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Mittwoch, 18. Oktober 2017

MMM 17/2017 Bewährtes für Unterwegs

Ich habe nichts neues zu zeigen. Aber ein paar meiner aktuellen MeistgetragenenMeMades in Form eines Alltagsoutfits, mit dem ich oft und gerne und auch gerade wieder beruflich unterwegs bin.


Gestern habe ich Fotos am Mondsee selbstauslösen können, als ich meinen Feierabend am sonnigen Ufer verbracht habe. Leider war dort recht viel Gegenlicht durch die tolle Abendsonne. Und die warme Luft sieht auch eher etwas frostig aus. In echt war es unheimlich schön und mild.


Und weil man ja eigentlich mehr Wolken als Klamotte sieht, hier nochmal eine aufgehellte Vergrößerung:

Ich trage meinen Hahnentritt- Hollyburn (hier schon mal gezeigt) mit einem schwarzen memade-Shirt. Darüber meinen leichten grünen Mantel (Hier schon mal gezeigt). Alles reichlich bewährt, alles immer wieder gern getragen.

Dank einiger Outtakes / unbeabsichtigter Fotos kann ich euch das ganze Outfit bzw. die einzelnen Stoffe auch noch detaillierter zeigen. Tadaa:





Bedeutend bessere Fotos findet ihr heute auf dem MMM-Blog, auf dem die beiden Elkes als Gastgeberinnen gemeinsam ihre neuen Jeanskleider zeigen. Ihr Lachen ist die beste Werbung fürs Selbernähen. Das macht nämlich wirklich glücklich.


Mittwoch, 31. Mai 2017

MMM 10/17 Mal wieder Waxprint

Meine Stoffe aus einer großen sehr großen Gemeinschafts-Waxprintsammelbestellung im Sommer 2014 haben sich leider im Stoffregal ziemlich festgesetzt. Irgendwie ist dieses Material einfach nicht meins. Ich liebe die Muster (also auf jeden Fall die, die ich mir bestellt habe), aber die störrische Steife des Stoffs ist so ziemlich das Gegenteil von meinen heißgeliebten Bequemjerseys.
Gerade mal zwei Röcke sind bislang aus meinem damaligen Waxprintbestellungsanteil entstanden (hier und hier)

 
Von Monikate bekam ich die Hälfte ihres tollen Knödelstoffes (hier ihr Werk) aus dieser Großbestellung. Das Muster und die Farben sind echt toll.

Ich hatte im letzten Sommer angefangen ein Kleid zu nähen, indem ich das Elisalix-Oberteil (By Hand London) zugeschnitten, zusammengenäht und mit der Anpassung begonnen hatte. Da blieb es dann liegen.

Bis ich es nun Anfang April anlässlich eines Nähkränzchen wieder hervorholte. Feststellte, dass die Anpassung im letzten Sommer doch besser gelungen war als gedacht. Und es um ein Hollyburnrockteil zum Kleid mit seitichem RV ergänzte. Deshalb hat das Kleid so tolle Taschen- Hollyburntaschen.

Bei dem heißen Wetter da draußen trägt sich das Kleid tatsächlich wirklich toll. Der Waxprint ist trotz der Dicke erstaunlicherweise oder eigentlich natürlich überhaupt nicht erstaunlicherweise sehr hitzekompatibel. Mehr Luft kriegste unter einen Rock nicht.
Aber an den Armausschnitten zwickt der Stoff -obwohl ich die Kanten schon mit einem Jerseystreifen verstürzt habe.

Sybilles leinenartiges Lempidress scheint mir trotz der langen Ärmel auch schön luftig zu sein. Es sieht auf jeden Fall super aus- schaust du MMM-Blog.

