Kurz vor Toresschluss hüpfe ich auch noch zu der illustren Strickgruppe vom Frühlingsjäckchen-Knit-Along.
Mein Projekt ist eher ganzjahrestauglich als ausgesprochen frühlingshaft. Und auch nicht ganz neu, aber ich brauche ganz dringend die therapeutische Motivation einer Gruppe, um dieses Werk jemals zu beenden.
Viel zu oft, zu weit und zu umsonst habe ich das angefangene Strickwerk im letzten Jahr mit mir geführt. Ohne nennenswertes Ergebnis.
Der Stand der Dinge sieht so aus:
Die Grundidee war bzw. ist diese Strickjacke von Lena Hoschek (im Shop nicht mehr erhältlich)
Meine Wolle ist die Merino Mix, ein Schurwollgemisch von schoeller + stahl und war mal aus einem Salekörbchen. Ein tiefdunkles Flaschengrün.
Ich habe viele Screenshots auf meinem Handy als Vorlage für das Muster.
In großen zeitlichen Intervallen habe ich mir unterwegs - an der Schrift kann man es erkennen- in wackeligen Fahrzeugen oder auf schmalen Armlehnen immer mal Notizen gemacht. Konnte diese dann aber leider beim nächsten Weiterstricken Wochen oder ach Monate später nicht mehr deuten. Und habe schon etliche angefangene Mustersätze wieder aufgetrennt, weil irgendwas dann doch nicht passte. Auch aktuell weiß ich nicht mehr, wie ich das nächste Muster angedacht hatte.
Die Rauten sind einfach, nun kommen die eingestrickten Schleifen. Alles fügt sich im Original diagonal zusammen. So will ich das auch. Mal sehen, wie ich weiterkomme. Ich werde mir jetzt auf jeden Fall erstmal eine richtige Strickschrift erstellen.
Grün ist eine offenbar gern gewählte Farbe für die Frühlingsjäckchen, nicht nur bei unseren Gastgeberin Malou. Hier gehts zum virtuellen Strickkränzchen auf dem MMM-Blog
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Samstag, 24. Februar 2018
Sonntag, 5. April 2015
FJKA2015: Finale oder Die Entdeckung der Unzulänglichkeit*
Ein Drehbuch, wie es nur das echte Leben schreiben kann.
In dieser rührenden Geschichte von schuldloser Verstrickung, vom Scheitern und Irren auf der Suche nach dem perfekten Frühlimngsjäckchen geht es um die Erkundung und Überwindung der eigenen Grenzen, des Perfektionismusses und der Geduld.
Was zunächst wie ein harmloses Märchen anfängt, zwei junge Frauen beschliessen, sich öffentlich und publikumswirksam ein Frühlingsjäckchen zu stricken, steigert sich durch aktive Einbeziehung des Publikums zu einem Rennen gegen die Zeit. Zu einem Selbstfindunstrip, auf den der Zuschauer ganz gezielt eingeladen wird.
Der Plot überzeugt durch einen geschickt aufgebauten Spannungsbogen. Während die eine Protagonistin am Anfang zunächst durch höhere Gewalt ausgebremst wird und sich mühevoll wieder aufrappeln muss, gelingt es der zweiten Protagonistin (also mir!) scheinbar mühelos, alle Hürden zu überwinden bis sie am Ende genau durch diese Mühelosigkeit zu Fall gebracht wird. So lustig kann Gerechtigkeit sein.
Diese pfiffige dramaturgische Konstellation lässt die beiden Protagonistinnen sympathisch und menschlich erscheinen. Die Verstrickungen der beiden sind eine wunderbare Metapher für den Aufwand, den es braucht, um scheinbare Strickleichtigkeit zu suggerieren..
Die Geschichte selbst wird in einzelnen Episoden erzählt. (1, 2, 3, 4) bis hin zum verstörenden Ende. In Zeitsprüngen wird von Maschenproblemen, Passformschwierigkeiten und sonstigen Befindlichkeiten erzählt. Hoffnung keimt nach Niedergeschlagenheit, Solidarität erwächst.
Es passiert kaum etwas, was Strickende nicht sowieso kennen. Aber zugleich ist da etwas, was die Konventionalität der Geschichte aufbricht. Durch die Änderungen im Hamdlungsstrang, durch die scharfe Trennung von Charakteren und Dingen, entsteht inmitten des Alten pünktlich zum Osterfest etwas Neues.
Trotz des erhobenen Zeigefingers gibt es am Ende weder Gewinner noch Verlierer, sondernTeilnehmerurkunden für alle wechselnde Hitzegrade eines gemeinsamen Gefühls von Wollbegeisterung. Das Erregungspotential des Publikums wird ausgeschöpft und immer wieder an den Punkt geführt, an dem nicht mehr klar ist, ob man nun besser lachen, weinen
oder laut schreien soll. Oder doch den Feuerlöscher holen und die eine
oder andere Figur der Gurkentruppe aus dem Bild pusten?
