Samstag, 2. April 2016

Tücher stricken Teil 3

Auch wenn ich am Summershawl-knit along nicht mitmachte, habe in den letzten Wochen trotzdem ein buntes Stephen West-Tuch gestrickt.


Meine Auflage an mich war, nur vorhandene Wollreste zu verstricken. Da drängte sich das Muster Vertices unite natürlich geradezu auf:


Aufgrund der Stärke meiner Wollreste habe ich mit 5-er Nadeln das kleinere Modell gestrickt.
Und auch hier nicht von jeder Fläche die tatsächliche Originalgröße bzgl. Reihenanzahl, von manchem Wollrest war einfach zu wenig vorhanden. Bei der benötigten Menge hatte ich mich im Vorfeld doch ganz schön verschätzt.


Trotzdem habe ich ein unglaublich großes bzw. langes Tuch erhalten. Es trägt sich wie ein Schal mit langen Zipfeln.



Ich fremdel noch etwas mit den Farben und auch ziemlich mit der Selbststrickoptik, aber insgesamt mag ich das Tuch. Nicht zuletzt weil ich das Stricken so herrlich phantasievoll und anregend fand.


Kommentare:

  1. Sieht doch total schön aus ! Selbststrickoptik? Kann ich nicht so sehen. Vielleicht solltest Du mal ausprobieren, den Schal tatsächlich mit lang flatternden Enden zu tragen.Das stell ich mir schöner vor als so vielfach umgeschlungen.
    liebe Grüße Dodo

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    1. Hihi, ich bin so eine schrecklich konservative Tuchträgerin. Ich werde also mal das Flatternlassen ausprobieren.
      Danke für diesen Tipp, genau so muss Bloggen sein.
      LG

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  2. Wie schön! Auch die Farben.
    Ich trage auch gern zipfelig - wie rechts im Vorschaubild :), zu lang kann es dabei kaum sein.
    Einen schönen Sonntag und liebe Grüße,
    Sandra

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    1. Ich werde das auf jeden Fall mal ausprobieren. Lange hängende Zipfel sind sicher auch Gewohnheitssache. Bislang irritiert es mich immer, wenn ich mich runterbeuge und die Zipfel schon vor mir am Boden sind ;)))
      LG

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  3. Ich bin ein Fan Eurer wunderschönen Tücher und Deins gefällt mir auch sehr! Ausserdem sitzt Du nun nicht mehr auf etlichen Resten, die unschön herum liegen. Gut in Szene gesetzt, die Reste.
    Liebe Grüsse Heike

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    1. Danke.
      Du weißt sicher auch, wer als nächstes Stephen-Westmäßig angefixt werden wird, oder? Falls du nicht genug eigene Wollreste hast, kann dir geholfen werden.
      LG

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  4. Sehr schöne Farben und von Selbststrickoptik keine Spur, strickte vor kurzem ein Daybreak und finde es ganz toll. Ist das Vertical Unite sehr schwierig?
    LG schurrmurr

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    1. Dieses Tuch ist definitiv nicht schwierig zu stricken. Da das Aneinanderstricken einer eigenen Logik und Technik folgt, sollte man die Anleitung aber gründlich lesen. Ich weiß das, weil ich ein paarmal trennen musste. Aber dann wird man süchtig nach dieser Stricktechnik. Probiere es unbedingt mal aus.
      LG

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  5. Was verstehst du unter Selbststrickoptik? Mir gefällt es und die Farben sind toll. Allerdings machst du mir auch ein wenig Angst, da ich ja gerade das gleiche Tuch stricke. Dazu habe ich auch noch die große Variante gewählt und das dauert. es wäre schade, wenn die Mühe umsonst gewesen wäre. Gefallen dir andere gestrickte Tücher auch nicht?
    LG, Nina

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    1. Oh nein, der Post sollte keine negative Kritik an dem Tuch sein. Ich persönlich habe mir bislang nur einfach keine solchen bunten Tücher gestrickt. Ich habe Lucys "Fringe" (http://nahtzugabe.blogspot.de/2016/01/ausdruckstanz-mit-strickwerk.html) ja schon in echt bewundern dürfen. Dieses werde ich auf jeden Fall auch ausprobieren und würde ich am liebsten original nachstricklen, so wunderschön ist es.
      Entweder hat das Vertice unite durch die vielen Anstricknähte einfach mehr Tendenz zur Selbststrickoptik oder ich bin mal wieder zu selbstkritisch. Lass dich aber davon bitte nicht beirren. Das Stricken war auf jeden Fall ein großer Spaß.
      LG

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