Mittwoch, 19. April 2017

MMM 8/2017 Hollyburn in oliv

Ich zähle meine Hollyburn-Röcke nicht mehr. Ich habe sie in vielen Farben und Stoffqualitäten und liebe sie fast alle.
Heute trage ich meinen Olivfarbenen, irgendwann im letzten Jahr genäht aus einem lange aufbewahrten Stoffrest von einem Tochterkleid. (Welches ich ganz liebreizend und wunderschön fand, das das eigensinnige Kind aber NIE getragen hat). Ihr hört es raus, es stecken Emotionen drin im Stoff.



In echt ist der Saum nicht schief. Komisch, Hollyburnröcke sehen auf meinen Fotos immer sehr schief aus.

Auch die Strickjacke ist ein emotional behaftetes Teil aus meinem Kleiderschrank. Sie gehörte irgendwann in den späten 70ern meiner Mutter und ich liebte die Pferde darauf immer sehr (damals war ich ein leidenschaftliches Pferdemädchen). 
Die Strickjacke war mal ein ganzes Stück länger.



In all den anno-irgendwann-Zeiten, als ich noch nicht mal wusste, dass es so Geräte wie eine Overlock überhaupt gibt, habe ich trotzdem munter T-shirts genäht und bedenkenlos Strickstoffe verarbeitet. Aus Pullis Strickjacken gemacht oder -wie hier auch- Strickjacken auf meine Länge gekürzt, indem ich das Bündchen abgeschnitten und weiter oben wieder angenäht habe. Je nach Lust und Laune diese Naht manchmal -aber nicht immer- noch mit einem Zickzackstich versäubert.
So auch bei dieser Jacke. Man sieht die Kürzung von außen nicht. Das Kürzungsraster folgte den Knopfabständen. Zu dem Rock könnte die Jacke noch etwas kürzer sein.....


Und was tragt ihr? Etwas ganz Neues wie Claudias tolles Kleid heute auf dem MMM-Blog? Oder auch was Altes in Kombination mit etwas ganz Altem?

Mittwoch, 29. März 2017

MMM 5/2017 Simpel, schlicht und alltagstauglich


Heute habe ich kleidungstechnisch allen Grund zum Rumhampeln Rumhüpfen. Zwei Lieblingsschnitte kombiniert: Hollyburn und mein T-shirt-Standardschnitt. (Punjab von der Schnittquelle)


Den roten Wollstoff hatte ich im Dezember bei einem spontanen Stoffladenbesuch (Stoff-Ideen in der Berliner Wilmersdorfer Str) zusammen mit Floh und Frau Rothedinge gekauft. Den Rock dann auch zügig zugeschnitten, aber erst vor 2 Wochen endlich fertiggenäht - in wunderbarster Gesellschaft (Malou hat das WE toll beschrieben)  und von Team Rot beflügelt.

Was soll ich groß zum zum Schnitt Hollyburn schreiben? Wäre ein Leben ohne diesen Schnitt möglich oder gar sinnvoll?
Ich habe wieder die Mittelnähte vorne und hinten weggelassen, den Reißverschluss in die Seitennaht verlegt und einen Formbund drangenäht.
Von dem schwarz-weißen Streifenshirt habe ich mehrere Exemplare, denn ein Leben ohne schwarz-weiße Streifenshirts wäre definitv nicht sinnvoll. Also aus klamottentechnischer Sicht.

Auf dem MMM-Blog begrüßt uns heute Ina / Filzladen in einem edlen, hermesesken Maxirock, den ich schon in echt bewundern konnte. Echt tolles Teil, müsst ihr euch unbedingt angucken.,.

Mittwoch, 1. März 2017

MMM 1/2017: Magnum lässt grüßen

Es ist Mittwoch und ich bin endlich auch mal wieder beim MeMadeMittwoch dabei.
Und obwohl ich in letzter Zeit fast nicht mehr zum Nähen gekommen bin, habe ich sensationellerweise trotzdem etwas Neugenähtes zu zeigen. Also einen neuen Rock nach einem alten Schnitt.- im Sinne von altbewährt. Hollyburn goes eben immer.