Den Versuch, die eigene Unzulänglichkeit zu vertuschen, wird der Zuschauer leicht durchschauen, zu offensichtlich sind die künstlerischen Mittel der Online-Bildbearbeitung gewählt worden.
Die stärksten Momente hat dieser interaktive Selbstfindungstrip, wenn klar wird, dass es manchmal ein Versagen der Protagonistinnen braucht, damit das Verfahrene am Vertrauten, das Überhebliche am Routinierten durchschüttelt wird, bis es wieder funkt. Oder auch nicht.... Hauptsache den Mitstrickerinnen blieb ein Scheitern erspart.
Es bleibt weiterhin spannend.! Seien Sie also wieder dabei, wenn dieses großartige Mitmachkino am Sonntag den 7.6. noch einmal seine Pforten öffnet für den erlösenden Epilog "Finale der Herzen" genannt. Wir sehen uns....
Heute gibt es ein hoffentlich umfangreiches Happy-end auf dem MeMadeMittwoch-Blog mit -noch hoffentlicher- zahlreichen strahleden Finalistinnen.
*Lange Rede, kurzer Sinn: Mein Jäckchen hat sich seit dem letzten Treffens kaum weiterentwickelt, der Kragen bekam noch ein paar Reihen spendiert. Und aus dem zweiten Armloch habe ich Maschen aufgenommen. Ansonsten nüscht.....
In dieser rührenden Geschichte von schuldloser Verstrickung, vom Scheitern und Irren auf der Suche nach dem perfekten Frühlimngsjäckchen geht es um die Erkundung und Überwindung der eigenen Grenzen, des Perfektionismusses und der Geduld.
Was zunächst wie ein harmloses Märchen anfängt, zwei junge Frauen beschliessen, sich öffentlich und publikumswirksam ein Frühlingsjäckchen zu stricken, steigert sich durch aktive Einbeziehung des Publikums zu einem Rennen gegen die Zeit. Zu einem Selbstfindunstrip, auf den der Zuschauer ganz gezielt eingeladen wird.
Der Plot überzeugt durch einen geschickt aufgebauten Spannungsbogen. Während die eine Protagonistin am Anfang zunächst durch höhere Gewalt ausgebremst wird und sich mühevoll wieder aufrappeln muss, gelingt es der zweiten Protagonistin (also mir!) scheinbar mühelos, alle Hürden zu überwinden bis sie am Ende genau durch diese Mühelosigkeit zu Fall gebracht wird. So lustig kann Gerechtigkeit sein.
Diese pfiffige dramaturgische Konstellation lässt die beiden Protagonistinnen sympathisch und menschlich erscheinen. Die Verstrickungen der beiden sind eine wunderbare Metapher für den Aufwand, den es braucht, um scheinbare Strickleichtigkeit zu suggerieren..
Die Geschichte selbst wird in einzelnen Episoden erzählt. (1, 2, 3, 4) bis hin zum verstörenden Ende. In Zeitsprüngen wird von Maschenproblemen, Passformschwierigkeiten und sonstigen Befindlichkeiten erzählt. Hoffnung keimt nach Niedergeschlagenheit, Solidarität erwächst.
Es passiert kaum etwas, was Strickende nicht sowieso kennen. Aber zugleich ist da etwas, was die Konventionalität der Geschichte aufbricht. Durch die Änderungen im Hamdlungsstrang, durch die scharfe Trennung von Charakteren und Dingen, entsteht inmitten des Alten pünktlich zum Osterfest etwas Neues.
Trotz des erhobenen Zeigefingers gibt es am Ende weder Gewinner noch Verlierer, sondern
Den Versuch, die eigene Unzulänglichkeit zu vertuschen, wird der Zuschauer leicht durchschauen, zu offensichtlich sind die künstlerischen Mittel der Online-Bildbearbeitung gewählt worden.
Die stärksten Momente hat dieser interaktive Selbstfindungstrip, wenn klar wird, dass es manchmal ein Versagen der Protagonistinnen braucht, damit das Verfahrene am Vertrauten, das Überhebliche am Routinierten durchschüttelt wird, bis es wieder funkt. Oder auch nicht.... Hauptsache den Mitstrickerinnen blieb ein Scheitern erspart.
Es bleibt weiterhin spannend.! Seien Sie also wieder dabei, wenn dieses großartige Mitmachkino am Sonntag den 7.6. noch einmal seine Pforten öffnet für den erlösenden Epilog "Finale der Herzen" genannt. Wir sehen uns....
Heute gibt es ein hoffentlich umfangreiches Happy-end auf dem MeMadeMittwoch-Blog mit -noch hoffentlicher- zahlreichen strahleden Finalistinnen.
*Lange Rede, kurzer Sinn: Mein Jäckchen hat sich seit dem letzten Treffens kaum weiterentwickelt, der Kragen bekam noch ein paar Reihen spendiert. Und aus dem zweiten Armloch habe ich Maschen aufgenommen. Ansonsten nüscht.....
