrickt als Frühlings-, Sommer- und Herbsttuch aus drops-supersale Alpaca:


Grün scheint bei drops etwas stiefmütterlich behandelt zu werden, wenig Auswahl und die Farbtöne weichen offenbar sehr von Farbbezeichnungen und Monitor-Fotos ab.
Diese Farbe hier nennt sich bei drops "dunkeloliv":
Ich würde den Farbton zwar eventuell noch als Apfeloliv oder Erbsenoliv, niemals nie aber irgendwie als dunkel bezeichnen.



Donnerstag, 14. Februar 2013

Eine Woche Winterurlaub,

zwei lange Zugfahrten quer durch Deutschland und ein paar von Snowboard-Glückseligkeit zufrieden-müde Abende haben mir ein neues Wolltuch beschert.
Nach meinem bisherigen Lacetuch-Lieblingsstrickmuster habe ich nun ein weiteres glücklichmachendes Muster gefunden. Die sympatische Monika von wollixundstoffix hat es entdeckt und hier auf ihrem immer wieder inspirierenden blog gezeigt.

Es ist das "Shetland triangle" aus dem Buch "wrap style", ein simples Muster, das definitiv süchtig macht.

Gestrickt aus 6 Knäulen "alpaca" von drops, in Tomate (3900). Mit Nadeln Nr.5 und doppeltem Faden.
Komplett aufgebraucht.

Interessanterweise wirkt die Wolle in meinem Tuch ganz anders -nämlich viel weniger flauschig- als die gleiche Qualität in Grau und einfädig verstrickt in Lucys wunderschöner Strickjacke.
Fallen die verschiedenen Farben unterschiedlich aus? Bekommt Wolle einen anderen Griff, wenn man sie doppelfädig verstrickt? Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?


Anfangs war ich mir etwas unsicher, ob dieses relativ feste und knubbelige Gestrick sich nach einem Wassergang wirklich öffnen würde:


Es hat! Und ist trotzdem ein herrlich wärmendes Tuch:

Farbe passend zu dem rot abgesetzten Reißverschluss meines Daunenmantels:

das Tuch in seiner ganzen Pracht:

Das liesse sich viel besser fotografieren, aber ich lass das jetzt so.


Und sonst so??
Heidi goes on! Z.B. gestern bei der Mittwochsmasche:


Mittwoch, 23. Januar 2013

MMM 3/13: Winterlich geknotet

Seit es im Herbst kühler geworden ist, habe ich mein Herz entdeckt für dieses Kleid, das ich mir auch heute rausgesucht habe:


Ich hatte es mir im Mai anlässlich Meikes Blümchenmonatsaktion nach dem onion-Knotenkleidschnitt genäht (hier beschrieben) und dann weggehängt. Der kräftige Jersey war mir irgendwie zu kräftig, zu stabil, nicht flexibel genug...absolut nicht flatterfrühlings- oder sommertauglich.
Alle meinen anderen Knotenkleider sind aus dünneren Jerseys oder weicheren Stoffen und fallen dementsprechend viel lockerer.
Fast wäre das ungewohnte Kleid also komplett in Vergessenheit geraten, aber plötzlich, seit dem Herbst darf es immer wieder raus. Und ich trage es sogar richtig gern. Es ist anders gemütlich, stützt mich und wärmt für einen Baumwollstoff auch recht gut.


Der dicke Jersey ist dunkelblaugrundig und die Rosen sind herrlich kitschig. Beim Nähen hatte ich sogar einen magischen Namenszug auf dem Stoff entdeckt:


Und da es heute besonders kalt ist, trage ich zu meinem Kleid ein wärmendes Schultertuch, farblich passend zu den Stiefeln. Es ist von der Tochter ausgeliehen.