Für diesen Rock und einen dringend mal wieder freigenähten Kopf hatte ich mir ein sportliches Zeitfenster freigeschaufelt. Und mir geradezu manisch diesen gefütterten Rock genäht. Wieder mit Formbund und ohne die Mittelnähte.

Ich hatte letzte Woche beruflich in Barcelona zu tun und die Chancen für einen anhängenden freien Tag standen gut. Voller Hoffnung auf gutes Wetter und ein bißchen Sonne brauchte ich für diesen Tag natürlich unbedingt etwas Frühlingshaftes.


Den Stoff hatte ich vor ein paar Jahren mal bei einem kleinen DaWandashop aus Maui bestellt.  Es handelt sich also um einen echten Hawaiistoff (wo auch immer er hergestellt wurde....). Schöne glatte Baumwolle, für den Hollyburn fast nicht schwerfallend genug.


Das Wetter spielte tatsächlich mit und ich konnte mit den Füssen im Mittelmeer baden. Ein tolles Gefühl, endlich wieder barfuss draußen laufen zu können.


Mema stellt sich gerade wieder eine kleine, feine Reisegarderobe zusammen. Farblich durchgeplant und sehr durchdacht. Als Gastgeberin auf dem MMM-Blog zeigt sie uns heute ihre ersten fertigen Stücke. Die machen richtig Frühlingslaune.

Mittwoch, 23. November 2016

MMM 22/2016 Als Bluse geht auch Beige

Rock-T-shirt-Komninationen sind sicher meine meist getragenen Outfits. Die sind für mich im Berufsalltag die beste Alternative für alle Situationen, in denen alle anderen Jeans mit Shirt tragen.

Aber irgendwie fehlten mir immer wieder beige Oberteile.
Leider gibt es kaum Beigeschattierungen, die mir so gut stehen, dass ich sie als Rundhals-T-Shirt nahe am Gesicht tragen möchte.

Vor einiger Zeit hatte ich im Rahmen der 12 Tops Challenge (hier meine Beiträge) versucht, mir die optimale Jersey-Hemdbluse zu nähen. Ein paar Mal war ich dicht dran. Aber die verwendeten Schnitte mussten alle noch viel angepasst werden. Da schliefen meine Ambitionen irgendwann ein.
Als ich dann demletzt ein Jerseykleid nach Knipschnitt nähte, kam mir die großartige Idee, das fast auf Anhieb passende Oberteil dieses Kleides als Jersey-Hemdbluse zu verwenden. Eine wirklich gute Idee.

Denn ich nahm an, dass Beige als nicht hoch geschlossene Bluse bei mir gehen könnte. Und so ist es tatsächlich. Tadaaa- ab jetzt kann ich Röcke mit dieser Farbe kombinieren. Gefühlt verdoppeln sich damit meine Kombinationsmöglichkeiten.


Wie immer habe ich die Knöpfe nur gefaked, da ich die Bluse auch wie ein T-Shirt problemlos über den Kopf ziehen kann.

Der Jersey war -wenn ich mich recht erinnere- mal von stoffe.de. Die Knöpfe sind von Frau Alois und geben der Bluse trotz des eher sportlichen Jerseys einen schönen leichten Retro-Touch.


Der Rock ist ein gefütterter Hollyburn. Den tollen Wollstoff habe ich zusammen mit Dodo auf dem Maybachufermarkt gekauft und man kann ihn hier bei ihr auch als Culotte sehen.
Und hier bei mir nochmal en detail:


Zur Vervollständigung hier auch nochmal der tolle Schnitt:

Bei dem deutschen Pendant aka Fashion Style ist das Kleid sogar auf dem Titel.

Auf dem MMM-Blog zeigen wir uns auch heute wieder Neues oder Bewährtes - hauptsache MeMade. Allen voran Nina Kleidermanie in einem umwerfenden WiggleDress.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

MMM 18/2016 Schon wieder in Blumen....