Sonntag, 15. März 2015
FJKA2015: Zweiter Zwischenstand
Viel Zeit habe ich schon mit dem Entflechten von Merinocotton-Dreadlocks verbracht. Früher hatte ich einen Papa, der mir öfter solche Fadennester entwirrt hat. Er war ein großer Meister darin und kannte Tricks, die er als Kind beim Helfen bei Wollaufwicklungen seiner Mutter und im Umgang mit deren Wollsträngen gelernt hatte.
Am ersten Sonnensonntag habe ich nicht nur die Winterabdeckung entfernt, sondern endlich auch mal wieder draußen stricken können. Ein beflügelndes Gefühl....
Den ersten Ärmel habe ich nahtlos und mit verkürzten Reihen angestrickt. Und wieder die Methode mit den Bobby Pins angewandt.
Bzgl. der Ärmellänge bin ich noch unsicher und auch darüber, ob ich am Ärmelende einen Umschlag wie in der Originalanleitung haben möchte.
Deshalb habe ich jetzt erstmal den Kragen gestrickt, um das Gesamtergebnis abzuwarten, bevor ich den zweiten Ärmel anstricke.
Der Kragen wird an der äusseren Kante angeschlagen und dann nach innen Richtung Halsausschnitt gestrickt . 11 Reihen im Muster geradeaus, dann wird beidseitig 16mal je 1M am Reihenbeginn abgekettet. (Als Anhaltspunkt: Die Maschenzahl des Kragens entspricht ungefähr der von Rückenteil und beiden Vorderteilen zusammen)
Um diesen äußeren Rand elastisch zu halten, habe ich den Anschlag mit dickeren Nadeln gemacht.
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blödes Löchlein im Ärmelansatz |
Während ich in den Kragen ziemlich verliebt bin, bleibt die vordere Blende mein Sorgenkind. Da ist viel Zug drauf und die Knopföcher sind lausig.... Ich überlege, ob ich diese Kanten vielleicht mit einer Reihe fester Maschen bzw. Kettmaschen umhäkele. Oder - wie Fröbelina es hier gemacht hat- einen Stoffstreifen /Schrägband von innen gegennähe.
Alle Zwischenberichte der Frühlingsjäckchenstrickerinnen findet man wieder hier, das heutige Thema kann spannend werden " Ermüdungserscheinungen, Passformmängel, die leidigen Ärmel und andere Ärgernisse". Aber wahrscheinlich sind sowieso schon alle fertig.....
Sonntag, 22. Februar 2015
FJKA 2015: erster Zwischenstand
Voilà, hier seht ihr meinen aktuellen Zwischenstand der Dinge.
Ein ziemlich kleines grünes Etwas ...
Hahaha, ver-äppelt ! Das Jäckchen kommt mir zwar wirklich extrem klein vor, aber der Keks ist ein Gummischerzkeks. Hier also das wahre Größenverhältnis.
Auch nicht wirklich groß,oder? Bei den Anproben liess sich das Gestrick aber immer gut auseinanderziehen und der Puppe passt es auch.
Nur an den Knopflöchern spannt es doch ziemlich...hmmm...?????? ....
Da spekuliere ich jetzt aber mal ganz optimistsch auf ein Wasserbad mit beherztem Ziehen beim Trocknen. Leider weiß ich nicht mehr, ob meine andere Jacke aus Drops Cotton Merino noch nachgegeben hat. Und wenn ja, warum und wieviel?....
Eines ist klar, zu weit darf die Jacke auch nicht sein, die sollte schon eher körpernah sitzen. Ggf werde ich in den nächsten Tagen schon einmal Knöpfe annähen und mir das ganze am eigenen Leib nochmal begutachten.
Hahaha, ver-äppelt ! Das Jäckchen kommt mir zwar wirklich extrem klein vor, aber der Keks ist ein Gummischerzkeks. Hier also das wahre Größenverhältnis.
Auch nicht wirklich groß,oder? Bei den Anproben liess sich das Gestrick aber immer gut auseinanderziehen und der Puppe passt es auch.
Nur an den Knopflöchern spannt es doch ziemlich...hmmm...?????? ....
Da spekuliere ich jetzt aber mal ganz optimistsch auf ein Wasserbad mit beherztem Ziehen beim Trocknen. Leider weiß ich nicht mehr, ob meine andere Jacke aus Drops Cotton Merino noch nachgegeben hat. Und wenn ja, warum und wieviel?....
Eines ist klar, zu weit darf die Jacke auch nicht sein, die sollte schon eher körpernah sitzen. Ggf werde ich in den nächsten Tagen schon einmal Knöpfe annähen und mir das ganze am eigenen Leib nochmal begutachten.
Der Jackenkörper ist also fertig. Die Originalanleitung habe ich an manchen Stellen etwas abgeändert und habe so z.B. den ganzen Korpus rundherum in einem Stück gestrickt. Dadurch habe ich keine Seitennnähte.
