Beim Werkeln höre ich gerne Radio und lasse ansonsten meine Gedanken schweifen. Gestern brachte mich der Beitrag über den bald anstehenden Neustart der 80-er Fernsehserie Dallas ins Grübeln.
Während aktuell wichtige Themen wie z.B. Betreuungsgeld oder die politischen Verhältnisse in der Ukraine anstehen, sinniere ich handarbeitend darüber, warum ich damals eigentlich lieber "Denver" geguckt habe. Was war denn der entscheidende Unterschied dieser beiden Serien? Waren bei Dallas die Männer fies und zickig (gähn!) während sich bei Denver die beiden Frauen Alex und Christel Carrington in die Wolle kriegten?
Oder lag es am Wochentag? Ich glaube Dallas kam dienstags und Denver am Mittwoch.
War die Entscheidung zwischen den beiden Serien vergleichbar mit der zwischen Geha und Pelikan, Beatles oder Rolling Stones, Bay City Rollers, Smokie oder Abba?
Interessieren meine Gedanken überhaupt?
Die Klamotten erinnere ich aus heutiger Sicht als komplett geschmacklos. Ich kann aber im internet nur erstaunlich wenig Fotos finden und mit diesen läßt sich meine Erinnerung auf keinen Fall bestätigen. Da sehen die Dallas-Klamotten eigentlich recht zeitgemäß aus. Es sind die big-hair- Frisuren, die auf die 80-er hinweisen. Und als letzte Erkenntnis: Denver hatte die größeren Schulterpolster und mehr Dramatik in der Kleidung.
J.R. im Schlafanzug?
Jetzt reicht es aber auch.