Diese Woche bummel ich ein paar meiner zahlreichen Überstunden ab. Meine Nähliste für diese freien Tage ist lang und natürlich werde ich nicht alle aufgelistetetn Vorhaben schaffen. Stoffabbau ist angesagt, aber das könnte schon wieder scheitern.....

Gestern war ich nämlich bei herrlichem Herbstwetter mit Lotti Katzkowski auf dem Maybachufermarkt. Ein solcher Satz verheisst -je nach Betrachtungswinkel- Gutes oder weniger Gutes.
Ich brauchte ja nix, aber ehrlich, kann man an so einem leicht stretchigen Baumwollsatin mit aufgedruckten Stickereiblumen vorbeigehen? Lotti und ich auf jeden Fall nicht.


Der Stoff wanderte gestern gleich nachmittags in die Waschmaschine, durfte in der Abendsonne und ein bißchen unterm Bügeleisen trocknen. Und dann habe ich gleich losgelegt und mir heute Nacht ganz euphorisch einen neuen Hollyburn genäht. Um ihn gleich heute tragen zu können.

Zum Schnitt brauche ich nichts zu sagen. oder?
Ich schwöre, die Grundfarbe ist richtig Schwarz, auf den Fotos sieht das wohl vermutlich wegen des Satinglanzes eher Grau aus.
Das Strickjäckchen hatte ich hier schon mal gezeigt. Und seitdem immer noch keine Verschlusslösung angebracht....



Als Futter habe ich in Ermangelung schwarzen Futterstoffes ganz verwegen grün-gelbe Streifen aus einem Butinette Überraschungspaket genommen. Eine Notlösung, die mir sehr gefällt und dem Rock noch zusätzlich "Couture" verpasst.


Ich bin schwer verliebt in diesen Rock und vermute, dass er ein Lieblingsstück werden könnte. Ich liebe ja Klamotten, die sich problemlos zu einfarbig schwarzem Drumrum kombinieren lassen. Aber es wird sich zeigen.....

Aufgedreht, also mit Schwung und in der Fotohelligkeit technisch bearbeitet sieht der Rock dann so aus:

Und nun schnell wieder zurück zum MMM-Blog Dort begrüßt uns heute Susanne von Sujut  mit einem ihrer tollen selbstgemachten Alltagsoutfits. Und wie immer mit einem überaus informativen Post dazu. Müsst ihr euch unbedingt anschauen.

Mittwoch, 20. Januar 2016

MMM 2/2016 Hollyburn in kariert...

Hier darf heute ausgiebig gegähnt werden.
Ihr werdet es kaum glauben, ich habe schon wieder einen Hollyburnrock genäht. Und trage diesen heute auch wieder mit komplett Schwarz. Zum Gähnen, ich weiß!

mit Kaufshirt und schwarzer Miette Strickjacke 
Der rote Karowollstoff befindet sich tatsächlich schon seit den späten 80ern in meinem Besitz. Ich weiß, dass ich damals ein Sakko mit schwarzem Futter daraus genäht hatte. Aber weiß leider weder, wo dieses abgeblieben ist noch ob ich es damals tatsächlich oft getragen habe. Im schlimmsten Fall, so befürchte ich, habe ich es mit einer engen kurzen Radlerhose getragen. Aber wir wollen hier ja zum Glück nicht über alte Modesünden sondern über aktuelle Selbermacherfreuden sprechen. Uff!

Dieser Wollstoffrest verbrachte also.die letzten Jahrzehnte in einem Karton in meinen diversen Kellern, zusammen mit dem schwarz-weißen Karostoff dieses Rockes -haha, auch ein Hollyburn.  Und überstand einen Wollwaschgang in der Waschmaschine zum Glück sogar bei gleichzeitigem Verlust des typischen Kellergeruchs. (was bei vielen Kellerfunden leider nicht so gut funktioniert)

Als ich mich mit der Karoanordnung für diesen Schnitt beschäftigte und die Worte "Hollyburn" und "Karo / Checks" googlete fand ich nicht die erhofften Bildbeispiele sondern stattdessen den Hinweis vom Schnitthersteller, dass dieser Schnitt "Nicht geeignet für Stoffe mit Karo, Streifen oder Musterrichtung" sei. Hähhh? Solch eine vordere und hintere Mittelnaht, die nicht im Fadenlauf verläuft, kann doch auch gerade eingesetzt werden, um schöne Mustereffekte zu erzielen. Oder zumindest kann man versuchen, schöne Effekte zu erzielen.
Obwohl der Stoffrest nicht gerade üppig war, habe ich die Karoansätze ziemlich gut hinbekommen.