Und auch die doppelte Knopfleiste habe ich auf eine einzige Knopfreihe verändert. Das scheint mir irgendwie besser zu mir zu passen. Wenn das mal kein Fehler war....
Ich bin tatsächlich auch ein bißchen raus aus dem Jackenstricken und bei dieser hier - das echts-links-Muster strickt sich einfach total entspannt- offenbar mit mehr Spaß als Verstand bei der Sache. Beim Knopflochvergessen kam ich auf das sensationelle Verhältnis von 4:1. Ich habe tatsächlich bei 4 von 5 Knopfstellen vergessen, das jeweilige Loch gleich am rechten Reihenbeginn einzustricken und habe dies auch stets erst wirklich viel, viel später bemerkt.
Die Zunahmen für die Passform habe ich entlang der (mit dem hier nicht mehr sichtbaren blauen Wollfaden) markierten Masche an der Seitennaht gemacht. Die Optik gefällt mir nicht 100%, aber mir fiel keine bessere Lösung ein. Eine Naht dort hätte an dem etwas unmotivierten Aufeinandertreffen der rechten und linken Musterstreifen wohl auch nichts geändert.
Die Zunahmen für die Passform habe ich entlang der (mit dem hier nicht mehr sichtbaren blauen Wollfaden) markierten Masche an der Seitennaht gemacht. Die Optik gefällt mir nicht 100%, aber mir fiel keine bessere Lösung ein. Eine Naht dort hätte an dem etwas unmotivierten Aufeinandertreffen der rechten und linken Musterstreifen wohl auch nichts geändert.
Die Ärmel will ich auch nahtlos -und mit verkürzten Reihen- direkt aus den Randmaschen herausstricken. Diese Maschen habe ich aufgenommen und werde nun weiterstricken wie hier bei meinem anderen grünen Jäckchen beschrieben.
Und ihr? Kommt ihr gut voran, seid ihr gar schon fertig und beginnt gerade die Zweitjacke? Habt ihr Fragen, braucht ihr Hilfestellung. Die Linkparty findet wie immer hier statt.
Und ihr? Kommt ihr gut voran, seid ihr gar schon fertig und beginnt gerade die Zweitjacke? Habt ihr Fragen, braucht ihr Hilfestellung. Die Linkparty findet wie immer hier statt.
Sonntag, 8. Februar 2015
FJKA2015 Teil2: Wahl des Strickmusters- es lebe Bettina!
Beim heutigen Treffen zum Frühlingsjäckchen-Knit-along auf dem MMM-Blog stehen folgende Themen an:
"Wahl des Strickmusters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen"
Meine endgültige Entscheidung ist mir ganz leicht gefallen! Denn ich hatte großes Glück, richtig großes Glück. Bettina hat sich bei mir gemeldet, denn sie hat die Originalvintageanleitung zu diesem rosa Jäckchen, von welchem ich nur ein Foto im Inspirationsordner hatte. Und sie hat mir einen Scan davon geschickt. Ist das nicht großartig? Internet kann so klasse sein... Vielen herzlichen Dank, liebe Bettina!.
Dank dieser Anleitung weiß ich jetzt u.a., dass das Jäckchen im 2 rechts/ 2 links-Muster gestrickt und der Kragen separat von aussen nach innen gestrickt und dann angenäht wird. Vor allem der Kragen hatte mir schon Kopfzerbrechen bereitet.
Bei einem kurzen Besuch im Drops-Wollladen (Liljedal Handarbeitsatelier in Berlin Treptow, Wollreich in Charlottenburg hat die Drops-Wolle aus dem Sortiment genommen) entschied ich mich für die waldgrüne (aka knödelgrüne) Cotton Merino. Das Material selbst ist wunderbar geeignet für eine leichte Jacke und die Farbe passt zu immerhin zwei meiner gezeigten Frühlingsstoffe.
Mit dieser Materialwahl habe ich nun also den Beweis erbracht, dass Frau Sachenmacherin und ich beim Hosten dieses Knit-alongs völlig planlos agieren und wir uns bzgl. unserer Projekte überhaupt nicht abgesprochen haben. So wie es aussieht, wird es von unserer Seite Garnmäßig also richtig schön langweilig werden. Umso mehr erwarten wir jetzt natürlich von allen anderen Teilnehmerinnen eine Fülle an spannenden Garnen.
Meine Maschenprobe mit verschiedenen Nadelstärken ist fertig, aufgrund des besten Maschenbildes habe ich mich für Nadelstärke Nr. 4,5 entschieden. (drops empfiehlt Nr. 4, aber ich stricke relativ fest und hatte diese Garnqualität auch schon mit 5-er Nadeln verstrickt)
Das rechts-links Muster ist natürlich unglaublich weitenflexibel und man kann problemlos zwischen 34M auf 10cm und 16M auf 10cm alles messen. Ich habe mich ganz entschlussfreudig und zuversichtlich einfach mal für eine gedehnte Variante mit 20M auf 10cm entschieden, da das Jäckchen später schön körpernah sitzen soll. Wie körpernah das dann tatsächlich sein wird, bleibt eine Überraschung bis zur erstmöglichen "Anprobe"....