Was bisher geschah:
Vor einiger Zeit hatte ich meiner Tochter aus Rest-Knäulen ein hellliagraues Lacetuch nach meinem bewährtesten Simpelmuster gestrickt (hier gezeigt).
Sie hat all die Zeit gejammert, das Tuch wäre nicht groß genug, weder für sie noch überhaupt, nicht so groß wie meine Tücher und überhaupt wäre es total gemein (wahlweise auch total fiiiiies), dass Kinder, nur weil sie jünger sind alles in weniger gut kriegen undsoweiter undsoweiter.
Ich habe mich echt davon ̶e̶̶n̶̶t̶̶n̶̶e̶̶r̶̶v̶̶t̶ beeindrucken lassen und -eigentlich als Weihnachtsüberraschung geplant aber dann doch verpeilt- das Tuch vergrößert.
Und somit kann ich hier ein aufschlussreiches vorher-nachher Bild präsentieren mit dem bereits gespannt, gebügelt und äußerst selten und quengelig getragenem Altteil unten sowie dem oben angesetzten unbearbeiteten neuem Teil.

Melanie zeigt heute auf dem MMM (m)eine Strickjacke und einen herrlich vielseitigen Rock (ich bin stolz und erfreut!)
Und ihr? Was wärmt euch heute?

Dienstag, 27. November 2012

Advent, Advent...

der Alltag brennt!
Gestern habe ich im Radio den Begriff  "Hocheistungsmonat für Mütter" gehört. Ja, das ist der Dezember definitiv. Egal wie gut oder gar nicht organisiert ich an diesen Monat rangehe, unabhängig davon, dass die Weihnachtsfeiern mit Elternbegleitung bei mir immer weniger werden,  mein Alltag fängt spätestens am 10. Dezember an zu brennen...
Vor zwei Jahren hatte ich mir deshalb einen eigenen Adventskalender gegönnt: Jeden Tag eine kleine Auszeit, ein kleines bißchen Zeit nur für mich. Jeden Tag habe ich eines der 24 Türchen im kostenlosen Strickadventskalender von unikatissimas* geöffnet und das jeweils aktuelle Strickmuster gestrickt bis ich am Heiligabend (bzw. am 1.Weihnachtstag) einen fertigen Lochmusterschal aus 24 verschiedenen Mustern hatte.


Das war wirklich eine gut funktionierende Sache, jedes Muster ließ sich in gefühlt 20 bis 40 Minuten stricken und das Endergebnis erinnert mich nach wie vor an meine ruhigen Minuten im allgemeinen Vorweihnachtstrubel.
Die Anleitung von 2010 ist  hier bei Ravelry verfügbar, nur funktioniert da das tägliche Türchen-öffnen natürlich nicht mehr.
Die Strickschriften sind auf Englisch, aber die Symbole sind einfach verständlich und es gibt auch eine Liste mit den deutschen Begriffen zum Runterladen.



 
Auch dieses Jahr hat unikatissimas wieder eine Adventsstrickaktion, zwei Versionen stehen zur Verfügung: als Tischläufer bzw. als Schal.

Foto-Quelle: Ravelry

* Für die Nutzung der Anleitung kann man einen selbst gewählten Betrag per paypal spenden oder unikatissimas unterstützen, indem man über ihren amazon-shop etwas kauft.

Mittwoch, 12. September 2012

MMM 24/12: Spätsommerblümchen

Heute muß es bei mir klamottenmäßig wieder eher praktisch und pflegeleicht zugehen, also zeige ich euch mein gestriges Outfit. Mir ist klar, dass zwischenzeitlich ein nicht unerheblicher Temperatursturz stattgefunden hat.
Aber auch in den letzten Tagen war es nicht überall gleich warm und spätsommerlich schön. In manch schattigem Eckchen und an meinem Schreibtisch konnte man die Wärme der Sonne nur ahnen.
Also hatte ich gestern noch einmal dieses dünne Jerseykleidchen an, ganz schlau kombiniert mit dem grünen Set. Das herrlich kuschelige Dreieckstuch ist schnell übergeworfen. Das Material aus Alpaca und Seide ist so angenehm, das geht auch bei Sonnenschein. Und wärmt im Schatten.
Mit diesem Kleid (hier schon einmal vorgestellt) habe ich so meine Probleme und habe es deshalb kaum getragen und z.B. auch völlig vergessen, es in den Urlaubskoffer zu packen. 
Irgendwie kam und komme ich mir in dem hellen, geblümten, recht dünnen Kleid immer etwas schutzlos vor. Das gekaufte Modell, von dem ich den Schnitt 1:1 abgenommen hatte ist dagegen so ein echter geht-immer-Klassiker. Es ist aber eben auch schwarz und aus einem etwas festeren Jersey.
Anfangs war diesas Blümchenkleid etwas länger und irgendwas stimmte überhaupt nicht mit den Proportionen. Ich habe es dann um knapp 2,5cm gekürzt- lediglich 2,5cm, die die Silhouette aber ganz entscheidend verändert haben. Immerhin habe ich es seitdem überhaupt getragen.