Den Bund habe ich diesmal ausnahmsweise wieder als Streifen geschnitten -also so, wie es der Schnitt auch vorsieht. Ich hatte keine Idee, wie ich den Karoverlauf bei einem gebogenen Formbund (den ich grundsätzlich schöner finde) am besten einsetzen sollte. Und auch nicht ausreichend Stoff, um komplett diagonal zuzuschneiden.
Mit dem Karo bin ich recht zufrieden. Frage mich aber trotzdem ob ein Zuschnitt im Stoffbruch (mit den dann typischen, vorne quer und dann abfallenden Linien) nicht doch schöner gefunden hätte.
Der Stoff ist auf jeden Fall schön warm und bei dem Winterwetter genau richtig.

Dieses Modell hat aber von all meinen Hollyburn-Varianten den ausgeprägtesten Hosenrock-Look, also diese eingebeulte Falte in der vorderen Mitte:
Ich habe noch keine konkrete Idee, woran das liegen kann. Vermute, dass es ein paar mm mehr oder weniger beim Bundannähen sind, so dass die Rundung am Bauch leicht in eine Richtung verzogen wird? Wenn ich den Rockbund an den Seitennähten etwas anhebe, fühlt es sich so an, als würde die Falte schwächer werden. Oder liegt es doch an der Stoffqualität? Am Fadenlauf? Ich werde also meine Hollyburn-Reihe im Dienste der Wissenschaft noch fortsetzen müssen. Haha,..

Meine bisherige Analyse:
Bei den beiden linken Modellen ist die Hosenrock-Beule eindeutig ausgeprägter. Beide haben eine Mittelnaht und (zufällig?) einen Streifenbund. Der Karostoff ist dick, der petrolfarbene dünner und weichfallender.
Bei den beiden rechten Modellen (dieser und dieser) sind die Vorderteile im Stoffbruch -also nicht mit dem im Schnitt eingezeichneten Fadenlauf- zugeschnitten. und sie haben einen Formbund.
Alle Rücke sind gefüttert.
Jetzt seid ihr gefragt, habt ihr vielleicht Beobachtungen oder Vermutungen, woran die unterschiedliche Ausprägung der Beule liegt?

Falls ihr hier jetzt vor lauter Gähnen nicht eingeschlafen seid, solltet ihr unbedingt schauen, wie Dodos Karohollyburn aussieht, den sie als Gastgeberin unter ihrem tollen Mantel trägt. Auch sonst gibt es wieder viel spannendes Selbstgenähtes auf dem MMM-Blog zu entdecken.

Sonntag, 10. Januar 2016

Es lebe der Tauschtisch... und Hollyburn

Nähnerd-Tauschtische sind was Tolles.
Letzten Januar habe ich auf dem Tisch bei der AnNäherung in Bielefeld einen wunderschönen schwarzen Viscose-Gabardine (ich glaube von der rote Faden) gefunden. Gestiftet und wunderbar beschriftet von Karin, von Luzie. Vielen herzlichen Dank!