Auf der gestrigen Rückfahrt aus dem Winterurlaub habe ich mir die Maschen berechnet und deshalb voller Vorfreude 174 Maschen für das Jäckchen angeschlagen. Da ich keine Seitennähte haben möchte, werde ich Rücken- und Vorderteile incl. seitlicher Passformzunahmen am Stück stricken. Die Abstände für die eingestrickten Knopflöcher habe ich der Anleitung entsprechend in meine Planung übernommen. (und dann beim Stricken der ersten Reihen natürlich auch gleich erstmal vergessen!).
"Wahl des Strickmusters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen"
Meine endgültige Entscheidung ist mir ganz leicht gefallen! Denn ich hatte großes Glück, richtig großes Glück. Bettina hat sich bei mir gemeldet, denn sie hat die Originalvintageanleitung zu diesem rosa Jäckchen, von welchem ich nur ein Foto im Inspirationsordner hatte. Und sie hat mir einen Scan davon geschickt. Ist das nicht großartig? Internet kann so klasse sein... Vielen herzlichen Dank, liebe Bettina!.
Dank dieser Anleitung weiß ich jetzt u.a., dass das Jäckchen im 2 rechts/ 2 links-Muster gestrickt und der Kragen separat von aussen nach innen gestrickt und dann angenäht wird. Vor allem der Kragen hatte mir schon Kopfzerbrechen bereitet.
Bei einem kurzen Besuch im Drops-Wollladen (Liljedal Handarbeitsatelier in Berlin Treptow, Wollreich in Charlottenburg hat die Drops-Wolle aus dem Sortiment genommen) entschied ich mich für die waldgrüne (aka knödelgrüne) Cotton Merino. Das Material selbst ist wunderbar geeignet für eine leichte Jacke und die Farbe passt zu immerhin zwei meiner gezeigten Frühlingsstoffe.
Mit dieser Materialwahl habe ich nun also den Beweis erbracht, dass Frau Sachenmacherin und ich beim Hosten dieses Knit-alongs völlig planlos agieren und wir uns bzgl. unserer Projekte überhaupt nicht abgesprochen haben. So wie es aussieht, wird es von unserer Seite Garnmäßig also richtig schön langweilig werden. Umso mehr erwarten wir jetzt natürlich von allen anderen Teilnehmerinnen eine Fülle an spannenden Garnen.
Meine Maschenprobe mit verschiedenen Nadelstärken ist fertig, aufgrund des besten Maschenbildes habe ich mich für Nadelstärke Nr. 4,5 entschieden. (drops empfiehlt Nr. 4, aber ich stricke relativ fest und hatte diese Garnqualität auch schon mit 5-er Nadeln verstrickt)
Das rechts-links Muster ist natürlich unglaublich weitenflexibel und man kann problemlos zwischen 34M auf 10cm und 16M auf 10cm alles messen. Ich habe mich ganz entschlussfreudig und zuversichtlich einfach mal für eine gedehnte Variante mit 20M auf 10cm entschieden, da das Jäckchen später schön körpernah sitzen soll. Wie körpernah das dann tatsächlich sein wird, bleibt eine Überraschung bis zur erstmöglichen "Anprobe"....
Auf der gestrigen Rückfahrt aus dem Winterurlaub habe ich mir die Maschen berechnet und deshalb voller Vorfreude 174 Maschen für das Jäckchen angeschlagen. Da ich keine Seitennähte haben möchte, werde ich Rücken- und Vorderteile incl. seitlicher Passformzunahmen am Stück stricken. Die Abstände für die eingestrickten Knopflöcher habe ich der Anleitung entsprechend in meine Planung übernommen. (und dann beim Stricken der ersten Reihen natürlich auch gleich erstmal vergessen!).
Sonntag, 1. Februar 2015
FJKA2015 Teil 1: Inspirationen
Heute geht es in die nächste Runde mit dem von Catherine 2012 ins Leben gerufenen und nun schon (fast) jährlich stattfindenen Frühlingsjäckchen-Knit-Along.
Susa Sachenmacherin und ich sind die Gastgeberinnen der diesjährigen Handarbeitsparty und unser Linkpartykeller befindet sich hier
Genauso traditionell wie diese Veranstaltung selbst, ist auch meine alljährliche Inspirations- und Entscheidungsblockade. Im Gegensatz zur Frau Sachenmacherin stehe ich nämlich mal wieder hilf-, woll- und ideenlos vor diesem saisonalen Knit-Along. Liegt es immer am Zeitpunkt? An der sich noch nicht so recht einstellen wollenden Frühlingsvorfreude, wenn mein Wintersporturlaub noch vor der Tür steht und ich mich ganz hibbelig über jede Neuschneemeldung aus den Bergen freue?
Ich habe also -auch wie immer- als erstes meinen Inspirationsordner durchforstet.