 Und hier wieder eines der unbrauchbaren Selbstauslöser-outtakes:
Toll, oder? Ich verrate euch nicht, wieviele Leute blöd geguckt haben, als ich da ,vom Selbstauslöser getrieben hektisch hin- und hergerannt bin.
Aufhellen hilft diesmal auch kaum:
Wer hat sonst noch keine Mühen, Peinlichkeiten, Kindererpressungen und Familienstreits gescheut, um aussagekräftige Fotos am lebenden Objekt präsentieren zu können? Hier haben sich heute wider alle MMM-Mädels versammelt.

Montag, 11. Juni 2012

Baby alpaca silk und Lieblingslacetuch

Am letzten MMM habe ich u.a. ein Strickjäckchen gezeigt, das ich im Frühling paralell zum FJKA gestrickt hatte. Einfach so frei Schnauze, mit der Idee, ich könne ja am Schluß das Gestrick wie eine Art Strickstoff verwenden und eine Jacke daraus zuschneiden und nähen.
Was beim peniblen Stricken des eigentlichen Frühlingsjäckchens nicht so richtig funktioniert hat, klappte hier erstaunlicherweise ziemlich gut. Das Jäckchen hat eine recht ordentliche Paßform obwohl ich mich an keinerlei Schnitt orientiert hatte. Ich brauchte die Teile ohne jeglichen Zuschnitt nur zusammenzufügen und beim Zusammennähen mit der Nähmaschine keine nennenswerten Änderungen vornehmen.
Zuerst hatte ich die Nähte mit einem schmal eingestellten Zickzackstich verbunden mit folgendem unbefriedigenden Ergebnis:
Eine einfache Naht mit Gradstich sieht wesentlich besser aus und hat bislang wegen mangelnder Elastizität auch noch überhaupt nicht geschwächelt.
Das Garn ist das grandios weiche drops baby alpaca silk in graulila. Das Maschenbild wird leider nicht ganz so gleichmäßig:
Nach dem Waschen wurde es etwas besser:
Ich hatte mir das Garn im letztjährigen supersale gehamstert und es blieben nach dem Stricken des Jäckchens noch 2 nur leicht angefangene Knäule übrig. Aus diesen habe ich für das Tochterkind ein kuscheliges Lacetuch gestrickt:
Das Muster für diesen Schal ist abolut genial, wenn man nur eine begrenzte Menge Wolle zur Verfügung hat und diese restlos verstricken möchte. Das dreieckige Tuch wird unten an der Spitze begonnen und man kann geanu so lange stricken, wie die Wolle reicht. Das Muster ist simpel genug zum schnell auswendig können und es werden kontinuierlich Maschen zugenommen, so dass sich das Dreieck automatisch ergibt. Ich habe es schon mehrmals getrickt und finde die dreieckige Form im Alltagsgebrauch wesentlich angenehmer als einen Schal. Das Tuch behält besser die Form während ich meine Lace-Schals immer wieder in Form ziehen oder auseinanderbügeln muß, damit Muster und Luftigkeit erhalten bleiben.

Das Muster ist aus diesem Buch, dieses Modell (ich habe den quer gestrickten Rand bisher immer weggelassen):

Auch dieses Jahr habe ich beim supersale wieder "mitgemacht" und mir diesmal das Garn in 7820 Grün bestellt, welches in natura doch etwas heller und zarter ausfällt, als die drops-Farbkarte vermuten läßt:
Und wie man links im Bild erkennen kann, habe ich schon wieder mein Lieblingslacetuch angestrickt, denn (die Urlaubsvorbereitungen laufen) diesmal will ich mich auch an den nachträglich angestrickten Musterrand ranwagen.