In weniger als einem Jahr habe ich diesen Schnapp zu einem neuen Lieblingsrock vernäht. Hollyburn mit Formbund- mein aktueller Lieblingsrockschnitt. Der herrlich fallende Viscose-Gabardine ist wirklich optimal für den Schnitt.
Diesen Rock habe ich ganz winterlich etwas länger gelassen.- und trage ihn seitdem fast ständig. So ein Basisteil ist einfach unschlagbar. Hier kommen die Beweisfotos:

Mit Ringelshirt und Bommelmütze:


  Kombiniert mit meiner erbsenegrünen Hortencia:



Oder auch mit einer mal gemeinsam mit Lotti auf dem Flohmarkt gekauften und selbstgekürzten Strickjacke:



In diesem Sinne:
Bildet Tauschtische!

Samstag, 12. Dezember 2015

MMM 35 / 2015 Gastgeben in Hollyburn

Am letzten Mittwoch durfte ich Gastgeberin auf dem MMM-Blog sein, hier mein post etwas verspätet:.
Letzten Mittwoch schrieb Ann-Sophie so schön "Nähen ist wie zaubern können", dem kann ich unbedingt zustimmen. Denn ein Schnitt braucht wirklich nicht mal kompliziert und Nähen muss nicht aufwändig sein, wenn man sich Lieblingskleidung selber herstellen möchte.
Der Schnitt Hollyburn von Sewaholic ist zum Beispiel ein relativ einfacher Rock mit supereinfach zu nähenden Taschen. Ich habe den Schnitt erst vor kurzem für mich entdeckt und meine erste Version war gleich ein absoluter Volltreffer, den ich mir aus meinem Kleiderschrank gar nicht mehr wegdenken kann.


Deshalb war ziemlich schnell klar, dass ich auf jeden Fall noch weitere Röcke nach dem Schnitt Hollyburn nähen werden würde. Denn mehrere Varianten nach einem bewährten Schnitt zu nähen, das mag ich sehr.

Auch dieses Mal habe ich wieder die schmalere Version (A) genommen. Auch wieder sehr viel kürzer, als im Schnitt angegeben. Dazu einen Stoffschatz, der sich schon seit den 80-ern in meinem Besitz befindet und somit über all die Jahre von mir selbst gevintaged wurde.


In ganz wenigen Stunden habe ich daraus diesen Rock gezaubert.
simples schwarzes Shirt, genäht nach Punjab (Schnittquelle)

Da ich es liebe, wenn sich Kleidungsstücke -für mich ganz unkompliziert- komplett mit schwarzem Drumherum kombinieren lassen, ist dieser Rock jetzt schon ein Lieblingsstück. Ich bin berufsbedingt gerade viel unterwegs, da bewährt sich solch ein Basisteil in der Reisegarderobe sehr. Ein paar schwarze Shirts dazu- unkomplizierter geht Kofferpacken kaum.

Auch wenn die aufspringende Rockform grundsätzlich besser ausieht, wenn das Oberteil in den Bund gesteckt wird, kann man durchaus auch einen etwas längeren, also nicht ganz taillenkurzen Pulli dazu tragen. Vielleicht nicht für ein erstes Date, aber für einen kurzen Strandspaziergang in der Mittagspause ist das auf jeden Fall vertretbar. Trotzdem am besten immer schön die Hände an die Taille und schon sieht man nicht mehr ganz so schlimm unförmig aus....
Kaufpulli


Ich habe eine Änderung zum Originalschnitt vorgenommen und den geraden Bundstreifen durch einen Formbund ersetzt. (dafür habe ich den Bund vom Rock Onion 3033 kopiert und verschmälert). Dann steht der Bund oben nicht mehr ab und das ist gut so. Ausserdem habe ich das vordere Rockteil im Stoffbruch zugeschnitten.
Und falls ihr etwas genauer sehen wollt, wie man einen Karoverlauf schön oder weniger schön anordnen kann, hier noch ein paar Detailfotos:



Taschenbeutel zur Hälfte aus Futterstoff genäht
Ich hoffe, dass ihr heute auch freudige Luftsprünge in euren selbstgemachten Kleidungsstücken machen könnt und bin sehr gespannt, was ihr hier an diesem milden Dezembertag alles zeigt. Oder ist es irgendwo etwa viel kälter als hier auf Rügen?