Nix Pinterest, sondern eine altmodische Vorform davon. Ein Ordner auf dem Computer, in dem ich Screenshots, Ideenfotos und pdf-Anleitungen sammle.
Dort finden sich die z.B. die folgenden Jackenschmankerl, die ich teilweise wohl ganz zu Recht immer anschmachte aber noch nicht nachgestrickt habe.....wunderschön aber für mich einfach unpassend.
Oder mit Baumstämmen zu stricken, da sonst wirkungslos. Im Gegensatz zu Frau Sachenmacherin werde ich aber definitiv keinesfalls dicker als mit Nadelstärke 5 stricken.
Meine grüne Wollustecke:
Als zweite Maßnahme habe ich dann meine Strickbücher durchforstet. Offenbar habe ich die alle schon "leergestrickt", denn ich bin nirgendwo richtig fündig geworden. Evtl dieses hier, aber ohne 3 Kragen, etwas länger und nicht in Pink:
Über das Pink landete ich letztlich aber wieder im Inspirationsordner bei diesem Modell:
Hey, ist das nicht ein zauberhafter Kragen? Eine Anleitung dazu habe ich nicht. Das konkrete Strickmuster des Jackenkörpers ist auch nicht ausreichend erkennbar, kann Zopf oder auch ein simples 3 rechts/2 links sein. Aber selbst ist die Frau, das kann ich ja ausprobieren.
Die Frage nach der Notwendigkeit eines Frühlingsjäckchen stellt sich mir -diesmal im Konsens mit Frau Sachenmacherin- natürlich auch überhaupt nicht. Strickjacken kann man einfach nicht im Übermaß haben. Es gibt ja so viele geschmackvolle Wollfarben, alle schafft man sowieso nicht.
Extraschlau habe ich mir dieses Jahr aber trotzdem überlegt, wozu ich das Jäckchen im kommenden Frühjahr denn wohl farblich passend tragen könnte. Mein potentieller Frühlingskleiderstoffhaufen sieht so aus:
Farblich dominiert eindeutig Rot, leider in verschiedenen Nuancen. Bleiben aber auch noch freundliches Marineblau oder Bötchentürkis oder Knödelgrün ....oder ganz was anderes.....oder auch nicht ...... ...... da muss ich noch weiter in mich gehen oder einen Auszählreim bemühen....gibt es da vielleicht speziell einen für Wolle?"
Susa Sachenmacherin und ich sind die Gastgeberinnen der diesjährigen Handarbeitsparty und unser Linkpartykeller befindet sich hier
Genauso traditionell wie diese Veranstaltung selbst, ist auch meine alljährliche Inspirations- und Entscheidungsblockade. Im Gegensatz zur Frau Sachenmacherin stehe ich nämlich mal wieder hilf-, woll- und ideenlos vor diesem saisonalen Knit-Along. Liegt es immer am Zeitpunkt? An der sich noch nicht so recht einstellen wollenden Frühlingsvorfreude, wenn mein Wintersporturlaub noch vor der Tür steht und ich mich ganz hibbelig über jede Neuschneemeldung aus den Bergen freue?
Ich habe also -auch wie immer- als erstes meinen Inspirationsordner durchforstet.
Nix Pinterest, sondern eine altmodische Vorform davon. Ein Ordner auf dem Computer, in dem ich Screenshots, Ideenfotos und pdf-Anleitungen sammle.
Dort finden sich die z.B. die folgenden Jackenschmankerl, die ich teilweise wohl ganz zu Recht immer anschmachte aber noch nicht nachgestrickt habe.....wunderschön aber für mich einfach unpassend.
Oder mit Baumstämmen zu stricken, da sonst wirkungslos. Im Gegensatz zu Frau Sachenmacherin werde ich aber definitiv keinesfalls dicker als mit Nadelstärke 5 stricken.
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Ausschnitte diverser Screenshots |
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Ausschnitte diverser Screenshots |
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Buch: Cathy Carron- Short Story |
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Screenshot von irgendwo |
Die Frage nach der Notwendigkeit eines Frühlingsjäckchen stellt sich mir -diesmal im Konsens mit Frau Sachenmacherin- natürlich auch überhaupt nicht. Strickjacken kann man einfach nicht im Übermaß haben. Es gibt ja so viele geschmackvolle Wollfarben, alle schafft man sowieso nicht.
Extraschlau habe ich mir dieses Jahr aber trotzdem überlegt, wozu ich das Jäckchen im kommenden Frühjahr denn wohl farblich passend tragen könnte. Mein potentieller Frühlingskleiderstoffhaufen sieht so aus:
* Oben: Zwei Lena Hoschek-Originalstoffe- Mitbringsel von Fr. Wollix aus Krefeld
Afrikanische Knödel aus einer Bloggerinnen-Stoffverarmungsangst-Sammelbestellung
Maritimes vom heimischen Ufernarkt
Farblich dominiert eindeutig Rot, leider in verschiedenen Nuancen. Bleiben aber auch noch freundliches Marineblau oder Bötchentürkis oder Knödelgrün ....oder ganz was anderes.....oder auch nicht ...... ...... da muss ich noch weiter in mich gehen oder einen Auszählreim bemühen....gibt es da vielleicht speziell einen für Wolle?"
