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Sonntag, 10. Juni 2012

Gedanken am Wochenende

Manchmal gibt es diese Tage, an denen ich zeitvergessen und ungestört nähen, schneiden und rumwerkeln darf. Gestern war wieder einer dieser Tage. Unbeeindruckt von EM-Nervosität und Wochenendeinkäufen habe ich den Familientisch komplett in Beschlag genommen, meinen "Fuhrpark" aufgebaut und Jerseykleider genäht. Meine Idee ist, 3 Wochen Sommerurlaub in Südfrankreich weitestgehend mit selbstgenähten, kofferfreundlichen Jerseykleidern zu bestreiten. Ich werde berichten......

Beim Werkeln höre ich gerne Radio und lasse ansonsten meine Gedanken schweifen. Gestern brachte mich der Beitrag über den bald anstehenden Neustart der 80-er Fernsehserie Dallas ins Grübeln.
Während aktuell wichtige Themen wie z.B. Betreuungsgeld oder die politischen Verhältnisse in der Ukraine anstehen, sinniere ich handarbeitend darüber, warum ich damals eigentlich lieber "Denver" geguckt habe. Was war denn der entscheidende Unterschied dieser beiden Serien? Waren bei Dallas die Männer fies und zickig (gähn!) während sich bei Denver die beiden Frauen Alex und Christel Carrington in die Wolle kriegten?
Oder lag es am Wochentag? Ich glaube Dallas kam dienstags und Denver am Mittwoch.
War die Entscheidung zwischen den beiden Serien vergleichbar mit der zwischen Geha und Pelikan, Beatles oder Rolling Stones, Bay City Rollers, Smokie oder Abba?
Interessieren meine Gedanken überhaupt?
Die Klamotten erinnere ich aus heutiger Sicht als komplett geschmacklos. Ich kann aber im internet nur erstaunlich wenig Fotos finden und mit diesen läßt sich meine Erinnerung auf keinen Fall bestätigen. Da sehen die Dallas-Klamotten eigentlich recht zeitgemäß aus. Es sind die big-hair- Frisuren, die auf die 80-er hinweisen. Und als letzte Erkenntnis: Denver hatte die größeren Schulterpolster und mehr Dramatik in der Kleidung.

J.R. im Schlafanzug?

Jetzt reicht es aber auch.


Freitag, 2. März 2012

The way we were.... (Stilikonen)

Während ich hier gerade meine Maschinen rattern lasse, höre ich im Radio ein Interview mit einem Regisseur zu seinem neuen Fim „The real American“ , dem Gehörten nach eine Art Rekonstruktion des Lebens von Joseph Mc Carthy. Schnell im Netz geguckt, aha ein Kinofilm -hier eine aktuelle Kritik
Wie so oft beim Nähen schweiften meine Gedanken herrlich ziellos umher, im Kopf die Frage nach dem Kopfkleiderschrank, von Meike hier gestellt, und verschiedene aktuelle posts über Stilikonen (z.B. stellvertretend hier und hier) und dann fällt mir dieser Film ein, der (hier kommt jetzt der Zusammenhang) in der Mc-Carthy-Ära spielt.
The way we were / So wie wir waren / Cherie bitter
Kennt ihr den??????? Könnt ihr euch an die Klamotten erinnern?
Es ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, einer der Filme, die mich irgendwie schon mein ganzes Leben begleiten. Und den ich auch meiner Tochter schon nahegebracht und mit ihr gemeinsam um diese schwierige und hoffnungslose Liebe geheult habe......Hach, glückliche Momente!

Ja, und ich weiß jetzt, dass ich diesen Film eigentlich SOFORT wieder anschauen muß, denn Barbara Streisand hat nicht nur die Haare schön, sondern trägt auch die ein oder andere grandiose Klamotte!! Bisher war ich -obwohl ich den Film schon so oft gesehen habe- trotzdem jedes mal von der Story und all dem Drama so vereinnahmt, dass ich zwar registriert habe, dass die Kleidung teilweise richtig klasse ist, mir aber keine Details dazu merken konnte.....Auch im Netz finde ich keine Fotos zur Kleiderfrage oder zu den wunderbar femininen Hosenanzüge.
Der Trailer zeigt die spannende Kleidung leider auch nicht.....
Wie geht es euch? Gibt es da in euren Gehirnen so Areale, die darauf konditioniert sind, schöne Kleider incl. Details gleich fotografisch abzuspeichern?
Für mich heißt es jetzt: Auf ein Neues! Film anschauen, nicht auf die story achten, sondern NUR die Klamotten anschauen.  (Taschentücher lege ich mir vorsichtshalber aber trotzdem bereit)

Euch auch ein schönes Wochenende!
*Wiebke*

4 Kommentare:

Masa hat gesagt…
Hab mir gerade den Trailer angeguckt und eine Gänsehaut geguckt und es kribbelte deen Rücken runter. Hammer, kannte ich noch nicht, aber den muss ich sehen*schmacht*
Da waren die Schauspieler von innen schön
Catherine hat gesagt…
Oh, den Film muss ich auch mal gucken! Und Barbara Streisand ist auch cool. Mir geht es manchmal so, dass ich mich an die Klamotten, aber nicht an die Handlung erinnere (auch irgendwie bezeichnend und nicht gerade schmeichelhaft...) Z.B. als ich meiner Mutter den Film "Mathilde" mit Audrey Tatou als wirklich tollen Kostümfilm empfahl und dann saßen wir leicht geschockt vor einem unglaublichen ersten Weltkriegsgemetzel mit allen ekligen Details. Mönsch, hatte ich ganz vergessen. Aber die Kleider waren echt supi.

LG! Catherine
kaze hat gesagt…
Der Film ist einfach richtig gut.Aber ich habe auch überhaupt keine Erinnerung an die Klamotte, weil die Story einen so gefangen nimmt, dass man nicht extra schaut, aber eigentlich ist es für den Film ein Kompliment, denn dann ist er stimmig sozusagen. Wenn ich ihn wieder sehe, dann schaue ich mal separiert hin.
Cineastische Grüße Karen
Stilgötter & Stilgöttinnen hat gesagt…
...oh ja!!! danke für den schönen artikel!!!!
robert redford & barbara streisand sind ein grossartiges filmcouple!!! und wunderbare stilikonen!!!
hey, wir huldigen stilikonen auf facebook, schaut doch mal vorbei :-) (www.facebook.com/stilgoetter)