Dienstag, 27. Januar 2015
Es darf wieder gemeinsam genadelt werden (#FJKA2015)
Auch wenn Kirschblüte, erste Hummeln und das Osterfest noch in unendlicher Ferne zu sein scheinen, dürfen wir uns der Tatsache ncht verschliessen, dass die geneigte Selbermacherin bei textilem Strick- und Häkelwerk vorrausschauend planen sollte. Denn Frühlingsjäckchen sind eine wunderbare Sache, ganz besonders wenn sie im Rudel gemeinsam gestrickt, gehäkelt oder geklöppelt werden.
Also, schnell rüber zum MMM-Blog, da gibt es heute alle wichtigen Detailinformationen für den diesjährgen FJKA aka Frühlingsjäckchen-Knit-Along:
Also, schnell rüber zum MMM-Blog, da gibt es heute alle wichtigen Detailinformationen für den diesjährgen FJKA aka Frühlingsjäckchen-Knit-Along:
Mittwoch, 17. September 2014
MMM 21/14 mit Onionrock und Frühlingsjacke im güldenen späten Spätsommer
Ich spekuliere heute einfach mal auf ein ähnlich schönes Spätsommerwetter wie gestern, um auch heute in der Mittagspause in meinen aktuell liebsten Allrounderrrock ein bißchen Restsonne tanken zu können. OHNE Strumpfhose! Nur mit Kniestrümpfen in den Stiefeln.
Den tollen Stoff hatte ich vor ein paar Monaten völlig unverhofft von Frau Siebenhundertsachen geschenkt bekommen. Als mir der Stoff aus dem Umschlag entgegenfiel dachte ich im ersten Moment an ein Versehen, so wenig schien der Stoff mit mir zu tun zu haben.
Aber Frau Siebenhundertsachen hatte beim Kauf ganz konkret an meine zimtcurrycaramelfarbene Frühlingsstrickjacke* gedacht. Und je länger der Stoff bei mir war, umso besser und besser und besser gefiel er mir. Die Qualität ist eine ganz wunderbare glatte, dichtgewebte Baumwolle, das Muster hat einen dezenten Hauch von 50-er Jahre-Charme. Es kam der Tag, an dem ich endgültig und komplett in den Stoff verliebt war und mich ranhalten musste, um vor lauter Verliebtheit keine Zuschneidehemmung zu bekommen.
Ein bewährter Schnitt wie onion 3033 war genau das richtige. Die Stoffmenge reichte gerade so, den Saum habe ich mit einem Satinschrägband verstürzen müssen, sonst hätten mir die entscheidenden 3 cm gefehlt.
Das Band sieht hübsch und edel aus, führt aber manchmal dazu, dass, wenn der Saum z.B. beim Sitzen umklappt, er nicht selbsttätig wieder zurückfällt. Kann man aber mit leben.
Ich habe den Rock im Hochsommer (gab es den dieses Jahr überhaupt?) gerne getragen, und bin ganz überzeugt, dass er auch im Herbst ein gerne getragenes Teil sein wird.
Was präsentieren die anderen MMMs heute so? Schaut mal hier auf dem MMM-blog, wer vielleicht auch Sommerlieblingssachen anhat, die noch in den Herbst oder sogar Winter gerettet werden können? Julis tolles Kleid wäre auf jeden Fall das Stricken einer "eigenen" Strickjacke wert!
*Wie aufmerksam und weitsichtig. das Frühlingsjäckchen war dieses Jahr nämlich auch ein vielgetragenes Sommerjäckchen. Liebe H, nicht nur deshalb kam der Rock schon viel zum Einsatz. Du hast mir mit diesem unerwarteten Geschenk eine ganz große Freude bereitet.
Mittwoch, 23. April 2014
Frühlingsjäckchen Knit-along: Das Finale
Gerade noch so geschafft! Trotz plötzlichem und extrem heftigem Regenschauer habe ich nun ganz knapp vor Schluß der Linkliste ein paar Tragefotos von meinem neuen Frühlingsjäckchen hingekriegt:
Es war schon pünktlich am Ostersonntag fertig und wurde gleich mit dem neuen Frühlingspunkterock getragen. Nur Fotos wurden leider keine gemacht.
Nun hier also mein zimtenes Baumwolljäckchen -sehr frei Schnauze gestrickt nach dem Grundprinzip von Hortencia.
Der Rock aus gechinzter Baumwolle nach dem Schnitt Freya, gefüttert mit weißem Viscosefutter.
Danke liebe Meike für diese tolle Aktion! Hier im Finale sind schon 75 fertige Jäckchen zu sehen. Wahnsinn!
Es war schon pünktlich am Ostersonntag fertig und wurde gleich mit dem neuen Frühlingspunkterock getragen. Nur Fotos wurden leider keine gemacht.
Nun hier also mein zimtenes Baumwolljäckchen -sehr frei Schnauze gestrickt nach dem Grundprinzip von Hortencia.
Der Rock aus gechinzter Baumwolle nach dem Schnitt Freya, gefüttert mit weißem Viscosefutter.
Sonntag, 30. März 2014
Frühlingsjäckchen Knit-along 2014- der zweite Zwischenstand
Beim heutigen Treffen bin ich wieder dabei und erleichtert, dass ich gut im Rennen liege.
Aktueller Stand: Jackenkörper von oben nach unten fertig gestrickt, Ausschnitt - und Knopfblenden dran. Ersten Ärmelansatz direkt angestrickt und mit den verkürzten Reihen für die Armkugel durch.
Was bisher geschah:
Meine erste Frühlingsstrickjacke, die mir als Schnittgrundlage für dieses eigentliche Frühlingsjäckchen dient, ist fertig und bereits fleißig in Benutzung: Hortencia in drops Nepal:
Dank 5-er Nadeln und der tollen zusammennähfreien von-oben-nach-unten-Stricktechnik war das eine schnelle Nummer. Ich musste nur mehrmals Wollknäule bei Wollreich in Berlin-Charlottenburg nachkaufen, da sich Nepal mit den 75m Lauflänge/50g doch ungeahnt schnell aufbrauchte. Am Ende habe ich mein komplettes letztes Knäuel für den Kragen benötigt und war immer noch nicht fertig. Leider war diese Farbe bei Wollreich mittlerweile ausverkauft. Eine Online-Bestellung?
Nach kurzem Frust habe ich kurzerhand ein Restknäuel Alpaca im selben Farbton (von hier übrig geblieben) rausgesucht und mit doppeltem Faden die letzten paar Reihen angestrickt. Es ist unglaublich, man sieht den Unterschied praktisch nicht. Da habe ich sogar bei nachgekauften Knäulen gleicher Garnqualität schon andere Erfahrungen machen müssen.
Beim Waschen fielen die beiden unterschiedlichen Qualitäten lustigerweise kurzfristig auf, bis alles wieder trocken war:
ie Technik mit den angestrickten Ärmeln und den verkürzten Reihen statt einer Armkugel gefällt mir sehr gut:
Sieht sauber aus, spart das Zusammennähen und sitzt vor allem auch gut.
Für die verkürzten Reihen hatte ich immer wieder verschiedene Techniken ausprobiert, aber seit ich über Tichiro auf diesen Film gestossen bin, stricke ich nur noch mit den "Bobbi Pins", also Haarnadeln. (Erklärung ab Minute 5:58)
Ich habe schon gesehen, dass nicht alle Mitstreitereinnen so zuversichtlich dem FJKA-Finale am Ostersonntag entgegensehen. Aber ich denke, dass diese Sorgen ganz unbegründet sind, denn schaut mal, wieviele schöne Projekte man bewundern kann beim virtuellen Treffpunkt hier.
Aktueller Stand: Jackenkörper von oben nach unten fertig gestrickt, Ausschnitt - und Knopfblenden dran. Ersten Ärmelansatz direkt angestrickt und mit den verkürzten Reihen für die Armkugel durch.
passende Knöpfe gibt es auch schon |
Was bisher geschah:
Meine erste Frühlingsstrickjacke, die mir als Schnittgrundlage für dieses eigentliche Frühlingsjäckchen dient, ist fertig und bereits fleißig in Benutzung: Hortencia in drops Nepal:
Schalkragen nicht umgeschlagen |
Schöne Kragenecke |
Nach kurzem Frust habe ich kurzerhand ein Restknäuel Alpaca im selben Farbton (von hier übrig geblieben) rausgesucht und mit doppeltem Faden die letzten paar Reihen angestrickt. Es ist unglaublich, man sieht den Unterschied praktisch nicht. Da habe ich sogar bei nachgekauften Knäulen gleicher Garnqualität schon andere Erfahrungen machen müssen.
Beim Waschen fielen die beiden unterschiedlichen Qualitäten lustigerweise kurzfristig auf, bis alles wieder trocken war:
ie Technik mit den angestrickten Ärmeln und den verkürzten Reihen statt einer Armkugel gefällt mir sehr gut:
Sieht sauber aus, spart das Zusammennähen und sitzt vor allem auch gut.
Für die verkürzten Reihen hatte ich immer wieder verschiedene Techniken ausprobiert, aber seit ich über Tichiro auf diesen Film gestossen bin, stricke ich nur noch mit den "Bobbi Pins", also Haarnadeln. (Erklärung ab Minute 5:58)
Ich habe schon gesehen, dass nicht alle Mitstreitereinnen so zuversichtlich dem FJKA-Finale am Ostersonntag entgegensehen. Aber ich denke, dass diese Sorgen ganz unbegründet sind, denn schaut mal, wieviele schöne Projekte man bewundern kann beim virtuellen Treffpunkt hier.
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